Pressespiegel 2012



 

Braunschweiger Zeitung, 05. Dezember 2012

Jugendfeuerwehrleute fuhren in den Berg ein

Spannendes Ausflugsprogramm mit Besuch im Luftfahrtmuseum Wernigerode

WEDELHEINE. Mit der Grubenbahn ging es für die Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr Wedelheine-Wedesbüttel in das Harzer Museumsbergwerk  
Rabensteiner Stollen.
Dort wurde in den vergangenen Jahrhunderten die Steinkohle von Hand aus dem Berg geschlagen. Unvorstellbar aus heutiger Sicht: Früher mussten Jungen im Alter von 12 Jahren an Schwerstarbeit leisten. Viele Bergleute erlebten wegen der schweren Arbeitsbedingungen kaum das 35. Lebensjahr.
Zurück über Tage besuchte die Gruppe das Wernigeroder Luftfahrt- und Technikmuseum. Ein Paradies für den technikbegeisterten Feuerwehrnachwuchs. Jets, Hubschrauber, selbst einen Astronautenanzug gab es zu bestaunen. Kurios für die Handy-Generation war die Vermittlerstation. Über die vielen Relais konnten die Jugendlichen tatsächlich - telefonieren.
red


Mitglieder der Jugendfeuerwehr Wedelheine-Wedesbüttel wagten sich im Rabensteiner Stollen im Harz unter Tage. In den niedrigen Stollen erfuhren sie: Zu Beginn der Industrialisierung mussten ihre damaligen Altersgenossen Schwerstarbeit leisten.

Foto: privat

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Aller-Zeitung, 01. Dezember 2012

Jugendwehr besucht Bergwerk

Nachwuchs-Blauröcke aus Wedesbüttel-Wedelheine unterwegs

Wedesbüttel-Wedelheine. Die Jugendfeuerwehr des Doppel-Dorfes war auf großer Fahrt. Zunächst ging es in das Steinkohlebergwerk Rabensteiner Stollen im Harz, anschließend ins Luftfahrtmuseum nach Wernigerode.
Morgens ging es am Gerätehaus los. Im Kohlebergwerk wurde die Gruppe von Bergführer Holger begrüßt. Mit dem Stollenexpress starteten die Nachwuchs Blauröcke zu ihrer Tour in den Berg. Im Berg angekommen wurden die einzelnen Steinschichten und der Abbau der Steinkohle unter Tage erklärt. Dabei erfuhren die Jugendlichen unter anderem, dass früher die Steinkohle per Hand aus dem Berg geschlagen wurde.
Anschließend ging es durch dunkle Gänge weiter in den Berg hinein. Viele der Teilnehmer waren froh, als sie schließlich wieder ans Tageslicht kamen. Nach einer Stärkung ging es weiter ins Luftfahrt- und Technikmuseum nach Wernigerode.
Düsenjets und Doppeldecker wurden bewundert. Bei einer Führung gab es Schleudersitze, selbstgebaute Fluggeräte aus der ehemaligen DDR und ein Astronautenanzug zu sehen. Höhepunkt: Alle durften in einem echten Cockpit Platz nehmen.


Ab in den Berg: Die Jugendwehr aus Wedesbüttel-Wedelheine besichtigte den Rabensteiner Stollen.

Foto: privat

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Aller-Zeitung, 27. November 2012

Wedelheine: Bürger steigen der Gemeinde auf das Dach

30 Helfer beim Waldfegen am Dorfgemeinschaftshaus

Wedelheine (lk). Ein guter Brauch ist seit Jahren das Waldfegen in Wedelheine: Bürger helfen mit, rund um das Dorfgemeinschaftshaus Laub zu beseitigen.
Rund 30 Bürger jeden Alters trafen sich mit Laubpuster und Harke zum Arbeitseinsatz. Einige Kletterpartien gehörten dazu, denn die Helfer fegten auch das Laub vom Dach herunter.
Gesammelt wurden die braunen Blätter in großen Säcken, die per Trecker abtransportiert wurden. Auch im angrenzenden Wald durften die Blätter dank einer Sondergenehmigung der Gemeinde entsorgt werden. Und das war bei der großen Menge des Laubes eine gute Lösung, es vor Ort zu kompostieren. „Es waren mehr Teilnehmer als sonst dabei, die dafür gesorgt haben, dass es rund um das Dorfgemeinschaftshaus wieder schön wurde“, sagte Bürgermeisterin Ines Kielhorn.
Für das leibliche Wohl war gesorgt. Die Gemeinde spendierte wie in jedem Jahr den fleißigen Helfern anschließend ein deftiges Frühstück.


Laubregen: 30 Bürger halfen in diesem Jahr beim Waldfegen am Dorfgemeinschaftshaus in Wedelheine.

Foto: Lindemann-Knorr

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Braunschweiger Zeitung, 27. November 2012

In Wedelheine haben fleißige Helfer gemeinsam den Wald gefegt

WEDELHEINE. "Ran an die Blätter" hieß es am Samstag am Dorfgemeinschaftshaus. Es kratzte und scharrte an jeder Ecke, und auch das Dach und die Regenrinne blieben vom Arbeitseinsatz nicht verschont. Mehr als 30 Helfer aus Schützenverein, Sportverein und Feuerwehr kamen mit Arbeitsgerät zum Waldfegen. Besen, harke, Laubsauger und vor allem viel Spaß an der gemeinsamen Sache halfen beim Einsammeln des Laubes.
Achim Baruschke, Vorsitzender des Sportvereins, freute sich über die große Beteiligung. Gewohnt endete der Arbeitseinsatz mit einem gemeinsamen zweiten Frühstück, das die Gemeinde spendierte.


cm/Foto: Masson

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Aller-Zeitung, 20. November 2012

St. Martin reitet voran beim Laternenumzug

Wedelheine: Kinder und Eltern marschieren durch das Dorf und stimmen Lieder an

Wedelheine. Kinder und Eltern trafen sich jetzt in Wedelheine zum Laternenumzug: Auf dem Pferd Dino führte ein Jugendlicher verkleidet als St. Martin den
Umzug an. Eingeladen hatte zu dem Umzug der Kindergarten Villa Kunterbunt, die Feuerwehr sorgte für die Sicherheit auf der Straße.
Kita-Leiterin Felicitas Nadjib begrüßte Väter, Mütter und Kinder am Spielplatz an der Ellernriede. Viele selbstgebastelte, bunte Laternen konnten bestaunt werden. Die vielen Kinder schauten mit leuchtenden Augen zum St. Martin auf. Auf dem Pferd „Dino“ führte Sankt Martin den Umzug durch den Ort. 
Viermal wurde kurz gestoppt, um Lieder anzustimmen. Nadjib ermunterte die Kinder zum Singen und begleitete sie dabei auf der Gitarre.
Angekommen im Wedesbütteler Kindergarten wurde der Abend mit der Verköstigung von Salzbrezeln und Kinderpunsch beendet. Rund 50 Kinder kamen mit ihren Eltern zum traditionellen Laternenumzug. Die Freiwillige Feuerwehr Wedesbüttel-Wedelheine sicherte auf den Straßen den Umzug.


