Pressespiegel 2007



 

Allerzeitung, 01. November 2007

Papenteich

Wedesbüttel-Wedelheine.

Mit der Hydrantenüberprüfung beginnt die Feuerwehr am Sonnabend, 3. November, um 10 Uhr. Eventuelle Verkehrsbehinderungen bittet die Wehr zu endschuldigen

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Allerzeitung, 13. August 2007 (Titelseite)

Meiner Jugendclub völlig ausgebrannt

Meine (rtm).

Der Jugendclub Hühnerstall in Meine ist in der Nacht zum Samstag aus bislang ungeklärter Ursache ausgebrannt. Feuerwehren aus Meine, Wedelheine, Wedesbüttel und Rötgesbüttel bekämpften die Flammen mit 47 Einsatzkräften, doch von Jugendtreff und Inventar war nichts mehr zu retten. Fassungslosigkeit bei den Mitgliedern des Jugendclubs: Nur Tage vorher freuten sie sich noch, dass die Frist bis zum Abriss des Hühnerstalls von Ende des Jahres auf April 2008 verschoben worden war. Nun fürchten sie mangels Treffpunkt um den Fortbestand ihres Clubs.

weiteres Seiten 9 und 15

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Allerzeitung, 13. August 2007 (Seite 9)

Brand in Meiner Jugendclub

Hühnerstall völlig zerstört - Ursache unklar - Keine Verletzten

(rtm) Den Meiner Jugendclub Hühnerstall, um den sich in jüngster Zeit kommunalpolitische Debatten drehten, gibt es nicht mehr. Nach einem Brand in der Nacht zum Samstag sind von ihm nur noch verkohlte Trümmer übrig geblieben. Verletzt wurde dabei niemand. Die Brandursache ist noch unklar.

Um 2.14 Uhr meldete ein Zeuge den Brand. 47 Helfer der Feuerwehren aus Meine, Wedelheine, Wedesbüttel und Rötgesbüttel waren im Einsatz, konnten aber nichts mehr retten. Als sie eintrafen, stand der Treff schon lichterloh in Flammen.
"Die Ermittlungen zur Brandursache dauern noch an", teilte Kripochef Jürgen Schmidt mit. Spezialisten haben die Ermittlungen aufgenommen und unter anderem auch einen Spürhund hinzugezogen. "Es wird aber ausdrücklich betont, dass es zurzeit noch keine konkreten Hinweise auf eine Brandursache gibt. Ein technischer Defekt kann ebenso wenig ausgeschlossen werden, wie eine Brandstiftung." Schmidt bittet um Zeugenhinweise unter Tel. 05371-9800 oder 05304-91230.
Kommunalpolitiker, aber vor allem Mitglieder waren fassungslos über den Brand. Letztere fürchten nun um den Fortbestand des Clubs.

(Bild links) Nur noch verkohlte Trümmer: Der Großbrand hat den Hühnerstall völlig zerstört.

Foto: Reitmeister

 

 

Kampf gegen die Flammen: 47 Helfer von drei Feuerwehren waren beim Brand des Meiner Jugendclubs Hühnerstall im Einsatz.

Foto: Photowerk (mpu)

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Allerzeitung, 13. August 2007 (Seite 15)

47 Feuerwehrleute löschen Großbrand im Jugendclub

Trotz schnellen Einsatzes ist Meiner Hühnerstall nicht mehr zu retten

Meine (rtm). Zunächst sollte es mit Ablauf des Pachtvertrags Ende des Jahres abgerissen werden, eine Fristverlängerung bis April 2008 ließ die jungen Leute aufatmen – doch nun sind von ihrem Clubhaus nur noch Trümmer übrig. Aus bislang ungeklärter Ursache ist der Meiner Hühnerstall in der Nacht um Samstag abgebrannt. Drei Feuerwehren waren stundenlang im Einsatz.

Um 23.40 Uhr hatte Jugendclub-Vorsitzender Thomas Kausche das Clubhaus am Zellberg abgeschlossen. „Danach sind wohl noch einige von uns vorbei gefahren, um zu schauen, ob noch wer da ist“, berichtet Vorstandsmitglied Marc Thornagel. Der Letzte sei gegen 1.30 Uhr unverrichteter Dinge weiter gefahren, weil alles dunkel war.Um 2.14 Uhr kam der Alarm. Nachbarn hatten den Brand gemeldet. 47 Feuerwehrleute aus Meine, Wedelheine und Wedesbüttel sowie Rötgesbüttel rückten mit zehn Fahrzeugen an. Als sie eintrafen, stand der Hühnerstall schon lichterloh in Flammen. Hinzu kam auch ein Rettungswagen. Bis 7 Uhr hatten die Helfer zu tun, zu retten war der Meiner Jugendclub nicht mehr.

Das Gebäude ist völlig ausgebrannt, das Dach eingestürzt. Bereits am Mittag danach wurden Spekulationen laut. Mitglieder einer rivalisierenden Gruppe sollen in der Nacht am Hühnerstall gesehen worden sein. Gifhorns Kripochef Jürgen Schmidt warnt vor voreiligen Schlüssen. „Konkrete Anhaltspunkte für Brandstiftung gibt es noch nicht.“Vielmehr verweist er darauf, dass erste Ermittlungen auf einen Brandausbruch im Bereich eines Fernsehgeräts deuten. Doch es sei auch noch zu früh, einen technischen Defekt als gesichert anzusehen. „Wir ermitteln in alle Richtungen.“ Dass ein Brandmittelspürhund und auch ein technischer Schnüffler zum Einsatz gekommen sind, ist laut Schmidt reine Routine.

