Pressespiegel 2008



 

Aller-Zeitung, 02. Dezember 2008

Wedelheiner fegen den Wald

Vereinsmitglieder harken das Laub am Dorfgemeinschaftshaus weg

Wedelheine (lk). Zeit zum Waldfegen, hieß es bei den Wedelheiner Vereinen und Verbänden am Samstagvormittag. Und das war wörtlich gemeint: Mit Laubrechen und Harke rückten die rund 25 Teilnehmer den großen Laubmengen rund um das Dorfgemeinschaftshaus zu Leibe.
„Wir haben mit der Gemeinde eine Abladestelle für das Laub abgesprochen“, sagte Achim Baruschke, der Vorsitzende des SV Wedes-Wedel. Das Laub werde wieder im Wald gelagert, aber so, dass es nicht wieder fort geweht werden kann. Anhängerweise wurden die Blätter fortgefahren, bei der Gelegenheit auch die Dachrinnen des Dorfgemeinschaftshauses vom Laub gereinigt.
Und nur zu gut schmeckte den fleißigen Fegern das zweite Frühstück, das nach getaner Arbeit im Dorfgemeinschaftshaus serviert wurde.

Waldfegen: Alle Wedelheiner Vereine beteiligten sich.

Foto: Lindemann-Knorr

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Aller-Zeitung, 19. November 2008

Jugendarbeit der Vereine fördern

Erlös der Kapelleneröffnung von 800 Euro in Wedelheine übergeben

Wedelheine (lk). "Wir wollen die Chance nutzen, Danke zu sagen", sagte Ott-Heinrich von Knobelsdorff im Wedelheiner Dorfgemeinschaftshaus, in dem sich die Teilnehmer an der Kranzniederlegung am Volkstrauertag trafen. Dort wurden 800 Euro für die Jugendarbeit der örtlichen Vereine und Verbände übergeben.
Außer Bürgermeisterin Ines Kielhorn waren Vertreter der örtlichen Vereine und Verbände anwesend. "Wir hatten angekündigt, dass die Erlöse von der Eröffnung der Kapelle in Wedesbüttel den örtlichen Vereinen zugute kommen sollte", so der Patronatsherr der renovierten Kapelle.
Und das Versprechen wurde natürlich gehalten: Von Knobelsdorff überreichte an Achim Baruschke vom SV Wedes-Wedel 400 Euro, Jörg-Dieter Schulze vom Schützenverein erhielt 200 Euro ebenso wie Ortsbrandmeister Marco Bührig.
Verwendet werden soll die gespendete Summe für die Jugendarbeit der örtlichen Vereine, waren sich die Vorsitzenden einig.

Spenden für die Jugendarbeit: Ott-Heinrich von Knobelsdorff (links) übergab 800 Euro in Wedelheine

Foto: Lindemann-Knorr

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Aller-Zeitung, 24. Oktober 2008

Kilometerlange Ölspur auf L 312

Dichtung defekt – Laster verliert Biodiesel

Papenteich (co). Acht Freiwillige Feuerwehren rückten am Mittwochabend zu einem Einsatz aus. Um 20.35 Uhr wurde eine Ölspur auf der Strecke zwischen Groß Schwülper und Ehmen gemeldet. Auch die Straßenmeisterei rückte an.
Ursache war eine poröse Dichtung eines Lastwagens, der eine erhebliche Menge an Biodiesel verlor. Die Ölspur zog sich von Groß Schwülper über die Landesstraße 321 bis Ehmen in der Stadt Wolfsburg hin. Der Fahrer der Spedition bemerkte den Ölverlust und verständigte in Fallersleben umgehend die Polizei.
Innerorts wurde die Ölspur von insgesamt acht Feuerwehren beseitigt, außerorts waren die Mitarbeiter der Straßenmeisterei zuständig. Der Einsatz war um 22.40 Uhr beendet.
Unpassenderweise ereignete sich der Vorfall ausgerechnet am Abend vor dem Geburtstag des Lkw-Fahrers: Er wurde gestern 52 Jahre alt.

Mit Besen und Schaufel: Auch die Feuerwehr Wedelheine war im Einsatz und streute die Ölspur auf der Landesstraße 321 ab.

Foto: Photowerk (mpu)

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Aller-Zeitung, 13. September 2008

Polo übersehen: Fahrerin bei Unfall schwer verletzt

Polizei, Feuerwehr und Hubschrauber bei Wedelheine im Einsatz

Wedelheine (co). Schwer verletzt wurde eine 38-Jährige Vordorferin gestern bei einem Autounfall auf der L 321 bei Wedelheine. Ihre beiden Söhne, die mit im Auto saßen, erlitten einen Schock. Der 23- jährige Fahrer eines Golf übersah beim Abbiegen den Polo der Frau, die einen Zusammenprall trotz Vollbremsung nicht verhindern konnte.
Um 14.25 Uhr war der Mann aus Wedesbüttel mit seinem Wagen in Richtung Wedelheine unterwegs. An der Einmündung zur Kreisstraße 60 wollte er links abbiegen. Dabei übersah er den entgegenkommenden Polo der Frau.
Bei dem Aufprall zog sich die 38-Jährige aus Vordorf einen Beinbruch zu. Ihre beiden Söhne, zwei und sechs Jahre alt, erlitten einen Schock. Alle drei wurden ins Gifhorner Krankenhaus gebracht. Der 23-Jährige erlitt Prellungen und ebenfalls einen Schock. Er wurde vorsorglich ins Klinikum nach Wolfsburg gebracht.
Außer drei Rettungswagen- Teams waren zwei Notärzte im Einsatz, einer von ihnen landete mit dem Rettungshubschrauber Christoph 30 aus Wolfenbüttel, der nach kurzer Zeit wieder starten konnte. Die Fahrerin des Polos musste von Feuerwehrleuten aus ihrem Fahrzeug mit schwerem Rettungsgerät befreit werden. An der Unfallstelle waren die Ortswehren aus Meine, Groß Schwülper und Wedelheine im Einsatz. Für die Aufräumarbeiten wurde die L 321 bis 16.35 Uhr halbseitig gesperrt. Zu größeren Behinderungen kam es nicht.