Laternenumzug: Die Kinder sorgten mit ihren Laternen in der Ortschaft Wedelheine für ein buntes Farbenspiel.

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Braunschweiger Zeitung, 06. November 2012

Helfer richteten Streuobstwiese her

Wedelheiner und Meiner setzten 36 heimische Hochstämme am Fuhlenriedeweg - Baumpaten dürfen ernten

Von Christian Franz
WEDELHEINE. Pflanztag in der Gemarkung Wedelheine-Meine. Spätherbst liegt in der Luft. Doch Arne Duncker, Mitglied der Begrünungsgruppe Meine und  des Naturschutzverbands Niedersachsen, frohlockt: "Heute ist für mich einer der schönsten Tage des Jahres."
Duncker hat allen Grund zur Freude: In knapp zwei Stunden ist aus seiner grünen, aber doch etwas kargen 5600-Quadratmeter-Wiese dank unerwartet  großer Unterstützung von Pflanzhelfern eine ansehnliche Streuobstwiese mit vielen seltenen Gehölzen geworden. "Sogar die Feuerwehr Wedelheine kam 
spontan zum Wässern", freute sich Dunker. "Sie hatten es in der Rundschau gelesen."
Unter den Helfern war auch manch Baumpate, der mithelfen wollte, das Bäumchen zu setzen, das ihm als Gegenleistung für eine 65-Euro-Kaufpreisspende lebenslang eine jährliche Obsternte reifen lassen soll. Dabei wäre niemand dazu verpflichtet gewesen.
Doch die fast vergessenen heimischen Obstsorten haben die Papenteicher berührt. Der Apfelkuchen zum dampfenden Kaffeebecher etwa ist nicht mit banalen Supermarktäpfeln belegt. Sondern mit Goldparmänen.
Solch ein Bäumchen, ein Hochstamm, der voraussichtlich in fünf Jahren erstmals tragen wird und dann für viele Jahrzehnte, wird ebenso gesetzt wie ein Pommerscher Krummstiel, ein Glockenapfel oder ein Halberstädter Jungfernapfel.
24 Apfelbäume graben die Helfer ein, sorgfältig darauf bedacht, die Veredelungsstelle nicht unter die Erde zu bringen. In ihre Pflanzgrube werden je zwei Schubkarren Kompost-Erdgemisch gefüllt. Dazu kommen je zwei Kirsch- und Pflaumensorten sowie acht Birnbäume. Die Nordhausener Winterforelle ist so eine Frucht. "Die hat ein Angler gespendet", schmunzelt Duncker. Sein eigener finanzieller Beitrag: Er hatte das Grundstück von der Gemeinde erworben.
Die vielen historischen Sorten konnte eine Baumschule aus Blankenburg im Harzvorland liefern. In den neuen Bundesländern haben die alten Sorten in manchen Gärten und Plantagen leichter überlebt als in den westdeutschen Anbaugebieten. Die Vorharzsorten will Duncker guten Gewissens als heimisch für den Papenteich durchgehen lassen. "Weiter weg als das Alte Land ist das auch nicht", findet er, bevor die jungen Bäume noch vorsichtig mit Hanfseilen an Stützpfosten gebunden werden.
Noch ein letzter Blick über die Wiese, die der Meiner Ratsherr Hans-Georg Reinemann immer mal mähen will. Da ist noch Platz. "2013 kommen weitere Bäume", verspricht Duncker. Das wird wieder ein toller Tag.


Arne Duncker (vorn links) zum Naturschutzverband Niedersachsen freut sich über die große Unterstützung beim Anpflanzen von 36 Obstbäumen auf der Wedelheiner Streuobstwiese am Fuhlenriedeweg. Die Feuerwehr kam spontan zum Bewässern. Das Bäumchen in der Bildmitte ist ein Pommerscher Krummstiel.

Foto: Christian Franz

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Aller-Zeitung, 06. November 2012

Wedelheine: 36 Obstbäume gepflanzt

25 Helfer bringen seltene Baumsorten in die Erde - Patenschaften für Bäume

Wedelheine. Sie tragen Namen wie "Geheimrat Dr. Oldenburg", "Altländer Pfannkuchenapfel" oder "Querfurter Königskorsch" - 36 Obstbäume wurden jetzt auf der Streuobstwiese bei Wedelheine gepflanzt. 25 Helfer halfen, die seltenen Obstsorten in die Erde zu bringen.
Unterstützt wurde die Aktionen von der Feuerwehr Wedesbüttel-Wedelheine, die spontan mit einem Löschfahrzeug vorbeikam, um die frisch gepflanzten Bäume zu wässern. Nun wachsen auf dem Grundstück 22 Apfelbäume, acht Birnbäume, vier Kirschbäume und zwei Pflaumenbäume.
Das Pflanzteam um Arne Duncker vom Kreisverband des Naturschutzverbandes Niedersachsen und Martin Pahl von der Begrünungsgruppe Meine konnte auf etwa 25 Helfer zählen, darunter viele "Obstbaumpaten", die ihren eigenen Baum pflanzten. Sie dürfen ihr Leben lang die Früchte ihres Baumes ernten.
Die Meinerin Annette Riechelmann übernahm gleich vier Bäume - einen für jedes Familienmitglied. Auch Jörg Schmiedl aus Groß Schwülper hatte sich vier Bäume ausgesucht. Der begeisterte Angler hatte unter anderem die "Nordhausener Winterforelle" im Programm. Dabei handelt es sich keineswegs um Fisch, sondern um einen Birnbaum.
"Es werden noch weitere Bäume gepflanzt und Patenschaften angenommen, bis das Grundstück voll ist, voraussichtlich im Jahr 2013", so Duncker, der als Grundeigentümer die Wiese mit einer Fläche von rund 6000 Quadratmetern zur Verfügung stellte. Er sucht weitere Wiesengrundstücke im Meiner Umland, die zum Kauf stehen.