Drei Wehren vor Ort: Kräfte aus Meine, Wedesbüttel und Wedelheine sowie Rötgesbüttel löschten den Brand im Hühnerstall.

Einsatz für 47 Feuerwehrleute: Doch beim Großbrand des Meiner Jugendclubs Hühnerstall gab
es nichts mehr zu retten.  Foto: Photowerk (mpu 2)
 

Mehr als nur ideeller Wert wird Raub der Flammen

Jugendclub fürchtet nach dem Brand im Hühnerstall um Fortbestand

Meine (rtm). „Von jetzt auf gleich – alles vorbei.“ Marc Thornagel und Vorsitzender Thomas Kausche vom Meiner Jugendclub Hühnerstall stehen fassungslos vor den Trümmern ihres Treffpunkts. Nur wenige Tage währte ihre Hoffnung, das Domizil über den geplanten Abriss zum Ende des Jahres behalten zu können. Das Großfeuer in der Nacht zum Samstag hat neue Tatsachen geschaffen.

„Wir hätten mit allem gerechnet“, sagt Kausche. Vor allem, dass irgendwann die Raupen zum Abriss angerückt wären. „Da hätten wir aber wenigstens unser Inventar heraus holen können.“ Doch von den lieb gewonnenen Sachen mit vor allem ideellem Wert ist nichts mehr übrig geblieben – bis auf verkohlte Überreste. Sei es die Unterhaltungselektronik mit Stereoanlage, DVD-Spieler und Digital-Fernsehempfänger, der Kicker und die bis zu 20 Jahre alten Schallplatten von Abba bis zur Ersten Allgemeinen Verunsicherung. Allein der Kicker sei vor etwa zehn Jahren für 1600 Mark angeschafft worden, 800 davon kamen von der Gemeinde. „Das war viel Geld.“ „Einen Wiederaufbau sehe ich nicht“, sagt Kausche.

Er fürchtet um den Fortbestand des Jugendclubs Hühnerstall, der mit dem Finden eines neuen Treffpunkts stehen und fallen werde. Die 25 aktiven Mitglieder hätten in den vergangenen beiden Jahren viel Engagement in die Gemeinde eingebracht. DRK Blutspende, Maibaum: „Da haben wir mitgemacht und mitgeholfen. Der Brand wird uns arg zurück werfen.“

Ein schwerer Verlust: Der Großbrand im Clubhaus hat den Jugendclub Hühnerstall schwer getroffen.
Die Mitglieder fürchten um den Fortbestand der Gemeinschaft.  Foto: Reitmeister (2)

 

Ermittlungen: Ein Kripobeamter und Jugendclub-Vorsitzender
Thomas Kausche in den Trümmern des Hühnerstalls.
Löschangriffe: Die Feuerwehren bekämpften den Brand
im Jugendclub Hühnerstall von mehreren Seiten.

 

KielhornMeine (rtm). Der Brand im Hühnerstall hat das Thema Jugendtreff und dessen Standortfrage mit Wucht auf die Tagesordnung zurück gebracht. Der Jugendclub erwartet von der Gemeinde Hilfe, weil er durch den Verlust des Treffpunktes seinen Fortbestand gefährdet sieht. „Da ist nichts mehr übrig“, zieht Bürgermeisterin Ines Kielhorn Bilanz nach der Besichtigung des Brandortes. „Das kann man nur noch wegräumen.“ Und wo können sich in der nächsten Zeit die Jugendclub-Mitglieder treffen? „Da habe ich noch keine Lösung. Natürlich sollten wir uns Gedanken machen.“ Nur ganz so dramatisch sieht sie die Situation nicht. „Das sind junge Erwachsene, keine Jugendlichen, die nicht mobil sind. Sie werden eine Alternative finden.“

Eine sofortige Schaffung neuer Räume sei somit nicht erforderlich. Jugendclub-Vorsitzender Thomas Kausche hebt dagegen die Bedeutung des nun verlorenen Treffpunktes für den Jugendclub hervor. „Wir haben genug Mitglieder, die noch in der Ausbildung sind.“ Die könnten sich schon aus finanziellen Gründen nicht jeden Tag ersatzweise in einer Gaststätte zusammenfinden. „Das ist eine Lücke, die schnell geschlossen werden muss“, sagt deshalb auch Alt-Bürgermeister Hans-Georg Reinemann, der vor kurzem erst in Eigenregie mit den Eigentümern des Clubhauses eine Fristverlängerung bis April 2008 ausgehandelt hatte (AZ berichtete). Deshalb appelliere er an alle Meiner, anzupacken und sich nicht gegen ein neues Domizil der jungen Leute zu sperren.

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Braunschweiger Zeitung, 13. August 2007

"Hühnerstall" wird Raub der Flammen

Feuer zerstört umstrittenen Meiner Jugendclub – Treff bestand 32 Jahre – Brandstiftung nicht ausgeschlossen

Von Katja Kersting

MEINE. Der "Hühnerstall" ist Geschichte. In der Nacht zu Samstag brannte der Meiner Jugendclub komplett nieder. Verletzt wurde niemand. Die Polizei schließt Brandstiftung nicht aus. Bis gestern Abend stand die Ursache für das verheerende Feuer noch nicht fest, Brandermittler der Gifhorner Kripo und ein Brandmittelspürhund waren im Einsatz. Die Ermittlungen dauern laut Gifhorns Kripochef Jürgen Schmidt an. Auch ein technischer Defekt eines elektrischen Gerätes wie Kühlschrank oder Fernseher komme in Frage, so der Ermittler. "Schmidt: "Wir wissen noch nicht, was dahintersteckt."