Schrottreif: Dieser Polo wurde gestern bei einem schweren Unfall auf der L 321 bei Wedelheine vollkommen zerstört.

Foto: Photowerk (wer)

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Braunschweiger Zeitung, Gifhorner Rundschau, Gifhorn Lokales, Seite G05 | 13. September 2008

Vordorferin schwer verletzt

Golffahrer (23) wollte abbiegen und übersah Polo - Zwei Kinder unter Schock

WEDELHEINE. Bei einem Verkehrsunfall gestern Nachmittag auf der Landesstraße 321 bei Wedelheine verletzte sich eine Polo-Fahrerin aus Vordorf (38) schwer, ihre beiden Kinder (2 und 6) erlitten einen Schock.

Wie die Polizei mitteilt, hat ein 23 Jahre alter Mann aus Wedesbüttel den Unfall verursacht. Er fuhr mit seinem VW Golf gegen 14.25 Uhr die Landesstraße 321 von Wettmershagen nach Wedelheine. An der Einmündung zur Kreisstraße 60 wollte er nach links in Richtung Wedesbüttel abbiegen und übersah dabei den auf der Landesstraße entgegenkommenden VW Polo einer 38 Jahre alten Vordorferin. Trotz Vollbremsung konnte die 38-Jährige eine Kollision mit dem VW Golf nicht verhindern.
Bei dem Zusammenstoß zog sich nach Auskunft der Polizei die Polo-Fahrerin eine Beinfraktur zu. Sie war im Fahrzeug eingeklemmt und musste von Einsatzkräften der Feuerwehr mit schwerem Rettungsgerät befreit werden.
Ihre mit im Auto sitzenden Söhne, 2 und 6 Jahre jung, erlitten einen Schock. Alle drei wurden ins Gifhorner Krankenhaus gebracht.
Der 23-Jährige kam mit Prellungen und einem Schock davon. Er wurde vorsorglich ins Klinikum nach Wolfsburg gebracht. Neben den Teams dreier Rettungswagen aus Gifhorn, Meine und Wolfsburg waren auch zwei Notärzte an der Unfallstelle im Einsatz.
Einer von ihnen landete mit dem Rettungshubschrauber Christoph 30 aus Wolfenbüttel, der jedoch kurze Zeit später ohne Patienten wieder starten konnte. An der Unfallstelle waren die Ortswehren aus Meine, Groß Schwülper und Wedelheine im Einsatz.

red

Eine Vordorferin musste von der Feuerwehr mit schwerem Rettungsgerät aus ihrem Auto befreit werden

Foto: Fröhling

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Aller-Zeitung, 05. September 2008

Fackelumzug und Lagerfeuer

40 Jahre Jugendwehr Wedesbüttel-Wedelheine

Wedelheine. Zum 40-jährigen Bestehen der Jugendfeuerwehr Wedesbüttel-Wedelheine wollen die jungen Feuerwehrleute nicht etwa Feuer löschen, sondern eines entfachen. Ein Lagerfeuer schließt sich dem Tag der Jugendfeuerwehr an.

Los geht es am 6. September. Dann treffen die Teams am Dorfgemeinschaftshaus in Wedelheine um 16.30 Uhr zusammen.
Alle Wedesbüttler, Wedelheiner und Martinsbüttler sind eingeladen, den Tag der Jugendfeuerwehr mitzufeiern. Die Gruppen der Jugendfeuerwehren der umliegenden Ortschaften und die Sportjugend der Sparte Badminton vom SV Wedes-Wedel treten dort in einem Geschicklichkeitswettkampf gegeneinander an.
Die dritte Gruppe bietet Bratwurst und Pommes sowie das Team des Dorfgemeinschaftshauses Getränke an. Im Anschluss um 19.30 Uhr werden die jungen Feuerwehrleute mit einem Fackelumzug unter Begleitung des Wendener Musikzuges vom Sportplatz, an der Eiche vorbei, nach Wedesbüttel zum Lagerfeuerplatz marschieren und dort das 40. Lagerfeuer entzünden.

Wettkampf: Auch Geschicklichkeit wird beim Tag der Jugendfeuerwehr in Wedelheine gefragt sein.

Foto: Lindemann-Knorr (Archiv)

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Aller-Zeitung, 04. September 2008

Jugendwehr wird 40

Feiern in Wedelheine beginnen am Samstag

Wedelheine. Etwas später als geplant beginnt die Feier für das 40-jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr Wedesbüttel Wedelheine: am Samstag, 6. September, um 16.30 Uhr auf dem Sportplatz in Wedelheine.

Dort finden die Spiele ohne Grenzen mit der Sportjugend und den umliegenden Jugendfeuerwehren statt. Gegen 19.30 Uhr marschieren die Feuerwehrleute von dort aus unter der musikalischen Begleitung des Feuerwehrmusikzuges Wenden ins Wedesbütteler Schweineholz, um dort das Lagerfeuer abzubrennen und die Sieger zu ehren. 