Fleißige Helfer: Sie pflanzten auf der Streuobstwiese bei Wedelheine 36 Obstbäume

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Aller-Zeitung, 14. September 2012

Wehr übte im Kleingarten

Zusammenarbeit mit Partnerwehr klappte gut

GRASSEL. "Starke Rauchentwicklung. Personen werden im Gemeinschaftshaus vermutet." So lautete das Übungsszenario, das die Feuerwehr Grassel zusammen mit ihrer Partnerwehr aus Wedesbüttel und Wedelheine jüngst abzuarbeiten hatte.
Nachdem die Lage in der Kleingartenanlage an der Gartenstraße erkundet war, war den Einsatzkräften schnell klar, dass eine lange Wegstrecke zur Wasserversorgung ausgelegt werden musste.
Nach kurzer Zeit waren die 300 Meter B-Schlauch verlegt. Die drei vermissten und als verletzt geltenden Personen konnten sodann zügig gerettet und zur Verletzten-Sammelstelle vor dem Kleingarten gebracht werden.
Das Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit zwischen beiden Feuerwehren zu üben. Fazit der Einsatznachbesprechung: alles gut gelaufen.


Die Freiwillige Feuerwehr Grassel übte mit der Wedes-Wedeler Partnerwehr im Grassler Kleingarten.

Foto: privat

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Aller-Zeitung, 04. September 2012

Wedelheine: Fackelumzug und eine Strohschlacht

150 Teilnehmer marschieren mit Musik zum Lagerfeuer

Wedelheine (lk). Rund 150 Teilnehmer starteten an der Dorfeiche in Wedelheine zum Fackelumzug. Ziel war das Lagerfeuer im Schweineholz. „Wir haben Gäste aus der befreundeten Stadtfeuerwehr Diepholz bei uns“, freute sich Ortsbrandmeister Marco Bührig von der Freiwilligen Feuerwehr Wedesbüttel/Wedelheine.
Den Kontakt hatte ein früherer Wedelheiner Feuerwehrmann hergestellt. Die Nacht verbrachten die 13 Gäste im Gerätehaus.
Die Jugendfeuerwehr war für die Ausrüstung zuständig: Die Mitglieder verkauften Fackeln an der Wedelheiner Dorfeiche. Rund 150 Teilnehmer marschierten mit der Kinder- und Jugendfeuerwehr über die Kippe zum Schweineholz, musikalisch begleitet vom Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Didderse.
Am Ziel begrüßte Marco Bührig die Gäste und stellte die neuen Mitglieder der Kinderfeuerwehr vor. Spontan entschieden sich drei Kinder dafür, bei den „Feuerfüchsen“ vorbeizuschauen.
„Es gab eine spektakuläre Strohschlacht zwischen den Feuerwehrkameraden aus Diepholz, Wedes/Wedel und der Kinder- und Jugendfeuerwehr“, so Pressesprecher Daniel Kahn, der bei dieser Gelegenheit auf die Internetpräsenz der Feuerwehr unter www.ff-wedes-wedel.de hinwies. Gegen 4 Uhr seien die letzten Gäste gegangen.

Marsch zum Lagerfeuer im Schweineholz: Auch die Mitglieder der Kinder- und Jugendfeuerwehr marschierten beim Fackelumzug mit.

Foto: Lindemann-Knorr

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Braunschweiger-Zeitung, 03. September 2012

Lagerfeuer mit Strohschlacht

Dorfgemeinschaft von Wedesbüttel und Wedelheine feierte mit der Feuerwehr

WEDELHEINE. Die Wedelheiner und Wedesbütteler haben in der Nacht zu gestern eine stimmungsvolle und gesellige Nacht am Lagerfeuer mit ihrer Feuerwehr verbracht. 150 marschierten schon an der Wedelheiner Dorfeiche los. Unterwegs Richtung Schweineholz wurden es noch mehr.
Auch die Stadtfeuerwehr Diepholz war dabei. Florian Bergien, der in Wedelheine aufwuchs, hat die Verbindung aufgebaut.
Dass am Lagerfeuerplatz alles reibungslos lief, dafür sorgte die zweite Gruppe um Heinrich Ahrens, die auch auf tatkräftige Unterstützung ihrer Frauen setzen konnten. Es gab gut zu essen, und das trockene Wetter spielte auch mit.
Ortsbrandmeister Marco Bührig hieß speziell die neue Kinderfeuerwehr willkommen. Die Mädchen und Jungen ernteten großen Applaus. Noch ein Erfolgsbeleg: Weitere drei Kinder wollen sich der Runde anschließen. Auch die Aktiven fanden ein neues Mitglied, was mittlerweile keine Selbstverständlichkeit mehr ist.
Bis morgens 4 Uhr feierte die Dorfgemeinschaft ausgelassen. Während die Kinder Spaß hatten beim Burgenbau, forderten die Jugendlichen zwischendurch die Aktiven aus Wedes-Wedel und Diepholz spontan zu einer Strohschlacht heraus. Das gab es in all den Jahren noch nie. Alle waren sich einig: Es war klasse.

Die Kinderfeuerwehr marschierte mit und wurde mit Beifall begrüßt. Und: Drei neue Kinder wollen mitmachen.

Auf dem Schweineholzplatz herrschte rund um das Lagerfeuer gemütliche Stimmung.

Die Kinder und Jugendlichen forderten die Feuerwehrleute zu einer Strohschlacht heraus.

Fotos(3): Daniel Kahn /privat

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Aller-Zeitung, 13. August 2012

Alarm in Wedelheine: Feuer im Jugendclub Pferdestall

Realistische Übung für Wehren Wedes-Wedel und Grassel

Wedelheine (fed). Das war ein Schreck in der Morgenstunde: Um 6.42 Uhr wurde am Sonntag die Wehren Wedes-Wedel und Grassel alarmiert. Grund: Feuer im Jugendclub Pferdestall und vermisste Personen in dem Gebäude. Zum Glück war das nur eine Übung.
Ausgearbeitet hatte das Szenario Daniel Kahn von der Feuerwehr Meine. Einsatzleiter war der Wedes-Wedeler Ortsbrandmeister Marco Bührig.
Und sie waren zufrieden – nicht zuletzt mit der Beteiligung. 35 Einsatzkräfte waren vor Ort. „Alle vier vermissten Personen wurden zügig gefunden und gerettet“, so Kahn.
Die Wasserversorgung sei schnell gesichert und die Verletztensammelstelle zügig hergerichtet worden. Auch die Zusammenarbeit mit der Grasseler Wehr, die Wasser aus dem Mittellandkanal entnahm, und dem Einsatzleitfahrzeug aus Meine habe bestens geklappt.
Um die Übung so realistisch wie möglich erscheinen zu lassen, waren eine Nebelmaschine und Brandtonnen im Einsatz. Und sogar eine realistische Geräuschkulisse wurde über eine Musikanlage erzeugt. Feuerscheineffekte, die von einer Lichtanlage erzeugt wurde, fehlten ebenfalls nicht.