Betroffen begutachteten (von links) Marc Böttger, Nadine Wenzel, Britta Günther und Sina Kausche ihren abgebrannten Jugendclub.    

Fotos (2): Kersting

Noch am Freitagabend sitzen Clubbesucher in ihrem Treff am Festplatz zusammen, der letzte verlässt laut Polizei gegen 23.40 Uhr das Gebäude, schließt ab. Zeugen, die gegen 00.30 Uhr vorbeikommen, bemerken nichts Auffälliges. Gegen 2.14 Uhr melden Zeugen starke Rauchentwicklung. Die Feuerwehren Meine, Rötgesbüttel und Wedes-Wedel rücken aus und löschen. 50 Mann und 8 Fahrzeuge sind im Einsatz. Zur Sicherheit wird ein Rettungswagen angefordert. "Als wir kamen, schlugen die Flammen zwei Meter hoch aus dem Dach, das dann auch einstürzte. Da war nichts mehr zu machen", sagt der Einsatzleiter, Gemeindebrandmeister Hermann Schölkmann.Bis zum Morgengrauen wurde gelöscht, danach hielten einige Meiner Kollegen Brandwache. Ernsthaft verletzt wurde bei dem Einsatz niemand, nur ein Feuerwehrmann knickte mit dem Fuß um.Auch Thomas Kausche ist mit einer der ersten am Brandort. Der Vorsitzende des Jugendclubs ist entsetzt. "Außer ein paar Außenwänden ist nichts mehr da. Es ist neben dem Inventar vor allem viel Ideelles verloren gegangen. Das nach 32 Jahren irgendwann das Ende kommen musste, war ja schon klar, aber doch nicht so plötzlich. Wir sind traurig und enttäuscht. Das ist kaum in Worte zu fassen", sagt er.

 

 

Seit 15 Jahren gehe er in den Club, glaubte bei der Nachricht über den Brand an einen schlechten Scherz. Fassungslosigkeit herrscht auch Samstagmittag bei Clubbesuchern, die sich vor dem Hühnerstall treffen. "Mehrere Generationen sind in den Club gegangen. Das ist so traurig", sind sich die enttäuschten Zaungäste einig, die sich in den nächsten Tagen dennoch mit Campingstühlen vor ihrer alten Bleibe treffen wollen.

Der umstrittene Club, der im Jahr 2000 renoviert wurde, sollte spätestens im nächsten Frühjahr geschlossen werden. In Meine soll später ein betreutes Jugendhaus entstehen.

Brandermittler Wilhelm Brandes spricht seine Beobachtungen auf Band.

Foto: Kersting

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Papenteicher Nachrichten, Ausgabe Nr.: 398 - August 2008 <-- das steht dort wirklich!

Jugendfeuerwehr Wedesbüttel-Wedelheine

Besichtigung der Berufsfeuerwehr in Berlin (Siemensstadt)

Am Sonntag, dem 24.06. fuhr unsere Jugendfeuerwehr nach Berlin, um dort am Tag der offenen Tür die Berufsfeuerwehr zu besichtigen. Wir trafen uns um 7.00 Uhr am Gerätehaus in Wedelheine.

Vor der langen Fahrt wurde noch mal der Ölstand sowie der Benzinstand bei beiden Fahrzeugen gecheckt. "Alles in Ordnung, wir können los!" Zwischendurch legten wir eine kleine Pause ein, um uns mit leckerem Kuchen zu stärken. Dann ging es weiter und nach ein paar Kilometern waren wir auch schon am Ziel. Wir waren zwar zu früh in Berlin gewesen, doch es war schon ganz schön viel los. Das Motto der Veranstaltung hieß "Hilfe kennt keine Grenzen". Das Technische Hilfswerk, die Polizei und der Rettungsdienst war am Tag der offenen Tür mit den unterschiedlichsten Attraktionen vertreten. Feuerwehrfahrzeuge aus Berlin und Umgebung, Brandenburg, Polen und Tschechien wurden ausgestellt. Der Clou an dieser Veranstaltung war, das Besucher in Feuerwehrmontour aktiv mit in die Vorführungen und Übungen eingebunden wurden. Wir waren ganz "Feuer und Flamme", es gab viel zu sehen! Eine historische Löschübung und 2 Abseilübungen wurden vorgeführt. Ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person wurde simuliert. Dabei wurde uns auch die Frage gestellt: Was ist gefährlicher in einem verunfalltem Fahrzeug, ein voller oder ein leerer Tank?! Natürlich ein leerer Tank wussten unsere Jugendfeuerwehrkameraden. Jawohl, richtig!
Ein besonderes Highlight war der Überschlagssimulator der Berliner Polizei! Wir konnten davon gar nicht genug kriegen "grins". Sogar ein "PUMA"-Hubschrauber von der Bundespolizei wurde zum Thema Waldbrandbekämpfung ausgestellt. Gegen 16.00 Uhr fuhren wir wieder nach Hause.