Zu beiden Veranstaltungen sind alle Mitbürger von Wedesbüttel, Wedelheine und Martinsbüttel eingeladen.

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Braunschweiger Zeitung, Gifhorner Rundschau, Gifhorn Lokales, Seite G04 | 05. Juli 2008

Sirene nervt Anwohner

Blitzeinschlag - Hausbesitzer als Störenfried beschimpft

WEDELHEINE. Die Sirene heulte um etwa 19.45 Uhr los - und hörte nicht wieder auf. Sehr zum Leidwesen und Unmut einiger Anwohner in Wedelheine, wo sich die Panne vor einigen Tagen ereignete.
Im Normalfall schweigen die Sirenen nach kurzer Zeit wieder, diesmal sei sie allerdings noch etwa anderthalb Stunden weiter gelaufen. Das sagte Ortsbrandmeister Marco Bührig.
Ein Blitz habe in die Sirene eingeschlagen und den Dauerton ausgelöst. Der Besitzer des Gebäudes, auf dem die Sirene montiert ist, sei umgehend telefonisch benachrichtigt worden, woraufhin er aus dem Harz nach Wedelheine geeilt sei - um dort den Zugang zum Schaltkasten der Sirene zu ermöglichen.
Doch dann habe der Ärger laut Bührig erst angefangen: "Der Hausbesitzer wurde von mehreren Anwohnern als Lärmmacher und Störenfried beschimpft", erzählt er. Sie seien der Meinung gewesen, dass dieser einen Schlüssel hinterlegen muss und man die Tür zu dem Gebäude eigentlich hätte aufbrechen sollen.
Was die Polizei, die bereits vor Ort gewesen sei, jedoch aus gutem Grund nicht veranlasst habe, so Bührig. Auch am darauffolgenden Tag sei der Eigentümer von Kindern noch als Lärmmacher beschimpft worden. "Der Besitzer hat aber gar keinen Einfluss auf den technischen Aufbau der Sirene und kann überhaupt nichts für den Defekt." Und man könne wohl kaum verlangen, dass er 24 Stunden am Tag Zuhause ist, um die Sirene abzustellen.
"Wir alle können eigentlich froh sein, dass er überhaupt bereit war, eine Sirene auf seinem Gebäude installieren zu lassen, weil sonst eine Alarmierung der Feuerwehr nur sehr kostspielig möglich wäre", betont der Ortsbrandmeister und ergänzt: "Es wäre schön, wenn sich die Einwohner unserer Dörfer bei solch einem, hoffentlich einmaligen, Ereignis vorher überlegen würden, ob und mit wem sie meckern", sagt Bührig.

Denn eines sei sicher: Letztlich sei der Besitzer des Gebäudes nur der Leidtragende der ganzen dummen Geschichte.

red

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Aller-Zeitung, 03. Juli 2008

Sirenendauerton in Wedelheine nach Blitz verärgert Anwohner

Hausbesitzer als Lärmmacher und Störenfried beschimpft

Wedelheine. Die Sirene in Wedelheine schaltete sich am 15. Juni nach einem Blitzeinschlag gegen 19.45 Uhr nicht wie gewohnt nach kurzer Zeit ab, sondern heulte anderthalb Stunden weiter. Das hat auch im Nachhinein für Unmut unter den Bürgern gesorgt.

Per Telefon informiert
Das Problem: Der Besitzer des Gebäudes, auf dem die Sirene montiert ist, war zu diesem Zeitpunkt im Harz. Telefonisch benachrichtigt, fuhr er sofort nach Wedelheine, um dort den Zugang zum Schaltkasten der Sirene zu ermöglichen.
Doch dann fing der Ärger erst an: Der Besitzer des Gebäudes wurde von mehreren Anwohnern als Lärmmacher und Störenfried beschimpft. Er hätte doch einen Schlüssel zu hinterlegen und eigentlich hätte man die Tür zum Gebäude schon aufbrechen sollen. Auch am darauffolgenden Tag wurde der Eigentümer von Kindern noch als Lärmmacher beschimpft.
Jedoch hat der Besitzer laut Feuerwehr keinen Einfluss auf den technischen Aufbau der Sirene. „Und man kann wohl kaum verlangen, dass er 24 Stunden am Tag zuhause ist, um die Sirene abzustellen. Wir alle können eigentlich froh sein, dass der Besitzer überhaupt bereit war, eine Sirene auf seinem Gebäude installieren zu lassen, weil sonst eine Alarmierung der Feuerwehr nur sehr kostspielig möglich wäre“, sagte Ortsbrandmeister Marco Bührig.

"Wir können froh sein"
Dass die Bürger die kleinen Ortswehren brauchten, habe das Unwetter am 31. Mai gezeigt. „Es wäre schön, wenn sich die Anwohner unserer Dörfer bei so einem, hoffentlich einmaligen Ereignis vorher überlegen würden, ob und mit wem sie meckern. Denn eines ist sicher, der Besitzer des Gebäudes ist nur der Leidtragende der Geschichte“, so Bührig.