Realistische Übung: Der Brand des Jugendclubs Pferdestall in Wedelheine wurde simuliert. Die „Verletzten“ wurden schnell gerettet.

Großes Aufgebot: 35 Kräfte waren im Einsatz

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Braunschweiger-Zeitung, 13. August 2012

Sonntagfrüh heulten die Sirenen

Feuerwehr übte Brandszenario im Wedelheiner Jugendclub - Einsatzverfügbarkeit auf dem Prüfstand

von Marion Stief
WEDELHEINE. Wer an sonntägliches Ausschlafen gedacht hatte, sah sich gestern getäuscht. Um 6.42 Uhr heulten für die Freiwillige Feuerwehr Wedesbüttel-Wedelheine die Sirenen.
Brand im Jugendclub Wedelheine lautete die Alarmierung. Ebenfalls zum Einsatz rückten die Partnerwehr Grassel und die Besatzung des neuen Meiner Einsatzleitwagens aus. Vor Ort wurde klar: Es handelte sich um eine Übung.
"Ziel war es, die Einsatzverfügbarkeit an einem Sonntagmorgen zu testen. Außerdem sollte die Zusammenarbeit unserer Wehr mit den Grasslern und dem Einsatzleitwagen geübt werden", so erläuterte Ortsbrandmeister und Einsatzleiter Marco Bührig.
Ausgearbeitet hatte das Drehbuch des simulierten Brandes im Jugendclub und die Suche nach vier Vermissten Daniel Kahn von der Meiner Wehr. Gleichwohl gestaltete er das Szenario täuschend echt. So vernebelte nicht nur künstlicher Rauch die Räume, sondern über die Musikanlage kamen Geräusche von berstendem Holz und Tumult panischer Besucher. Die Vermissten mimten Annika Klages, Patriz Brünsch und Uwe Schmidt, Nummer vier war eine Holzpuppe. Das Löschwasser mussten die Einsatzkräfte unter anderem vom Mittellandkanal aus zum Brandort leiten.
Um 7.23 Uhr hies es schließlich "Feuer aus", alle Vermissten galten als gerettet, so dass um 7.28 Uhr das Übungsende ausgerufen werden konnte.
Zur anschließenden Lagebesprechung kamen die insgesamt 36 Teilnehmer im Dorfgemeinschaftshaus zusammen - und wurden zu einem Frühstück eingeladen, vorbereitet von Petra Belling. Dazu das Lob von Ortsbrandmeister Bührig: "Es hat alles gut geklappt, gab keine Probleme." Und die verfügbaren 36 Einsatzkräfte - Männer und Frauen - seien "eine ganz gute Zahl".

Die Feuerwehr übte im Jugendclub Pferdestall Brandbekämpfung und Menschenrettung

Foto: Daniel Kahn

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Braunschweiger-Zeitung, 31. Juli 2012

Großes Treffen der Feuerwehr-Familie

Wedes-Wedeler Brandschützer genossen einen entspannten Tag mit Angehörigen und Ehemaligen

WEDESBÜTTEL-WEDELHEINE. Die Feuerwehr Wedesbüttel-Wedelheine versteht sich als große Familie. Das machte das Familienfest deutlich. Ortsbrandmeister Marco Bührig lud dazu alle aktiven und fördernden Mitglieder, die Altersabteilung sowie die Witwen der Kameraden aus der Altersabteilung ein.
Der Aufbau startete um 11 Uhr und wurde von vielen helfenden Händen unterstützt. Der neue Unterstand-Anbau am Dorfgemeinschaftshaus Wedelheine wurde als Festort genutzt und für das Familienfest dekoriert. Eröffnet wurde das Familienfest drei Stunden später durch Ortsbrandmeister Bührig mit Unterstützung des Feuerwehrmusikzuges Didderse, der das Fest zwei Stunden lang mit tollen Musikstücken unterhielt.
Bührig bedankte sich bei allen Helfern sowie für die vielen Salat- und Kuchenspenden. Für das leibliche Wohl war also gesorgt.
Die Kinder spielten rund ums Dorfgemeinschaftshaus.
Der Ur-Wedelheiner Manfred Breihan freute sich über die starke Gemeinschaft und das tolle Miteinander. Der Tag verlief wunderbar, es wurden viele Informationen über "dies und das" ausgetauscht.
Gegen Abend fing es dann an, aus allen Wolken zu regnen. Das Fest musste ins Dorfgemeinschaftshaus verlagert werden, da der regen auch Blitz und Donner mitbrachte. Der Stimmung tat das keinen Abbruch.
Im Gegenteil. Die einhellige Bilanz lautete: Es war wieder einmal eine rundum gelungene Feier.

red

Foto: privat

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Aller-Zeitung, 30. Juli 2012

Familienfest der Feuerwehr ein voller Erfolg

Feuerwehr Wedesbüttel-Wedelheine hatte eingeladen – Viele Freiwillige helfen mit – Buntes Programm

Wedesbüttel-Wedelheine.
Ein Familienfest hat die Freiwillige Feuerwehr Wedesbüttel-Wedelheine ausgerichtet. Ortsbrandmeister Marco Bührig hatte dazu alle aktiven und fördernden Mitglieder, die Altersabteilung sowie die Witwen der gestorbenen Mitglieder eingeladen.
Viele Freiwillige halfen beim Aufbau, für das Fest wurde der neue Unterstand am Dorfgemeinschaftshaus Wedelheine genutzt. Bührig eröffnete das Fest, musikalisch begleitet wurde die Feier vom Feuerwehrmusikzug Didderse. Zwei Stunden lang unterhielten die Musiker die Zuhörer.
„Der Tag verlief wunderbar, es wurden viele Informationen über dies und das ausgetauscht“, zog Ortsbrandmeister Bührig eine positive Bilanz. Der Urwedelheiner Manfred Breihan habe sich über die starke Gemeinschaft und das tolle Miteinander gefreut. Bührig bedankte sich bei allen Helfern für die Unterstützung beim Aufbau sowie für die vielen gespendeten Salate und Kuchen. Die Kinder konnten rund um das Dorfgemeinschaftshaus spielen.
Am Abend begann es zu regnen, daher wurde das Fest ins Dorfgemeinschaftshaus verlegt. Dort wurde noch bis in den späten Abend das Familienfest gefeiert.