Es war ein anstrengender, aber auch ein sehr interessanter Tag gewesen.
 

Foto: Daniel Kahn

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Allerzeitung, 12. Juli 2007

Hochrote Köpfe im Überschlagssimulator

Jugendfeuerwehr Wedes-Wedel besucht Berliner Berufsfeuerwehr zum Tag der offenen Tür

Wedes-Wedel (lk). Einen Ausflug zu den Aktiven der Berufsfeuerwehr nach Berlin hat vor kurzem die Jugendfeuerwehr aus Wedelheine und Wedesbüttel gemacht.

"Hilfe kennt keine Grenzen", lautete das Thema der Veranstaltung, die gemeinsam mit dem Technischen Hilfswerk (THW) und der Polizei sowie den Rettungsdiensten beim Tag der offenen Tür gestaltet wurde. Und da gab es für die Papenteicher Kinder und Jugendlichen und ihre Betreuer Jessica Franke, Holger Hoppe und Marcel Boockmann eine Menge zu sehen: Feuerwehrfahrzeuge aus Berlin, Brandenburg, Polen und Tschechien. Außerdem war ein Puma-Hubschrauber der Bundespolizei zur Waldbrandbekämpfung dabei. Die Besucher wurden mit in die Übungen eingebunden, allerdings mussten sie dazu Feuerwehrmontur überstreifen.
Anschaulich wurden Verkehrsunfälle nachgestellt, eine historische Löschübung sorgte für Unterhaltung. Besoders hoch im Kurs bei den Kindern und Jugendlichen aus dem Papenteich stand der Überschlagssimulator. Mit hochroten Köpfen saßen sie darin. Müde und mit vielen interessanten Eindrücken versehen kehrte die Jugendfeuerwehr nach einem anstregendem Tag zurück.

Perspektivenwechsel: Der Überschlagssimulator war beim Tag der offenen Tür in Berlin sehr beliebt.

Lindemann-Knorr

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Allerzeitung, 27. Juni 2007

Entschieden und geehrt

Samtgemeinderat

Papenteich (akö). Einstimmig hat der Samtgemeinderat am Dienstag folgendes entschieden:

  • F-Plan-Änderung in Adenbüttel (eingeschränktes Gewerbegebiet)

  • F-Plan-Änderung in Groß Schwülper (Edeka Marktneubau)

  • Neue Friedhofssatzung

  • Vereinbarung zur öffentlichen Jugendhilfe (Kinderbetreuung und Jugendarbeit).

  • Jean Pierre Raimbault wurde für besondere Verdienste bei der deutsch-französischen Schulpartnerschaft geehrt und Marco Bührig zum Ortsbrandmeister von "Wedes-Wedel" bis 2013 ernannt.

Ernennung: Helmut Holzapfel (r.) mit Marco Bührig

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Allerzeitung, 03. Juni 2007

Gebühren für Feuerwehr sinken

Bisherige Kalkulation unzulässig – Kosten um bis zu 80 Prozent reduziert

(dns) Gute Nachricht für alle Bürger, die fürchten jemals die Dienste der Feuerwehr zu benötigen: Die Preise sinken. Nach einem Rechtsspruch müssen die Gebühren für Einsätze, die nicht zu den kostenlosen Pflichten der Wehren gehören, zum Teil drastisch sinken.
Hintergrund ist ein Gerichtsurteil, nach dem die Gebühren neu berechnet werden müssen. Bisher wurden bei der Kalkulation die durchschnittlichen Betriebskosten in Relation zu den Einsatzzeiten gesetzt. Das aber ist nicht mehr zulässig. Denn die Vorhaltekosten für Fahrzeuge und Geräte fallen das ganze Jahr über an, unabhängig von den Einsätzen der Wehr, sagen die Gerichte.

Der Finanzausschuss der Stadt stimmte der veränderten Gebührensatzung am Dienstag zu. Die finanziellen Einbußen seien mit Blick auf den Gesamthaushalt kaum von Bedeutung, sagt Kämmerer Rainer Trotzek auf Nachfrage der AZ. Er stellt den positiven Effekt für die Bürger in den Vordergrund. Typische Einsätze, für die Gebühren fällig werden, seien das Auspumpen von Kellern oder das Binden von Ölspuren, sagt Trotzek. Auch das Retten von Tieren gehöre dazu.
Preiswerter wird vor allem der Einsatz von großem Gerät. Eine Drehleiter kostet bislang pauschal 192 Euro. In Zukunft sind es nur noch 40 Euro. Die Gebühren für einen Gerätewagen sinken von 121 auf 20 Euro. Billiger wird auch der Einsatz eines Schlauchbootes (4 statt 24 Euro) oder einer Lenzpumpe (10 statt 30 Euro). Und auch die Personalkosten sinken. Bislang werden 18 Euro pro Feuerwehrmann und Stunde fällig. Zukünftig sind es nur noch 9,50 Euro.

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Wir waren in der BS-Zeitung (Sonderseite)

Braunschweiger Zeitung Gifhorn Lokales, Seite G08, 04. Mai 2007

Florian Gifhorn Feuerwehr Wedes-Wedel

Es geht um mehr als Retten, Löschen, Bergen, Schützen: 106 Feuerwehren setzen sich für das Wohl der 173 000 Einwohner im Kreis ein. Wir stellen sie jeweils freitags vor und zeigen, mit welchem ehrenamtlichen Einsatz und welcher Ausrüstung die Brandschützer ihre Aufgaben angehen.