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Aller-Zeitung, 16. Juni 2008

Sirene mit Dauerton

Krach in Wedelheine

Wedelheine (rtm): Erst hat es gekracht, dann blieb es laut: Vermutlich wegen eines Blitzeinschlags heulte die Sirene in Wedelheine gestern Abend außer Rand und Band. Für Einsatzkräfte und vor allem Anwohner war das eine Geduldsprobe.
„Die Feuerwehrsirene hat ein technisches Problem, vermutlich wegen eines Blitzeinschlags“, teilte die Polizei Gifhorn auf AZ-Anfrage mit. Feuerwehr und Polizeibeamte mussten sich vor Ort nicht nur um den Defekt, sondern um entnervte Anwohner kümmern. „Der Strom kann nicht einfach abgeschaltet werden, die Sirene würde über Notstromversorgung weiter laufen.“ Doch bevor der Techniker den richtigen Schalter umlegen konnte, musste zunächst auf den Besitzer des Gebäudes gewartet werden. Eine Stunde lang brauchte Wedelheine Geduld, kurz nach Anpfiff der EM-Spiele der Gruppe A verstummte die Sirene wieder.

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Aller-Zeitung, 03. Juni 2008

Rekord-Regenfälle setzen 80 Keller unter Wasser

180 Feuerwehrleute in Meine und Wedesbüttel im Einsatz

Meine (co). Das Wasser lief Kellertreppen hinunter und drückte durch die Gullydeckel: 80 überflutete Keller sind die Bilanz nach starken Regenfällen im Papenteich am Samstag. Doch nicht nur 180 Feuerwehrleute aus zwölf Ortswehren kämpften gegen die Fluten, auch Nachbarn zeigten sich hilfsbereit.
Andrea Vogt wohnt an der Zellbergstraße in Meine. „Die ganze Straße stand unter Wasser“, sagt die 49-Jährige. Die Bewohner des Hauses alarmierten die Feuerwehr, Nachbarn leisteten Soforthilfe. Um Elektrogeräte vor Schaden zu bewahren, bocken die Bewohner sie mit Paletten und Sandsäcken auf.
20 bis 25 Zentimeter hoch steht das Wasser im Keller. Ein Einsatzwagen der Feuerwehr pumpt den Keller aus. „Jeder hat mit angefasst, selbst die Kinder“, erzählt Vogt stolz.
Gemeindebrandmeister Hermann Schölkmann schätzt, dass 80 Keller vollgelaufen sind. „Die Kanalisation war den Regenfällen nicht gewachsen“, erklärt er. Dazu kam Oberflächenwasser, dass von den Feldern in Richtung der Neubaugebiete geflossen sei. In Rötgesbüttel seien 35 Liter Regenwasser auf dem Quadratmeter gemessen worden. „In Meine müssen es 50 Liter gewesen sein“, sagt der Gemeindebrandmeister.
Probleme gab es unter anderem in einem Neubaugebiet in Wedesbüttel, dort staute eine Böschung am Mittellandkanal das Wasser auf. Zwischen Wedesbüttel und Wedelheine war die Kreisstraße auf einer Länge von 300 Metern bis zu einen Meter hoch überflutet.
Die ersten Hilferufe gingen am Samstag kurz nach 20 Uhr bei der Feuerwehr ein, die letzten Einsätze endeten am Sonntag um 4.30 Uhr.

Land unter: Rund 80 Keller standen im Papenteich nach dem Gewitter am Samstagabend unter Wasser.

Foto: Photowerk (mpu)

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Braunschweiger Zeitung, 02. Juni 2008

Sintflutartiger Regen überschwemmt Südkreis

Starkes Gewitter: 40 Liter Wasser pro Quadratmeter in nur 30 Minuten

Von Annegret Birner und Bernd Behrens
GIFHORN. Geschafft! Sonntag um elf Uhr legten Wolfgang und Magdalena Eichler, Dieter Zschocke und Elisabeth Glaser Schrubber und Besen aus der Hand. Ihr Keller in der Meiner Wiesenstraße war wieder trocken.
Durch die Garagen hatte das Regenwasser am Samstagabend die gut 200 Quadratmeter Keller unter dem Mehrfamilienhaus geflutet, nachdem die Kanalisation die Wassermassen nicht mehr fassen konnte. Ansonsten erinnerte außer ein paar Pfützen nichts mehr an die Fluten, die Feuerwehr und Anwohner bis zum frühen Sonntag in Atem hielten.
Begonnen hatte alles am Samstagabend gegen 20 Uhr. Ein Gewitter mit starken Hagel- und Regenschauern zog von Meine über Wedesbüttel nach Allenbüttel. Hier fielen innerhalb von 30 Minuten etwa 40 Liter Wasser pro Quadratmeter. Diese Mengen konnten die Gräben und Kanäle nicht verkraften.
In Allenbüttel schwoll der kleine Bach "Riede" vom Rinnsal zum reißenden Strom an. Gärten und Häuser wurden überflutet. Die Feuerwehr baute Sandsackbarrieren, um das Schlimmste zu verhindern. Die Feuerwehr Allenbüttel hatte gerade die offizielle Fahrzeugübergabe eines neuen Löschfahrzeugs gefeiert, als die Sirenen heulten.
In Allenbüttel waren rund 60 Feuerwehrleute aus dem Ort selbst, aus Calberlah, Jelpke und Wasbüttel in Einsatz, berichtete der Gemeindebrandmeister von Isenbüttel, Matthias Klose. Keller wurden auch in Jelpke leer gepumpt. Auch mussten herabgestürzte Äste von den Straßen entfernt werden.
Für den Papenteich wurde in Feuerwehrhaus Meine eine Einsatzleitung aufgebaut. Gemeindebrandmeister Hermann Schölkmann sagte: "Wir haben 12 Ortsfeuerwehren mit etwa 150 Leuten im Einsatz. Es sind mehr als 70 Keller und Straßenabschnitte überflutet." Der Abschnittleiter Süd, Volkhard Weber, war selbst betroffen: "Ich musste erst mein Haus sichern, ehe ich anderen helfen konnte."
Der erste Einsatz war in Wedelheine das überflutete Dorfgemeinschaftshaus und der Schießstand. Die Straße von Allenbüttel nach Wedesbüttel wurde total überflutet. Auch für das Löschfahrzeug von Rötgesbüttel gab es kein Durchkommen. In Wedesbüttel auf der Straße "Alter Schulweg" kam das Wasser von den Feldern in den Ort geschossen. Anwohner öffneten die Gullys komplett, um einen Teil abzuleiten. In der Straße "Maschgärten" stand das Wasser 30 Zentimeter hoch. Keller wurden überflutet.
In Meine wurden zahlreiche Straßen unpassierbar, darunter Fallerslebenerstraße und Zellbergstraße. Die Zahl der überfluteten Keller und Erdgeschossräume ist kaum zählbar. Die LSW musste die Stromversorgung an einigen Stellen sichern. Der Abwasserverband schaltete alle Pumpen auf höchste Leistung, um der Wassermassen Herr zu werden. Auch in Rötgesbüttel und Vordorf wurden einige Keller überflutet. Die Feuerwehren waren teilweise bis Sonntag, 5 Uhr, im Einsatz.
Im Stadtgebiet Gifhorn blieb es dagegen vollständig trocken.