Familientag der Feuerwehr Wedesbüttel-Wedelheine: Für die Beteiligten gab es viel zu erzählen und ein buntes Programm.

Foto: privat

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Braunschweiger-Zeitung, 26. Juli 2012

Feuerwehren übten Waldbrandszenario

Erstes Training mit dem neu zusammengestellten Waldbrandzug Papenteich

Von Bernd Behrens
PAPENTEICH. Waldbrand bei Bechtsbüttel. So lautete das Szenario, das 46 Papenteicher Feuerwehrleute gestern übten. Sie gehörten zu den Wehren aus Meine, Röttgesbüttel, Bechtsbüttel, Grassel, Abbesbüttel und Wedelheine/Wedesbüttel.
Gegen 18:15 Uhr riefen die Sirenen in den Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde die Einsatzkräfte zur großen Waldbrandübung.
Zunächst fuhren die einzelnen Wehren zum Zugsammelplatz nach Röttgesbüttel. Von dort aus ging es weiter mit dem Wassertransportzug der Tanklöschfahrzeuge zum Einsatzort nach Bechtsbüttel. Der Wasserförderzug mit den Löschfahrzeugen folgte umgehend.
In Bechtsbüttel wurden dann zuerst die Tanklöschfahrzeuge eingesetzt. Der Wasserförderzug hatte die schwierige Aufgabe, eine rund 1000 Meter lange Schlauchleitung aufzubauen. Hier wurde besonders auf die Zeit für den Aufbau und den richtigen Einsatz der Förderpumpen geachtet.
Vize Gemeindebrandmeister Peter Chlebik: "Unser Ziel war es, bei einer Schadenslage einen realen Ablauf zu üben. Es soll eine Basis für das Einsatzgeschehen sein".
Chlebik beschreibt das Besondere an diesem Übungseinsatz: "Wir üben zum ersten Mal mit dem neu zusammengestellten Waldbrandzug Papenteich."
Ausgearbeitet hatte die Übung Grassels Ortsbrandmeister Maik Schniete. Sein Fazit: " Ich bin ganz zu frieden. Nur die Schlauchleitung muss noch schneller verlegt werden."

Mitglieder der Wehr aus Wedelheine/Wedesbüttel tragen eine der sechs Pumpen zur Wasserförderung heran.

Insgesamt 1000 Meter Schlauchleitung mussten während der Waldbrandübung aufgebaut werden.

Foto: Behrens

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Aller-Zeitung, 26. Juli 2012

Waldbrandzug in Aktion

Großangelegte Übung gestern in Nähe von Bechtsbüttel

Bechtsbüttel (cs). Sirenengeheul schreckte gestern kurz nach 18 Uhr die Einwohner in der Samtgemeinde Papenteich auf. Was zunächst nach einem Großeinsatz der Feuerwehrkräfte aussah, stellte sich als Übung des erst vor kurzem gegründeten Waldbrandzuges heraus.
Für die Übung zeichneten der Bechtsbüttler Ortsbrandmeister Thomas Friedrichs und der Zugführer des Waldbrandzuges, Maik Schniete, verantwortlich. Zunächst einmal ging es für die rund 50 Mann aus sieben Wehren der Samtgemeinde zum Sammelplatz in Rötgesbüttel. Von dort aus fuhr der Konvoi dann nach Bechtsbüttel. „Wir üben erstmals in dieser Zusammensetzung“, so Schniete. Ziel war die Brandbekämpfung eines angenommenen Waldbrandes und die Herstellung der Wasserversorgung über eine fast 1000 Meter lange Wegstrecke. Dabei sollte das Wasser an einem Fischteich entnommen werden. Das bereitete den Einsatzkräften zunächst Probleme. „Trotz eines speziellen Saugkorbs für das trübe Wasser hat sich die Pumpe mehrfach mit Dreck zugesetzt“, so der Zugführer. Es habe einiges an Zeit gedauert, bis die Leitung stand. Daher soll es nicht die letzte Übung gewesen sein, so Schniete.

Großübung: Die Mitglieder des Waldbrandzuges der Samtgemeinde Papenteich übten gestern Abend den Ernstfall.

Foto: Schaffhauser

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Aller-Zeitung, 17. Juli 2012

Junge Brandschützer heißen Feuerfüchse

Kinderfeuerwehr mit 16 Mitgliedern in Wedelheine gegründet – Kinder suchten den Namen aus

Wedelheine (lk). Jetzt ist es raus: Die Mitglieder der Kinderfeuerwehr Wedesbüttel/Wedelheine heißen Feuerfüchse. Am Sonntag wurde die Gründung der zehnten Kinderfeuerwehr im Papenteich gefeiert. Den Namen durften die 16 Mädchen und Jungen übrigens selbst aussuchen.
Bei einem Wettbewerb kamen gleich drei Kinder – Melina Kuhn, Maria Nannen und Kim Fröhlich – auf den Namen. „Es war schwierig, den Namen zu finden. Aber Feuerfüchse passt zu der Gruppe“, sagte Joana Rode-Glag, die mit Marcel Boockmann die Mitglieder der Kinderfeuerwehr betreut.
„Die Kinderfeuerwehr ist nicht nur Nachwuchswerbung, sondern auch jugendpflegerische und pädagogische Arbeit“, sagte Gemeindebrandmeister Hermann Schölkmann.
Samtgemeindebürgermeister Helmut Holzapfel betonte, es koste die Menschen Zeit, für die Allgemeinheit Aufgaben zu übernehmen. „Es ist nicht mehr üblich, das Menschen gedankt wird, die das übernehmen.“ Holzapfel dankte ausdrücklich auch den Betreuern.
Von den anderen Kinderfeuerwehren der Samtgemeinde gab es Geschenke für die Feuerfüchse, die Erwachsenen der Feuerwehr Wedesbüttel/Wedelheine hatten für den Nachwuchs eine große Kiste mit feuerwehrtechnischen Geräten gespendet.

Feuerfüchse: In Wedelheine wurde die zehnte Kinderfeuerwehr im Papenteich gegründet.