Die Aktiven: Letzte Reihe (von links): Sonja Fröhlich, Elke Ahrens, Perke Fröhlich, Hans-Heinrich Ahrens, Martin Ahrens, Mirko Garbers, Reinhard Röder, Wilfried Halbey, Henrik Runge, Jan Niklas Conrad, Daniel Döring, Daniel Kahn, Frank Jörke, Gerd Brokelmann, Ulrich Schrader, Peter Schmidt, Zweite Reihe (von links): Marcel Boockmann, Karl-Heinz Prinzler, Manfred Breihan, Klaus Strich, Torsten Hinkel, Maximilian Spanier, Klaus-Peter Schwarz, Christian Schwarz, Holger Hoppe, Jörn Spannuth, Frank Ablaß, Bruno Ablaß, Marita Holtze, Doris Schmidt, Jessica Franke, Jan Holtze, Marco Bührig, Erste Reihe (von links): Karl-Heinz Holtze, Fritz Timpe, Eckhard Hinkel, Heinrich Ahrens, Hermann Brandes, Gerhard Köstel, Erich Komosin, Günter Fröhlich senior, Reinhold Janze, Ernst Bührmann, Gerd Schild, Ernst Lütge, Dieter Leidecker, Henning Ahrens, Günter Fröhlich junior

Foto: Fröhling

Eimerketten reichten nicht aus

 

Feuerwehr wollte erst keine Handdruckspritze

Von André Fröhling

WEDELHEINE. Da sich die Bewohner von Wedelheine 1907 in einer turbulenten Gemeindeversammlung gegen den "neumodischen Firlefanz" einer Handdruckspritze entschieden, wurde die Freiwillige Feuerwehr Wedesbüttel-Wedelheine erst sieben Jahre später gegründet - wie in vielen anderen Orten auch nach einem Großbrand. Andernfalls hätte die Wehr in diesem Jahr 100. Geburtstag feiern können.

So kam man am 1. März 1914 zur Gründung der Freiwilligen Feuerwehr unter dem Hauptmann und Wehrführer Hermann Krakau, nachdem man bei einem Hofbrand erkannte, dass Eimerketten halt doch nicht ausreichen, um einen Brand zu löschen.
Eine von Pferden gezogene Handdruckspritze wurde für 1176 Mark angeschafft. Die Rechnung existiert noch heute. Zur gleichen Zeit wurde das erste Spritzenhaus in Wedesbüttel auf dem gespendeten Grundstück vom Gutsherren von Schwartz von Martinsbüttel errichtet.

1925 wurde eine Feuerwehrkapelle mit 11 Kameraden gegründet. Diese löste sich bereits Ende der 50er Jahre wieder auf. Ein im wahrsten Sinne des Wortes einschneidendes Ereignis war dann der Bau des Mittellandkanals, der die beiden Ortschaften voneinander trennte.

1948 bekam die Wehr die erste Motor-Tragkraftspritze mit Anhänger. 16 Jahre später wurden die Wedeswedeler Wehrleute richtig mobil. Ein Tragkraftspritzenfahrzeug TSF leistete seine Dienste bis 1974 ein Hilfsleistungslöschfahrzeug (HILF) die Nachfolge antrat. Das aktuelle TSF-W wurde 2000 in Dienst gestellt. 1978 wurde das neu gebaute Dorfgemeinschaftshaus zur Heimat der Feuerwehr und ist es bis heute.

 

FAKTEN

 

Aktive: 43 (davon 8 weiblich)

Altersgruppe: 25

Ehrenmitglieder: 8

Jugendfeuerwehr: 11

Fördernde Mitglieder: 109

Mitglieder gesamt: 188

Ortsbrandmeister: Marco Bührig

Stellvertreter: Martin Schild

Jugendwartin: Jessica Franke

Gründungsdatum: 1. März 1914

Einsätze 2006: 2 Lösch- und 15 Hilfeleistungseinsätze

Kontakt: Marco Bührig Telefon (01 71) 2 75 94 33, Internet: www.ff-wedes-wedel.de

 

TECHNIK

 

Fahrzeug TSF-W: Mercedes Benz 612D Vario, 122 PS, Baujahr 2000, 750 l Wassertank, Lichtsatz 2x 1000 W mit

Notstromerzeuger, 10 B-Schläuche, 12 C-Schläuche, ein B-Strahlrohr, drei C-Strahlrohre, Stützkrümmer, 4

Atemschutzgeräte, 3 Funkgeräte 2m-Band, vierteilige Steckleiter, Kettensäge und Tragkraftspritze

TS 8/8 mit vier Saugschläuchen

 

Fahrzeug MTW: VW T4 Bus, 112 PS, Baujahr 1991

 

Verkehrssicherungssatz, Pulverlöscher, Schlauchboot

 

 

Das Feuerwehrgerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Wedesbüttel-Wedelheine steht am Sportplatz.

Neues Gerätehaus gewünscht

 

Bei Veranstaltungen werden Wege zugeparkt

WEDELHEINE. Das Gerätehaus am Sportplatz wurde 1978 bezogen. Damals entsprach es noch den Erfordernissen, heute sind die aktuellen Anforderungen an ein modernes Gerätehaus nicht mehr erfüllt. Ein moderner Gruppenraum mit Kleinküche und sanitären Einrichtungen wurde im vergangenen Jahr umgebaut und eröffnet.

