Pressespiegel 2006



 

Allerzeitung, 30. Dezember 2006

Dreist: Einbrecher leihen sich Verlängerungskabel aus Lager

Zigarettenautomat im Dorfgemeinschaftshaus in Wedelheine geknackt

Wedelheine (asp). Dreister geht es kaum: Die Notausgangstür zum Dorfgemeinschaftshaus in Wedelheine hebelten Einbrecher einfach aus den Angeln. Dann besorgten sie sich in aller Seelen Ruhe für ihr Werkzeug ein Verlängerungskabel aus dem Lager. Zigaretten, Schnaps und Bargeld ließen sie mitgehen.
Wirtin Mechthild Schwarz wurde ganz anders, als sie am Donnerstagmorgen das Dorfgemeinschaftshaus aufschloss. Im Gastraum bot sich ein Bild der Verwüstung: Türen und Decken waren zerstört, der Zigarettenautomat lag aufgebrochen auf dem Boden. Mit Gewalt hatten Einbrecher nachts den Notausgang der Halle aufgehebelt. Eine Überwachungskamera hatten sie zerstört, das dazu gehörige Kabel aus der Decke gerissen. Gestohlen worden seien ihr nur Schnapsflaschen, so Schwarz. Drei davon hatten die Täter gleich vor Ort geleert. Für das Knacken des Zigarettenautomaten waren die Täter wohl gut ausgerüstet, so Schwarz. Nur ein Verlängerungskabel fehlte ihnen. Das besorgten sie sich aus dem Lager der Gastwirtschaft. Aus dem Automat klauten sie Münzgeld und Zigaretten. „Jetzt wird die Gaststube erstmal zur rauchfreien Zone“, sagt Schwarz mit einem Augenzwinkern.
Auch ins Schützenheim waren die Täter eingedrungen. Dort stahlen sie Computerteile, Waffen glücklicherweise nicht. Die lagern gesichert in speziellen Schränken. „Wir sind mit einem blauen Auge davon gekommen“, sagt Vereins-Chef Jörg-Dieter Schulze. Hinweise an die Polizei in Meine, Tel. 05304-91230.

 

 

Einbruch: Das Kabel der Überwachungskamera rissen die Täter aus der Decke, die Kamera zer-

störten sie. Schützen-Chef Jörg-Dieter Schulze inspiziert die Schäden (kl. Foto).

Foto: Spring (3)

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Allerzeitung, 25. November 2006

Echte Helme sind besser als Spielzeug aus Plastik

Brandschutzerziehung im Kiga in Wedesbüttel

Wedesbüttel (lk). Diesmal durften sogar schon die dreijährigen Kinder ins Feuerwehrauto klettern: Brandschutzerziehung war im Wedesbüttler Kindergarten erstmals angesagt.
"Alle 50 Kinder haben teilgenommen", sagte Kindergartenleiterin Felicitas Nadjib. Wie man sich richtig im Brandfall verhält zeigte Brandschutzerzieher Jürgen Dierks mit einem Kameraden. So etwa unter dem Rauch hinaus krabbeln, wie sie es vorher im Rauchhaus gesehen hatten. Telefonieren wurde geübt und auch, wie ein  Streichholz richtig angezündet und gelöscht wird. Schlange stehen hieß es dann, bis die Kleinen den Fahrersitz im Löschfahrzeug einnehmen konnten. Und auch auf die Sirene mussten die Mädchen und Jungen nicht verzichten, sie wurde einfach mit der Stimme nachgemacht.
Seinen eigenen Feuerwehrhelm aus Plastik hatte ein Steppke mitgebracht. Nach der Anprobe fand er den echten Helm besser und auch schöner.

Besser und schöner: Die echten Feuerwehrhelme kamen bei den Wedesbütteler Kindern super an.