Foto: Lindemann-Knorr

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Braunschweiger-Zeitung, 16. Juli 2012

"Gut Wehr!" für die neuen Wedes-Wedeler Feuerfüchse

Zehnte Kinderfeuerwehr im Papenteich gegründet - Gemeindebrandmeister Hermann Schölkmann: "Eine wertvolle pädagogische Aufgabe"

von Stefan Lohmann
WEDELHEINE. Das geheimnis um den Namen der gestern offiziell neu gegründetem Kinderfeuerwehr Wedelheine-Wedesbüttel lüftete Betreuerin Joana Rode-Glag mit den Worten: "Der passt haargenau zu unserer pfiffigen, aufgeweckten Truppe!"
Feuerfüchse nennt sich die mittlerweile zehnte Kinderfeuerwehr im Papenteich. Eine Zahl, die Gemeindebrandmeister Hermann Schölkmann begeistert. "Für uns bedeutet so eine Neugründung ja nicht nur Nachwuchswerbung, sondern eine wertvolle, jugendpflegerische und pädagogische Aufgabe."
Mit einem dreifach "Gut Wehr!" begrüßten die Betreuer Rode-Glag und Marcel Boockmann gemeinsam mit Ortsbrandmeister Marco Bührig die 16 jüngsten Mitglieder in der Brandschützer-Gemeinschaft.
Zum Start gab es von Samtgemeindebürgermeister Helmut Holzapfel einen Satz Schirmmützen, denen demnächst noch feuerrote Overalls mit dem Aufdruck des Wehrnamens folgen sollen.
Für ihre Vorschläge beim Preisausschreiben für den Namen erhielten Melina Kuhn, Maria Nannen sowie Kim Fröhlich Gutscheine für jeweils einen Familienbesuch im Magdeburger Zoo. Alle drei hatten, sich unabhängig voneinander, den schlauen Fuchs als Wappentier gewünscht.
Samtgemeinde-Jugendfeuerwehrwartin Yvonne Engler ließ sich gestern dann noch ein weiteres kleines Geheimnis entlocken: In Rethen stecke man bereits in den Vorbereitungen für die elfte Kinderfeuerwehr.

Mit Betreuer Marcel Boockmann (links) und Betreuerin Joana Rode-Glag sowie Ortsbrandmeister Marco Bührig (rechts) freuten sich die Kinder über die Neugründung der "Feuerfüchse".

Foto: Stefan Lohmann

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Braunschweiger-Zeitung, 23. Juni 2012

Kennenlern-Netzwerk mit feuerroter Wolle

19 Kinder beim Schnupperdienst der Kinderfeuerwehr Wedelheine

WEDELHEINE. Der Andrang beim ersten Schnupperdienst der noch zu gründenden Kinderfeuerwehr übertraf die kühnsten Erwartungen des sehr engagierten Führungsduos. Die Kinderfeuerwarte Joana Rode-Glag und Marcel Boockmann hatten 19 Kinder von sechs bis zehn Jahren im Gerätehaus um sich versammelt.
Nach einer Begrüßungsrunde im Freien wurde am Besprechungstisch ein Kennenlernspiel mit Symbolcharakter gespielt. Mit knallroter Wolle wurde kreuz und quer über den Tisch ein Netz von Kind zu Kind gespannt. Dabei und beim späteren Entwirren galt es, sich den Namen des Kindes zu merken, von dem man das Wollknäuel zugeworfen bekommen hatte. Das gelang, Alina, Max, Lina und den anderen fehlerlos.
Den Beginn beim Netzwerken mit Wolle hatten Charlotte Rode (8) und Leonie Herter (7) gemacht. "Ich möchte zur Feuerwehr, weil es toll ist, Leute zu retten", berichtete Leonie. "Und ich möchte wissen was hier alles passiert", ergänze Charlotte.
Boockmann ist erfahren im Feuerwehrwesen. Für Pädagogin Rode-Glag ist es Neuland. "Ich möchte die Palette der Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung der Kinder im Ort erweitern helfen", sagte sie.
Wer diesen Termin verpasst hat, kann an den Schnupperdiensten am Mittwoch, 27. Juni, sowie 4. und 11. Juli teilnehmen.
Richtig ernst wird es am 15. Juli ab 14 Uhr. Dann soll die offizielle Gründungsfeier im Gerätehaus stattfinden. Alle interessierten Kinder sind dazu willkommen.

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Joana Rode-Glag und Marcel Boockmann begrüßten 19 Kinder zum ersten Schnupperdienst der Kinderfeuerwehr Wedelheine, die demnächst offiziell gegründet wird.

Fotos: Wimmer

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Aller-Zeitung, 22. Juni 2012

20 Kinder wollen mitmachen

Schnupperdienst für eine Kinderfeuerwehr in Wedes-Wedel

Wedelheine (tru). Quirliger Start im Feuerwehrhaus: Eine Kinderfeuerwehr entsteht in Wedes-Wedel. Und gleich zum ersten Schnupperdienst am Mittwochabend kamen 20 Kinder.
„Es geht erstmal darum, uns untereinander und das Gerätehaus kennen zu lernen“, sagte Kinderfeuerwehrwart Marcel Boockmann. Deshalb hatte seine Stellvertreterin Joana Rode-Glag ein Kennenlernspiel vorbereitet, bevor die Kinder die beiden Fahrzeuge der Feuerwehr erkunden durften.
So viele Angebote für Kinder gibt es nicht in Wedelheine und Wedesbüttel „außer Tanzen für die Mädchen und Fußball für die Jungen“, sagt Joana Rode-Glag. Aber manchen Kindern geht es nicht nur um die Beschäftigung: Leonie Herter zum Beispiel ist dabei, „weil ich Leute retten will, wenn ich groß bin“. Andere haben Eltern, die in der Feuerwehr aktiv sind, und waren nun selber mal neugierig.
Zehn Namen stehen schon auf der Liste der Kinder, die verbindlich in die Kinderfeuerwehr eintreten wollen. Alle anderen haben noch dreimal, mittwochs von 17 bis 18.30,Uhr die, Gelegenheit, unverbindlich zum Schnupperdienst zu kommen. Die offizielle Gründungsversammlung der Kinderfeuerwehr kündigt Boockmann für Sonntag, 15. Juli, um 14 Uhr an.
„Und auch danach können immer noch Kinder zum Schnuppern mittwochs um 17 Uhr bei uns vorbei kommen, niemand muss sofort ein Eintrittsformular ausfüllen“, sagt Boockmann.

Los geht‘s: 20 Kinder kamen zum ersten Schnupperdienst der künftigen Kinderfeuerwehr.