Besonders problematisch ist die Lage des Gerätehauses bei größeren Sportveranstaltungen, da dann unter Umständen keine Parkplätze für die Einsatzkräfte vorhanden und Zufahrtswege der Feuerwehr zugeparkt sind.
Mittelfristig wünscht sich die Wehr daher ein Gerätehaus an anderer Stelle.

fröh

 

"Tier-Rettungseinsätze auf dem Kanal sind unangenehm"

 

WEDELHEINE. Mit Ortsbrandmeister Marco Bührig sprach Rundschau-Mitarbeiter André Fröhling.

Ortsbrandmeister Marco Bührig
Interview mit dem Ortsbrandmeister Marco Bührig

Welche besonderen Einsätze hat die Feuerwehr bislang gehabt?

Den ungewöhnlichsten Einsatz hatten wir bei einem Schützenfest. Eine Windhose zerstörte unser Schützenfestzelt. Gott sei Dank kam niemand ernsthaft zu Schaden. Hier lief die Sirene nur kurz an und endete nach einem Stromausfall, der beide Ortschaften einschloss und es deshalb leichte Alarmierungsprobleme gab. Unangenehm sind auch die vielen Tier-Rettungseinsätze auf dem Kanal. Hier mussten wir allein 2006 sechsmal ausrücken.
Was sind ihre Ziele für die Zukunft?

Meine Aufgabe nach meinem Antritt im vergangenen Jahr als Ortsbrandmeister war, die Wehr wieder in ruhigeres Fahrwasser zu steuern. Auch in der Jugendarbeit zeigen sich erste Triebe unter einer neuen Führung. Am 16. Juni sind wir Ausrichter des Jugendfeuerwehr-Wettkampfes.
Wie schätzen Sie die Mitgliederentwicklung in Ihrer Wehr ein?

Sie ist akzeptabel. Nicht so rosig allerdings sieht es in der Jugendfeuerwehr aus. Hier würde ich mir mehr Interesse und Unterstützung durch mehr Personal sowie neue Mitglieder bei den Aktiven wünschen.
Ortsbrandmeister Marco Bührig.
 

 

Schlauchboot für Einsätze auf dem Kanal

Das Schmuckstück der Wehr ist das 2000 angeschaffte Tragkraftspritzenfahrzeug mit seinem 750-Liter- Wassertank. Das ermöglicht zusammen mit der Schnellangriffseinrichtung und der Hochdrucklöscheinheit schnelle Löscheinsätze, ohne eine aufwändige und zeitintensive Wasserversorgung aufbauen zu müssen. Für die Einsätze auf dem Kanal steht der Freiwilligen Feuerwehr außerdem ein Schlauchboot zur Verfügung. Der Mannschaftstransportwagen MTW wurden ebenfalls im Jahr 2000 ange-schafft. Er wurde komplett in Eigenleistung durch Spenden und eigenes Geld der Feuerwehr finanziert und zudem in weitgehender Eigenarbeit von den Feuerwehrleuten ausgerüstet.

Foto:  Fröhling

 

Wettbewerbe, Zeltlager, Grillabende: Jugendwehr sucht Mitstreiter

Die Jugendfeuerwehr wurde bereits 1968 gegründet und zählt damit zu den ältesten im Papenteich. Neben der obligatorischen feuerwehrtechnischen Ausbildung steht der Spaß hoch im Kurs. Runter vom Sofa, weg vom Fernseher lautet das Motto der Jugendwehr. Der Nachwuchs ist daher auch bei den Veranstaltungen der Wehr dabei. Aber auch zahlreiche außerdienstliche Aktivitäten machen den Dienst in der Jugendfeuerwehr attraktiv. Grill- oder Videoabende locken ebenso wie Kinderfasching, Zeltlager oder Besuche in Freizeitparks. Nicht so rosig sieht es zurzeit personell in der Jugendfeuerwehr aus. Hier könnten noch einige Jugendliche mehr aktiv werden. Die Jugendfeuerwehr trifft sich jeden Freitag um 17 Uhr am Gerätehaus in Wedelheine und momentan in Wedesbüttel an der Hindernisbahn, um für die Wettbewerbe zu üben. Der Wehr gehören an (von links): Betreuer Marcel Boockmann und Daniel Döring, Tanja Schneider, Daniel Dillge, Sven Klingenberg, Christian Fuhrmeister, Marvin Hoppe, Fabian Hinkel, Betreuerin Jessica Franke.

Foto:  Fröhling

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Mit freundlicher Genehmigung der  Braunschweiger Zeitung / Gifhorner Rundschau ( Fröhling)

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Allerzeitung, 30. April 2007

Nur 20 Minuten Einsatz in Flammen möglich

Wehren aus dem Papenteich üben mit rund 90 Kameraden am neuen Edeka-Markt in Meine – Wasserversorgung klappt

Meine (lk). Da war Eile geboten, schließlich wurden fünf Personen im brennenden Gebäude des neuen Edeka-Marktes vermisst. Und Eile war wirklich angesagt, die Rauchmelder im Gebäude reagierten schneller als Ortsbrandmeister Peter Chelbik eingeschätzt hatte.