 

Nach dem Regen ist die Straße Alter Schulweg in Wedesbüttel überschwemmt. Die Anwohner Olaf Eichsfeld und Oliver Stolz öffnen die Gullys komplett und sichern die Stelle mit einem Holzbock.

Vollständig überflutet ist dieses Grundstück in Allenbüttel

Lagebesprechung in Allenbüttel: Die Feuerwehren Allenbüttel und Calberlah sind im Einsatz. Mit der gelben Weste Gemeindebrandmeister Matthias Klose.

Der Morgen danach in der Wiesenstraße in Meine: Elisabeth Glaser, Magdalena und Wolfgang Eichler sowie Dieter Zschocke (von links) stützen sich erschöpft auf Schrubber und Besen.

Foto: Birner

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Aller-Zeitung, 02. Juni 2008

Überflutete Keller und Fontänen aus Straßengullys

Nach Sturzregen Land unter im Papenteich: 50 Einsätze der Feuerwehr

(fed) Überflutete Keller, Fontänen aus Straßengullys, Sturzbäche in den Gossen und Seenlandschaften auf Äckern: Land unter hieß es nach einem Starkregen am Sonnabend im Papenteich. Elf Wehren waren seit 20 Uhr hauptsächlich in Meine im Dauereinsatz. Die Wehren im Südkreis bewältigten mehr als 50 Einsatze. Auch die Samtgemeinde Isenbüttel war betroffen.
„Alle Kanäle sind voll. Die ganze Ortslage ist abgesoffen“, beschrieb der Papenteicher Gemeindebrandmeister Hermann Schölkmann die Situation. Um der Lage Herr zu werden, wurde am Meiner Gerätehaus eine Einsatzzentrale eingerichtet. Dort meldeten sich immer mehr Feuerwehren aus dem Papenteich an, um gleich wieder an einen der zahlreichen Einsatzorte auszurücken.
„15 Zentimeter Wasser im Keller und kein Strom.“ Diese und andere Meldungen erreichten die Zentrale im Minutentakt. Mit Schneeschiebern, Kehrschaufeln und allen möglichen Hilfsmitteln versuchten sich Anlieger am Zellbergstraße zu behelfen, um die Fluten aus dem Keller zu bugsieren. Sichtbaren Erfolg brachte erst die Pumpe der Feuerwehr.
Mit einer kniffligen Aufgabe hatte sich die Vordorfer Wehr am Marsbruchweg auseinanderzusetzen. Von einem überfluteten Acker ans stürzte das Wasser in einen Gully. Der Kanal darunter war aber längst überfüllt. Deshalb setzten die Blauröcke Pumpen ein. Über eine „lange Wegstrecke“ beförderten sie das Wasser Hunderte von Metern bis über den Abbesbütteler Weg hinweg.
Die Einsätze dauerten bis in die Nacht an.

 

Pumpen im Einsatz: In Meine wurde das Wasser aus dem Kanalnetz
über eine lange Wegstrecke aus dem Ort befördert.

Fontänen aus dem Gully: Das Kanalnetz in Meine war völlig überlastet.

Wasser raus: Auch Schneeschieber waren im Einsatz.

Land unter: Auch in Allenbüttel war die Feuerwehr am Samstagabend im Dauereinsatz.

Foto: Photowerk (mpu)

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Braunschweiger Zeitung, 12. April 2008

Feuerwehren ohne Führerschein

Junge Fahrer dürfen wegen des EU-Rechts große Einsatzfahrzeuge nur noch mit teurer Zusatzausbildung lenken

Von Annegret Birner
GIFHORN. Die Einführung des EU-Führerscheins bereitet Feuerwehren und Gemeinden zunehmend Probleme: Weil es die alte Führerscheinklasse 3 nicht mehr gibt, können junge Feuerwehrleute Einsatzfahrzeuge über 3,5Tonnen nicht mehr fahren.