Fotos: Rudert

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Braunschweiger-Zeitung, 10. April 2012

Mit dem Feuer für die Wehr geworben

Wedelheiner Brandschützer ermunterten Dorfbewohner zum Eintritt in den aktiven Dienst - Ortsbrandmeister Wünscht sich Kindergruppe

Von Stefan Lohmann
WEDELHEINE. Während im Hintergrund die Flammen des traditionellen Osterfeuers in die Höhe züngelten, nutze Ortsbrandmeister Marco Bührig die Gelegenheit des geselligen Stelldicheins für eine ungewöhnliche Werbeaktion. "Wir müssen ein schleichendes Problem in unserer Dorfgemeinschaft und der Gesellschaft in den Griff bekommen", machte Bührig per Lautsprecherdurchsage auf die Tatsache aufmerksam, dass es an aktiven Mitgliedern in der freiwilligen Feuerwehr fehle.
Dies gelte für die Erwachsenen ebenso wie für die Jugendwehr, die während des Osterfeuers mit Aktionen wie dem Holzhäuschen-Löschen mit einer Handspritze auch die jüngsten Besucher auf sich aufmerksam machen wollte.
"Wir planen auch die Einrichtungeiner Kinderfeuerwehr, wie es sie im Papenteich schon viele gibt", sagte Bührig und äußerte den Wunsch, dies noch in diesem Jahr hinzubekommen.
Unermüdlich machte der Ortsbrandmeister gemeinsam mit anderen Aktiven die Runde durch die Besucherreihen, um Infomationsmaterial zu verteilen und die Wichtigkeit der Feuerwehrarbeit zu verdeutlichen. "Frauen sind uns übrigens herzlich willkommen", warb Bührig auch bei der weiblichen Bevölkerung um Engagement.
Mit der Vorführung der Wedelheiner Einsatzfahrzeuge und dem Auftritt eines Feuerwehrmannes in voller Ausrüstung samt Atemschutzgerät ergänzten die Brandschützer ihre ungewöhnliche Werbeaktion, die zusammen mit Bratwurst- und Glühweingenuss bei den Dorfbewohnern sehr gut ankam.

Ortsbrandmeister Marco Bührig (dritter von links) warb zusammen mit anderen Aktiven für den Eintritt in die Freiwillige Feuerwehr

Auch die Jugend der Wedelheiner Ortswehr machte mit ihren Aktionen auf sich aufmerksam, nachdem sie das Osterfeuer entzündet hatte.

Fotos: Lohmann

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Aller-Zeitung, 10. April 2012

Osterfeuer als Plattform

Brandschützer aus Wedelheine werben Mitglieder

Wedelheine (cn). Werbung für die Feuerwehr: Die Brandschützer aus Wedesbüttel und Wedelheine nutzten ihr Osterfeuer für eine besondere Aktion. „Wir möchten aktiv werbend Mitglieder gewinnen“, erläuterte Ortsbrandmeister Marco Bührig am Sonnabend auf der Wedelheiner Kippe.
Vor allem bei den aktiven Kameraden drücke in der Wehr der Schuh. „Zurzeit haben wir 34. Wir brauchen mehr Leute, um dem demografischen Wandel zu begegnen“, sagte Bührig. Beim Osterfeuer sprachen die Brandschützer daher die Bürger an, machten deutlich, wofür die Feuerwehr steht. Ein idealer Rahmen für Bührig: „Das Osterfeuer bietet sich als Plattform an.“
Sicher kein falscher Gedanke: Mehrere hundert Besucher waren dabei, als die Jugendfeuerwehr den Haufen entzündete. Die Feuerwehr hatte zudem auch eine Fahrzeugschau organisiert, präsentierte eine Collage und lud ein zum Löschen einer Flammenwand mit der Kübelspritze. Wegen der kühlen Witterung hatte man sogar Glühwein als Getränk im Angebot. Ortsbrandmeister Bührig und seine Kameraden waren zwar vorrangig auf der Suche nach neuen Aktiven, doch: „Neue Fördermitglieder sind auch gerne gesehen“, meinte er. Bei der Werbung um Aktive setzte er besonders auf Frauen und Quereinsteiger. Berührungsängste gegenüber dem Löschwesen müsse niemand haben.
Neben dem Brandschutz steht für die Feuerwehr auch die Pflege der Dorfgemeinschaft im Mittelpunkt. Die Wehr organisiert zahlreiche Veranstaltungen im Laufe eines jeden Jahres.

Osterfeuer einmal anders: Die Feuerwehr warb in Wedelheine aktiv um neue Mitglieder, auch mit einer Fahrzeugschau.

Foto: Chris Niebuhr

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Braunschweiger-Zeitung, 04. April 2012

Feuerwehr nutzt Osterfeuer als Werbeplattform

WEDELHEINE/WEDESBÜTTEL. Die Feuerwehr Wedelheine-Wedesbüttel nutzt das Osterfeuer am Sonnabend, 7. April, auf dem Wedelheiner Festplatz gezielt zur Mitgliederwerbung. "Es wird eine Besonderheit geben", kündigte Ortsbrandmeister Marco Bührig an. "Wir werden auf uns aufmerksam machen. Wir suchen neue Mitglieder. Auch Quereinsteiger, also Frauen und Männer ohne feuerwehrtechnische Vorkenntnisse, sind gern gesehen."
Die Brandschützer brauchen Verstärkung, um den demografischen Wandel zu begegnen - weniger Einwohner, immer ältere Bevölkerung. Die Feuerwehr baut daher eine Fotokollage auf, um ihre Aufgaben vorzustellen. Für Technikbegeisterte gibt es eine Fahrzeugshow und Kinder können sich beim Löschen an einem eigens dafür vorgesehenen brennenden Häuschen beweisen.
Entfach wird das Osterfeuer um 19.45 Uhr. Für Speis und Trank ist gesorgt.

red.