Angenommen wurde ein Brand in den Personalräumen, die im oberen Stock des Gebäudes liegen und durch den Eingang an der Hinterseite des Marktes zu erreichen sind. Schnell waren die Meiner Kameraden vor Ort. Drei Trupps rückten mit schwerem Atemschutz in das Gebäude ein, um die Vermissten zu suchen und zu bergen. Die ersten beiden Personen waren nach 18 Minuten vor dem Gebäude, länger dauerte die Bergung der Personen, die auf der Empore lagen, die nur über eine Leiter zu erreichen ist.

90 Feuerwehrleute aus Abbesbüttel, Bechtsbüttel, Grassel, Wedelheine, Wedesbüttel, Ohnhorst und Gravenhorst waren neben Meine alarmiert worden, die Wehr aus Vordorf hatte den Meiner Alarm mitbekommen und war ebenfalls ausgerückt. Zufrieden war Chlebik mit der Organisation, dass die anrückenden Wehren nicht direkt zum Brand fahren sollten, sondern vom nebenan gelegenen Aldi-Parkplatz zum Einsatz kamen. Auch die Wasserversorgung vom nördlichen Bereich mit zwei Hydranten klappte. Ob die Versorgung im südlichen Bereich ausreichend ist, wird sich erst zeigen, wenn die neuen Gebäude stehen, so Chelbik.

Uwe Ackermann von der Meiner Wehr organisierte den Einsatz der 16 Atemschutzgeräteträger jeweils zu zweit: Abmelden beim Einsatzleiter, der Einsatzort und Sauerstoffstand notierte, die genaue Uhrzeit des Einsatzbeginnes auf dem „Brett“ vermerkte sowie die Namensschilder an das Brett heftete. Nach spätestens 20 Minuten mussten die Trupps wieder das Haus verlassen haben.

Zufrieden war der Meiner Ortsbrandmeister auch mit der Mitarbeit des Betreibers des Edeka-Marktes, Toralf Ankermann. „So kooperative Mitarbeit bei einer Übung habe ich lange nicht mehr erlebt“, lobte Chelbik.

90 Kameraden im Einsatz: Der Edeka-Markt in Meine war Übungsort der Feuerwehren aus dem Papenteich.

An´s Brett geheftet: Über den Einsatz der Atemschutzgeräteträger wurde genau Protokoll geführt, ohne Ab- und Rückmeldung ging nichts.

 

Foto:  Lindemann-Knorr (2)

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Braunschweiger Zeitung, 30. April 2007

Löschen an neuem Markt geübt

Papenteicher Wehren mit rund 100 Mann im Einsatz – Unbekannte Räume

MEINE (frö). Rauch, allerdings nur künstlicher, drang aus den Fenstern des neuen E-Centers. Zahlreiche Fahrzeuge von sieben Papenteicher Wehren und rund 100 Feuerwehrleute nahmen Samstag an der Großübung teil. Das angenommene Szenario: Flammen im ersten Obergeschoss, die bereits auf die Verkaufsräume übergegriffen haben.

"Ziel war es zum einen, die Menschenrettung aus dem unbekannten und verrauchten Obergeschoss schnell und effektiv zu gestalten. Außerdem sollte die ausreichende Löschwasserversorgung und die Verwendung zweier verschiedener Funkkanäle überprüft werden. Diese Ziele wurden alle, wenn auch zum Teil mit kleinen Mängeln, erfüllt", zeigte sich der Organisator der Übung, Peter Chlebik, später zufrieden. Kritik gab es hinsichtlich der Rettung der fünf Verletzten, die nach Meinung der Einsatzleitung zu spät gefunden worden waren.

Simulierter Großbrand: Im und am neuen E-Center in Meine übten am Samstag rund 100 Feuerwehrleute.

Foto: Fröhling

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Gifhorner Rundblick, 15. April 2007

In der freien Natur nicht rauchen und grillen

Landkreis warnt: Trockenheit lässt Waldbrandgefahr steigen

Landkreis Gifhorn. In den Wäldern ist es trocken, der Landkreis warnt vor Waldbränden und mahnt zur Vorsicht. Seit einigen Tagen ist die höchste Warnstufe erreicht. Schon kleine Funken könnten verheerende Folgen haben. Forst und Feuerwehr reagieren mit erhöhter Aufmerksamkeit.

Normal ist die Trockenheit eigentlich im März, sagt der Leiter des Gifhorner Forstamtes Eckhard Klasen. Vor dem Austrieb neuer Vegetation gibt es fast nur trockenes Gras, das sich leicht entzündet. Die jetzige Warnstufe errechne sich aus Faktoren wie Bodenfeuchte, Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Der Förster sagt aber auch ganz klar: „Die höchste Stufe im April ist etwas anderes als im August." Jetzt sei es weniger gefährlich. Dennoch appelliert der Kreis dringend, in freier Natur nicht zu rauchen, zu grillen und kein Feuer zu entfachen.

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Allerzeitung, 16. Februar 2007

Erdbeeren und Wikinger beim Tauziehen

Jugendwehr lädt zum Kinderfasching in die Sporthalle in Wedelheine ein

Wedelheine (til). „Meine große Schwester hat sich auch mal so verkleidet“, sagte die siebenjährige Isabel Guse, die aus einem Erdbeerkostüm hervorblickte. Sie war einer der rund 60 Dreikäsehochs, die zum diesjährigen Kinderfasching anrückten.