"Das betrifft uns in großem Maße", sagt Kreisbrandmeister Willi Aldinger. Mit dem (Auto-)Führerschein der Klasse 3 können Fahrzeuge bis 7,5Tonnen gesteuert werden, seit 1999 ist mit der Klasse B bei 3,5 Tonnen Schluss. Insbesondere neu angeschaffte Feuerwehrwagen sind aber schwerer.

"So ein Fahrzeug wird alle 20 bis 25Jahre gekauft", sagt Aldinger. "Heute sind die Orte aber wesentlich größer geworden, und es muss neuen Gefahrenschwerpunkten Rechnung getragen werden"
Junge Feuerwehrleute müssen den Lkw-Führerschein machen, die neue Klasse C (ohne Anhänger) oder CE (mit Anhänger), damit sie die Wagen nicht nur im Einsatz bedienen, sondern auch bewegen dürfen. Und das kostet: rund 1500Euro für C, für CE weitere 1000Euro.
Wer das bezahlt, ist ja nach Wehr unterschiedlich geregelt, wenngleich es überall erhebliche Zuschüsse von den Gemeinden gibt, schließlich ist Brandschutz Aufgabe der Kommunen. Meist gibt es eine Kostenbeteiligung von 75 bis 80Prozent, sofern der Feuerwehrmann oder die Feuerwehrfrau die Wehr nicht vorzeitig verlässt. Dann muss das Geld anteilig zurückgezahlt werden.
Doch das Budget, das den Gemeinden für den Brandschutz zur Verfügung steht, ist begrenzt. "In der Samtgemeinde Isenbüttel dürfen pro Jahr fünf Personen geschult werden", sagt Samtgemeindebrandmeister Matthias Klose.
"Zurzeit ist das noch in den Griff zu bekommen, aber es spitzt sich immer mehr zu", sagt Volkhardt Weber, Papenteicher Ordnungsamtsleiter und stellvertretender Kreisbrandmeister. "Auf einen 3,5-Tonner kriegt man heute keine vernünftige Beladung mehr." Moderne Tragkraftspritzenfahrzeuge würden heute gleich mit Wassertank bestellt und wögen deshalb mehr als 7,5 Tonnen. Doch neben größeren Fahrzeugen und neuen Führerscheinen spiele auch die Bundeswehr eine Rolle bei den Mehrausgaben: "Früher haben viele Männer bei der Bundeswehr ihren Lkw-Führerschein gemacht. Das werden immer weniger." Zudem endet für Feuerwehrleute der aktive Dienst mit 62 - die mit dem "alten" Führerschein gehen, der Nachwuchs braucht die teure Zusatz-Fahrausbildung.
In Meinersen reicht das Geld für vier Führerscheine. Sven Schröter, Sachbearbeiter für das Feuerwehrwesen, berichtet von einer Truppmannausbildung für 33Jugendfeuerwehrleute, die in die Freiwillige Feuerwehr aufgenommen werden, 33 Leute, die die großen Wagen nicht fahren dürfen. Schröter: "Wir haben genügend Nachwuchs. Aber dadurch macht uns der neue Führerschein auch Probleme."
In Gifhorn sieht man sich gut gerüstet, trotz der schwierigen Finanzlage der Kommune: "Da wird sich schon einiges aufsummieren, aber wir haben bereits in der Vergangenheit geschult und werden weiter versuchen, unseren Status zu halten", betont Ordnungsamtsleiterin Christine Matzdorf. Kreisbrandmeister Aldinger formuliert es drastisch: "Das wird sich in den nächsten fünf bis sieben Jahren sehr zuspitzen."

Der Fuhrpark der Freiwilligen Feuerwehr Gifhorn im Jahr 2006: Alle Fahrzeuge mit mehr als 3,5Tonnen dürfen nur noch mit Lkw-Führerschein Klasse C und CE gefahren werden.

Foto: Lohmann

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Aller-Zeitung, 11. April 2008

Beratung zum Gemeindezentrum Meine vertagt

Harsche Kritik am Landkreis bei Sitzung des Plaungsausschusses – Künftigen Feuerwehrstützpunkt im F-Plan festlegen

Meine (akö). Eine lange Liste hatte der Umwelt- und Planungsausschuss am Mittwoch abzuarbeiten. Besondere Kritik gab es für die Verkehrsbehörde im Landkreis Gifhorn.

Trotz erneuter Einladung sei wieder kein Vertreter erschienen, um zu umstrittenen Entscheidungen Stellung zu beziehen, es gab auch keine Absage. Dazu zählt die fehlende Schaltung für Einsatzkräfte an der geplanten Ampelanlage am Kuhweg (AZ berichtete), die Verkehrssituation in der Bahnhofstraße oder das seit langem geforderte Tempolimit am Meiner Friedhof. Bürgermeisterin Ines Kielhorn regte an, Landkreisvertreter nicht pauschal einzuladen sondern zu konkreten Punkten zu befragen.
In der Fragestunde hatte Michael Kirchhof von der Bürgerinitiative Meiner Mitte auf erhöhte Lärmwerte in der Hauptstraße durch Lkw hingewiesen besonders nachts. Werte von 76 Dezibel, und damit ein Vielfaches über dem zulässigen Wert, seien keine Seltenheit, erklärte der gelernte Akustiker. Zudem wies die Bürgerinitiative auf ein aktuelles Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes hin, wonach Kommunen Durchfahrverbote für Lkw verhängen dürfen. Damit soll verhindert werden, dass deren Straßen als Ausweichstrecke vor der Autobahnmaut genutzt
wird.
Für das Baugebiet Zum Spring in Gravenhorst teilte Planer Dr. Wilhelm Schwerdt mit, dass laut schalltechnischem Gutachten und nach Anhörung „keine ernsthaften Bedenken“ gegen eine Auslegung sprechen.
Einstimmig empfahl der Ausschuss eine vorbereitende F-Plan-Änderung im Bereich Wedesbüttel. Hier soll unmittelbar neben dem alten Gerätehaus am Ortseingang eine Fläche für die Ortswehr reserviert werden. Wann die Samtgemeinde einen Neubau plant ist noch völlig offen.
Wie das Gemeindezentrum zwischen Landkreis und Gemeinde aufgeteilt wird, bleibt noch offen. Der Ausschuss einigte sich, das Thema zurück in die Fraktionen zu geben.