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Aller-Zeitung, 31. März 2012

Wedelheine: Jugendliche richten Frühlingsfest aus

Gemeinsame Aktion von Jugendclub und Feuerwehr

Wedelheine. Zu einem Frühlingsfest hatte der Jugendclub in Wedelheine zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr eingeladen. Das Organisationsteam aus Sven von Renteln, Sören Fröhlich, Joana Rode-Glag, Christian Rode und Sonja Fröhlich wollte damit auf den selbst verwalteten Jugendclub aufmerksam machen.
Der Jugendclub musste mangels Mitgliedern zwischenzeitlich geschlossen werden – hat aber nun wieder eröffnet. „Jetzt gilt es, Werbung zu machen“, sagte von Renteln. Da auch die Jugendfeuerwehr auf der Suche nach neuen Mitgliedern ist, wurde das Frühlingsfest gestartet.
Mitglieder des Jugendclubs und der Jugendfeuerwehr richteten den Platz für das Fest her, stellten Stühle und Bänke auf, bevor am Nachmittag das Fest begann. Viele neugierige Gäste besuchten das Fest und waren von der schönen Veranstaltung begeistert. Am Jugendclub wurde Kaffee und Kuchen sowie gegrillte Bratwurst angeboten. Junge und alte Gäste freuten sich über das gute Wetter, Kinder übten die Brandbekämpfung an einer Löschwand und besichtigten das Einsatzfahrzeug der Feuerwehr.
Zum Schluss stiegen die Jugendfeuerwehrmitglieder mit Schwimmwesten ins Schlauchboot und zeigten ihr Können.

Zielen und löschen: Junge Leute hatten für das Frühlingsfest am Jugendclub Wedelheine viele Aktionen vorbereitet.

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Aller-Zeitung, 11. Januar 2012

Martin Schild ist Stellvertreter

Wedelheine. Im gestrigen Bericht über die Versammlung der Feuerwehr Wedesbüttel-Wedelheine wurde Wolfgang Dee versehentlich als stellvertretender Ortsbrandmeister genannt. Richtig ist, dass Martin Schild jetziger Stellvertreter des Ortsbrandmeisters ist und durch Wolfgang Dee abgelöst werden soll.

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Aller-Zeitung, 10. Januar 2012

Zehn Brände im vergangenen Jahr

Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Wedesbüttel-Wedelheine

Wedelheine. Zu zehn Bränden und vier technischen Hilfeleistungen rückte die Feuerwehr Wedelheine-Wedesbüttel im vergangenen Jahr aus, berichtete Ortsbrandmeister Marco Bührig auf der Jahreshauptversammlung.
185 Mitglieder zählt die Feuerwehr, davon sind 36 Aktive, darunter vier Feuerwehrfrauen und acht Jugendwehrmitglieder. Gemeindebrandmeister Hermann Schölkmann und Bürgermeisterin Ines Kielhorn betonten, die Feuerwehr müsse mehr Engagement in die Jugendfeuerwehr investieren, um die Zahl der Mitglieder stabil zu halten und rieten zur Gründung einer Kinderfeuerwehr.
Wahlen: Stellvertretender Ortsbrandmeister bleibt vorerst Wolfgang Dee. Martin Schild übernimmt das Amt nach Abschluss der benötigten Lehrgänge. Sicherheitsbeauftragter ist Torsten Hinkel, Sonja Fröhlich wurde als Jugendfeuerwehrwartin bestätigt, ebenso Atemschutzbeauftragter Jörn Spannuth und Gruppenführer der Altersabteilung Klaus Strich. Zum zweiten Kassenprüfer wurde Jan Peier ernannt. Christian Rode wird zukünftig die Jugendfeuerwehr aktiv unterstützen.
Daniel Kahn berichtete, dass die Internetseite www.ffwedes-wedel.de im vergangenen Jahr 4942 Zugriffe verzeichnet habe.
AZ-Info:
Ehrungen
Gemeindebrandmeister Hermann Schölkmann zeichnete Gerhard Köstel mit dem Ehrenabzeichen für 70-jährige Dienste im Feuerwehrwesen sowie einer Ehrenurkunde vom Landesfeuerwehrverband Niedersachsen aus.

Für 50-jährigen Dienst im Feuerlöschwesen wurden Hermann Brandes und Peter Schmidt ausgezeichnet, für 40-jährige Dienstzeit Ferdinand Starke und für 25-jährige Dienstzeit Dirk Janze, Marco Bührig und Marc Haupt.

Otto Schaper-Rinkel wurde zum Ehrenmitglied ernannt.
Befördert wurden zu Hauptfeuerwehrleuten Sonja Fröhlich und Marcel Boockmann, zu ersten Hauptfeuerwehrleuten Jessica Franke und Reno Spoors.

Jahreshauptversammlung: Langjährige Mitglieder der Feuerwehr Wedesbüttel-Wedelheine wurden geehrt.

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Braunschweiger Zeitung, 13. Januar 2012

Feuerwehr zieht Bilanz

Jugendliche wählen ein neues Wehr-Kommando

WEDELHEINE. Die Neuwahlen des Jugendfeuerwehr-Kommandos und ein Rückblick auf die Ereignisse des vergangenen Jahres standen bei der Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr Wedesbüttel-Wedelheine am Mittwoch auf dem Programm.
Mitgliederzahl konstant
Zur Freude der Wehr ist die Mitgliederzahl konstant geblieben. Die zwei Abgänge wurden durch zwei Neuzugänge wieder ausgeglichen. Zurzeit hat die Jugendfeuerwehr sieben Mitglieder. Zu den Höhepunkten im Jahr 2011 gehörten außer dem Osterfeuer und der Unterstützung bei der Holzannahme auch der Familientag und eine Erste-Hilfe-Schulung. Bei den Neuwahlen des Jugendfeuerwehr-Kommandos ernannten die Mitglieder Laura Kretzschmar zur Gruppenführerin. An ihrer Seite wird Jana Huckriede nun das Amt der stellvertretenden Gruppenführerin ausfüllen. Fenia Bode übernimmt das Amt der Schriftwartin. Zum stellvertretenden Schriftwart wurde Tom Huckriede ernannt.
Das Amt des Kassenwartes übernimmt Marco Meyer.
Der Ortsbrandmeister Marco Bührig nutzte die Gelegenheit, um den Jugendlichen für die geleistete Arbeit zu danken und freute sich über die neuen Gesichter in der Jugendfeuerwehr. Ziel sei es jedoch, die Gruppe auf neuen Personen zu vergrößern.
Als Ansporn bot Bührig den Jugendlichen an, mal mit den aktiven Kameraden zusammen einen Ausbildungsdienst zu organisieren.
Lob von der Bürgermeisterin
Die Meiner Bürgermeisterin Ines Kielhorn begrüßte Bührigs Ansinnen. Sie betonte: "Die Jugendfeuerwehr und die damit verbundene Arbeit der aktiven Brandschützer ist unheimlich wichtig für die Gemeinde!"

red

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Startseite erstellt am 01.01.2012
aktualisiert am 16.07.2014
gesammelt von: Daniel Kahn