Isabel Guse und die anderen Kinder spielten Sackhüpfen, Reise nach Jerusalem, tobten zur Partymusik durch die Wedelheiner Halle und führten ihre Kostüme ihren Eltern und anderen Erwachsenen vor, die sich am Kuchenbüfett erfreuten. Jessica Franke, Wartin der organisierenden Jugendfeuerwehr, sagte stolz: „Es ist schön, dass wir mit unserem Angebot so viele Kinderherzen glücklich machen können.“

Bei der obligatorischen Polonaise ging die Post ab – beim Tauziehen wurde dann beinahe die Schallgrenze mit Kraftanstrengungsrufen, Anfeuerungen und Jubelschreien durchbrochen.

Gestört hat das ausgelassene kindliche Spiel niemanden, denn dafür waren die Erwachsenen ja schließlich mit ihrem Nachwuchs in die Halle gekommen.

Auffallend waren die vielen selbst entworfenen Kostüme. Der fünfjährige Max Wendland kam als Wikinger. „Ich habe schon viele Bücher über die gelesen“, begründet er die Verkleidungswahl.

Und die siebenjährige Maileen Matthies zog die Augen der neidischen Altersgenossen auf sich – sie erschien nämlich als Prinzessin aus dem Orient. „Die Schminke hat Mama mir gemacht“, sagte sie. Und das sah wirklich ziemlich gut aus.

Bunte Polonaise: Beim Kinderfasching in der Wedelheiner Sporthalle ging es hoch her.

Foto: Nowak

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Allerzeitung, 16. Februar 2007

Winterreifen für die Wehr

Papenteicher Feuerschutzausschuss tagt öffentlich

Meine. Die Umrüstung der Papenteicher Feuerwehrfahrzeuge auf Winterreifen ist Thema in der öffentlichen Sitzung des Feuerschutzausschusses der Samtgemeinde am Donnerstag, 22. Februar, um 18 Uhr. Sitzungsort ist der Ratssaal des Rathauses in Meine. Zudem werden in der Sitzung im Samtgemeinderathaus ehemalige Ortsbrandmeister geehrt und deren Nachfolger ernannt.

 

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Allerzeitung, 07. Februar 2007

Schölkmann: Den Richtigen ausgesucht

Gemeindebrandmeister lobt neuen Chef der Wedes-Wedeler Feuerwehr

Wedesbüttel/ Wedelheine (asp). Ortsbrandmeister Marco Bührig brachte seine erste Jahresversammlung als Chef der Feuerwehr Wedelheine- Wedesbüttel souverän hinter sich. „Hast Du gut gemacht. Da habt Ihr Euch genau den Richtigen ausgesucht“, lobte Gemeindebrandmeister Hermann Schölkmann. Die Wehr sei auf dem richtigen Weg. Das meinten auch Samtgemeindebürgermeister Helmut Holzapfel und Bürgermeisterin Ines Kielhorn.

Nach den Querelen des vergangenen Jahres, bei denen der Wechsel in der Führung stattgefunden hatte, steuert die Wehr nun in ruhigeres Fahrwasser. Allerdings nicht bei der Anzahl der Einsätze. Zu drei Brandeinsätzen und 19 Hilfeleistungen rückte sie aus. Ärgerlich: Das Bergen von Rehen aus dem Kanal. Tiere gerieten immer wieder in den Mittelland-Kanal und kämen nicht mehr heraus. Die steilen Spundwände ließen den Tieren keine Chance, so die Wehr.

Bei der Jugendfeuerwehr drehte sich das Personalkarussell das ganze Jahr über. Es gab drei verschiedene Jugendwarte. Bei der Jahreshauptversammlung wurde nun Jessica Franke als neuer Jugendfeuerwehrwart bestätigt. Dass sich das neue Führungsteam der Wehr bewährt hat, zeigte sich auch bei der Wahl des Vize- Ortsbrandmeisters: Martin Schild wurde einstimmig wieder gewählt.

Während Hermann Brandes zum Ehrenmitglied der Feuerwehr ernannt wurde, wurde für 40 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr Bruno Ablaß geehrt. Für 25 Jahre wurden Eckhard Hinkel, Klaus-Peter Schwarz und Ulrich Schrader geehrt. Zum Oberfeuerwehrmann wurde Martin Ahrens und zum Hauptfeuerwehrmann Frank Ablaß befördert.

Geehrt: Ortsbrandmeister Marco Bührig (r.) zeichnete Mitglieder der Wedes-Wedeler Wehr aus.

Ines Kielhorn, Helmut Holzapfel (l.) und Hermann Schölkmann (2.v.r) gratulierten.

Foto: Spring

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Allerzeitung, 16. Januar 2007

Brandschützer auf dem Tanz-Parkett

Wedesbüttel (lk).

Eine flotte Sohle legten die Mitglieder der Feuerwehr Wedesbüttel-Wedelheine aufs Parkett: Zum Feuerwehrball hatten die Mitglieder der Wehr eingeladen. „Eine traditionelle Veranstaltung“, sagte Reinhard Röder, der sich über den großen Zuspruch freute. Für Musik sorgte die Gruppe Melodias. Gähnende Leere herrschte allerdings auf der Tanzfläche, als die Lose für die große Tombola verkauft wurden. Neben wertvollen Sachpreisen gab es jede Menge Blumen zu gewinnen.

 

 

 

 

 

Foto: Lindemann-Knorr

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Startseite aktualisiert am 02.11.2007
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