Zukunftsmusik: Die Fläche am Ortseingang Wedesbüttel soll
bei nächster F-Planänderung für die Wehr reserviert werden.

Foto: Köhler

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Aller-Zeitung, 09. April 2008

Die Feuerwehr möchte umziehen

Gemeinde Meine soll Grundstück kaufen – Umweltausschuss berät heute

Meine. Die Feuerwehr mit Ortsbrandmeister Marco Bührig möchte ihren Stützpunkt auf die andere Seite des Mittellandkanals vom DGH Wedelheine an den Ortseingang von Wedesbüttel verlegen. Über ihren Antrag an die Gemeinde, dort einen Bauplatz zu kaufen, diskutiert heute um 19.30 Uhr im Gemeindezentrum der Umwelt und Planungsausschuss.

Desweiteren stehen der B-Plan Zum Spring in Gravenhorst sowie die Verkehrssituationen in der Meiner Bahnhof- und Hauptstraße und Maßnahmen zur Beruhigung in Bechtsbüttel, Wedelheine und Meine zur Debatte.
Auch die Größe des Grundstücks, auf dem das Gemeindezentrum steht, ist vor dem Hintergrund der Einrichtung eines Evangelischen Gymnasiums Thema.
 
 

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Aller-Zeitung, 12. März 2008

Dorfgemeinschaft feiert "Hausgeburtstag"

30 Jahre DGH: Buntes Programm in Wedelheine - Großer Beitrag von Vereinen und Feuerwehr

Wedelheine (lk). Grund zum Feiern hatten die Wedelheiner, Wedesbüttler und Martinsbüttler: Ihr Dorfgemeinschaftshaus wurde 30 Jahre alt. Vereine und Feuerwehr hatten fürs Fest ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm vorbereitet, das die 150 Gäste zu schätzen wussten.

"Der Bau des Hauses war nur möglich, weil Verein und Feuerwehr sich mit viel Engagement eingebracht haben", erinnerte Bürgermeisterin Ines Kielhorn in ihrem Grußwort. 380.000 Mark habe der Bau damals gekostet. Sie dankte allen, die sich auch jüngst am Erweiterungsbau beteiligten. "Wer neu nach Wedelheine kommt, wird hervorragend in den Vereinen aufgenommen", so Kielhorn.
Achim Baruschke, Vorsitzender des SV-Wedes-Wedel, erinnerte an die Eröffnung des Dorfgemeinschaftshauses am 04. März 1978. Der Verein bat auch die ehemaligen Pächter des Hauses zur Feier. Sie hätten mit ihrer Bewirtung und dem guten Essen stets dazu beigetragen, die Gesellschaft zu pflegen.
Jörg-Dieter Schulz vom Schützenverein Germania wies auf eine Aktion im Schießstand mit Lasergewehr für Kinder und Jugendliche hin. Die Bogenschützen hatten ihre Scheiben auf dem Sportplatz aufgebaut. Die Feuerwehr Wedesbüttel-Wedelheine beteiligte sich mit einer Fahrzeugschau und einem Parcours der Atemschutzgeräteträger. Ortsbrandmeister Marco Bührig und seine Wehr hatten zudem eine Spritzwand aufgebaut, an der Kinder sich im Umgang mit der Kübelspritze übten.
Nach dem offiziellen Teil wurde es richtig bunt. Das Programm startete mit einer Jazz-Dance-Vorführung, die Damen der Gymnastiksparte und Feuerwehr trugen Sketche vor, Otto Schaper-Rinkel und Ernst Lütge zeigten Filme und Fotos. Kinderdisco und Modenschau ergänzten das Angebot. Abends gings bei der Disco mit dem Showprogramm Rock and Roll noch lange rund.


Aktionsreich: Mit Jazzdance, Sketchen, Filmen und vielem mehr feierten die Wedelheiner ihren DGH-Geburtstag
 

Foto: Lindemann-Knorr

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Aller-Zeitung, 18. Februar 2008

Ehrungen für treue Mitglieder und Ernennungen in Ämter

Meine (lk). Später spielten sie wieder im Musikzug Meine, der musikalisch die Versammlung umrahmte, aber zuerst wurden die langjährigen Mitglieder geehrt. Seit 50 Jahren ist Heinrich Siems aktiver Musiker, seit 40 Jahren Heinz Chlebik. Wolfhard Rudolph, der 15 Jahre als Schriftführer tätig war, erhielt ebenso wie Dieter Bücheler, seit zwölf Jahren Atemschutzbeauftragter, und Kai Uwe Voigt, acht Jahre Gemeindejugendfeuerwehrwart, ein Präsent. Mit Handschlag ernannte Hermann Schölkmann Jens Rose aus Lagesbüttel zum Schriftführer, Atemschutzbeauftragte sind Marc Wehmann, Groß Schwülper, und Ernst-Dietrich Morgener, Grassel. Neuer Gemeindejugendwart ist Frank Nickel (Vordorf), Stellvertreter sind Christiane Blume (Meine) und Mike Hausmann (Rötgesbüttel).

Lindemann-Knorr

Jeder zehnte Papenteicher ist in der Freiwilligen Feuerwehr

1250 aktive Brandschützer in 16 Orten – Debatte über Investitionen

Meine (lk). „Eine stolze Zahl“, sagte Gemeindebrandmeister Hermann Schölkmann bei der Jahreshauptversammlung der Samtgemeindefeuerwehr Papenteich in der Meiner Feuerwehrzentrale über die insgesamt 1250 Aktiven der 16 Ortswehren.

In den Jugendfeuerwehren sind 285 Mädchen und Jungen aktiv, in den Kinderfeuerwehren rund 100, und 93 Kameraden in den Musikzügen, so die Bilanz von Schölkmann. Zusammen mit den Fördernden und den Altersabteilungen sei jeder zehnte Einwohner des Papenteiches in der Feuerwehr, meinte der Gemeindebrandmeister.
Nach Zählung der Samtgemeinde mussten die Aktiven zu 39 Brandeinsätzen (80 im Vorjahr), 103 Hilfeleistungen (93) und sieben blinden Alarmen ausrücken. Acht Wasserschäden galt es zu beheben, 43 Sturmschäden und 23 Ölspuren zu beseitigen.
„Ich danke den Kameraden, die bereit sind, Positionen zu besetzen und die dafür erforderlichen Lehrgänge zu besuchen“, sagte Schölkmann beim Bericht über die Wahlen der neuen Ortsbrandmeister in einigen Wehren. Beim Rückblick nannte Schölkmann als wichtigste Punkte das neue Fahrzeug in Meine, das TS in Vordorf und den Bau des Adenbüttler Gerätehauses, wo zurzeit der Innenausbau in Eigenleistung ausgeführt werde.
Auf das Investitionsprogramm der Samtgemeinde bis zum Jahr 2011 ging Samtgemeindebürgermeister Helmut Holzapfel ein. Grundsätzlich müsse abgewogen werden, was den Feuerwehren wichtiger ist. Der Neubau der Gerätehäuser sei auf den Prüfstand zu bringen, sagte Holzapfel im Hinblick auf das im Feuerschutzausschuss vorgelegte, aktuelle Investitionsprogramm von Hermann Schölkmann. Die Investitionsplanung bis 2011 sei so auszuführen, da man im vergangenen Jahr außergewöhnlich gute Einnahmen gehabt habe.


 

Foto: Lindemann-Knorr

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Aller-Zeitung, 06. Februar 2008

Feuerwehr zieht in Wedelheine Bilanz

Ehrenabzeichen für Karl-Heinz Prinzler – Bührig: Neues Gerätehaus frühestens 2013

Wedelheine/Wedesbüttel (akö). Berichte und Ehrungen prägten die Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr im DGH Wedelheine.

Sieben Brandeinsätze und zwei Hilfeleistungen zählte die Wehr Wedes-Wedel im Jahr 2007. Aktuell gehören 191 Mitglieder dazu, unter den 48 Aktiven sind acht Frauen. Für ein halbes Jahrhundert Dienst im Feuerlöschwesen erhielt Karl-Heinz Prinzler das Ehrenabzeichen aus der Hand von Kreisbrandmeister Willi Aldinger. Seit 40 Jahren sind Otto Schaper-Rinkel, Ralf Röder und Werner Janze dabei. Frank Jörke, Torsten Hinkel und Martin Schild feiern ihr 25-jähriges Dienstjubiläum bei der Feuerwehr. Mirko Garbers wurde zum Oberfeuerwehrmann befördert.
Zum Neubau von Gerätehäusern im Papenteich sagte Ortsbrandmeister Marco Bührig: „Im Moment wird Adenbüttel gebaut, und über Groß Schwülper ist entschieden.“ Das Wedelheiner Haus stehe „frühestens“ 2013 im Beschaffungsplan der Samtgemeinde. In seinem Ausblick auf 2008 wies Bührig auf das 40-jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr hin. Nächster offizieller Termin ist der Gemeinschaftsdienst am 13. März.


Seit 40 Jahre dabei: Ortsbrandmeister Marco Bührig (r.) überreichte
Urkunden an Werner Janze (v.l.) und Ralf Röder.
 

Foto: Daniel Kahn

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Aller-Zeitung, 01. Februar 2008

Spiele und Bonbonregen erfreuen Kinder

Wedelheine (lk).

Beim Bonbonregen waren alle Kinder sofort zur Stelle: Zum Kinderkarneval hatte die Wedelheiner und Wedesbütteler Feuerwehr eingeladen. Da tobte die Prinzessin mit den kleinen Elfen und Indianern durch den Saal. Zwischendurch riefen spannende Spiele nach ihrer Aufmerksamkeit. Derweil trafen sich die Eltern und Großeltern zu einem gemütlichen Plausch bei Kaffee und Kuchen.


 

Foto: Lindemann-Knorr

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Startseite erstellt am 10.01.2008
aktualisiert am 02.12.2008
gesammelt von: Daniel Kahn