Foto: Lindemann-Knorr

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Braunschweiger Zeitung, 17. November 2006

Die Feuerwehr macht Schule

Unterrichtsräume für Fortbildung der Feuerwehrleute eröffnet - Gemeinschaftshaus fein herausgeputzt

WEDELHEINE (von Andre Fröhling). Nicht nur in Übungen wird das Feuerwehrhandwerk trainiert, auch theoretisch muss das erforderliche Fachwissen vermittelt werden. In Wedelheine eröffnete die Feuerwehr Mittwochabend den neuen, lang ersehnten Übungsraum.
Im Zuge des Umbaues des Dorfgemeinschaftshauses wurde der alte Raum an den Sportverein übergeben. Dafür packten die Mitglieder des Sportvereins zusammen mit den Wedelheiner Feuerwehrleuten mit an, machten aus den ehemaligen Umkleide- und Sanitärräumen einen schönen Unterrichtsraum.
Wenn jetzt noch die Außenanlagen fertig gestellt werden, dann kann sich das vollkommen renovierte und erweiterte Wedelheiner Dorfgemeinschaftszentrum gut sehen lassen. Zwar stehen noch weitere Investitionen für die Dach- und Heizungssanierung an, der Hauptteil der Kosten von 500.000 Euro wurden von der Gemeinde Meine aber bereits investiert.
Der neue raucherfreie Unterrichtsraum ist ein Schmuckstück geworden. Viele Gewerke wurden in Eigenleistung erstellt. Insgesamt wurden 470 Stunden von den Mitgliedern der Feuerwehr und des Sportvereins geleistet.
Ortsbrandmeister Marco Bührig freute sich: "Das war wirklich eine super Zusammenarbeit, und es ist richtig schön geworden. Jetzt fehlt nur noch die Küchenzeile, dann ist alles fertig." Vielleicht wird dieser Wunsch von der Gemeinde Meine erfüllt, wenngleich das noch einmal 1200 Euro kosten würde. "Ich will das hier nicht alleine entscheiden, aber ich bin guter Dinge, dass das die Gemeinde vielleicht noch schafft", machte Bürgermeister Hans-Georg Reinemann Hoffnung.
Laut Reinemann wurden 27.000 Euro für das Material und etwa 20.000 Euro an Lohn für den Umbau des Unterrichtsraumes gezahlt. Teuerste Anschaffung war eine mobile Trennwand, die den Unterrichtsraum zur Gaststube des Vereinsheimes nicht nur räumlich sondern auch schalltechnisch hervorragend abtrennt.
"Wir können dankbar sein, dass alles so geklappt hat", bilanzierte Reinemann. Die Einweihung wurde mit einem Umtrunk gefeiert.

Die Wedelheiner Feuerwehrleute sind stolz auf ihren neuen Schulungsraum. Sie bauten ihn mit eigenen Händen aus.

Foto: Fröhling

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Allerzeitung, 17. November 2006

WEDELHEINE / Duschen und Umkleiden in Schulungsraum verwandelt - Eigenleistung von 20.000 Euro

Sportler bauen neue Bleibe für Wehr im Dorfgemeinschaftshaus

Wedelheine (rn). Rund 500.000 Euro kosten Umbau, Anbau und Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses in Wedelheine. Durch ihren Einsatz vermindern Feuerwehr und Sportverein die Kosten. Mit Eigenleistung im Gegenwert von gut 20.000 Euro haben die Sportler jetzt eine neue Bleibe für die Wehr geschaffen. Am Mittwochabend wurde der Schulungsraum eingeweiht.
Der Sportverein hatte im Zuge des Anbaus den alten Schulungsraum der Wehr übernommen. Da die Brandschützer den Raum selbst ausgebaut hatten, übernahmen die Sportler jetzt den Ausbau des neuen Feuerwehrraumes. Allen voran Sportchef Achim Baruschke: "Wir haben das mit der Wehr ohne Reibereien hinbekommen", sagte er. Ortsbrandmeister Marco Bührig gab das Lob zurück. Dank der Gemeinde, die die Materialkosten von 27.000 Euro übernommen hat, und der 460-stündigen Arbeitsleistung der Sportler sei "ein tadelloser Raum" entstanden.
Wo jetzt der Schulungsraum ist, seien früher Duschen und Umkleideräume gewesen, sagte Bührig. Der Gebäudetrakt sei völlig entkernt worden. Innenwände seien gezogen und verputzt, Fliesen verlegt, die Decke verkleidet und Heizkörper montiert worden.
Bürgermeister Hans-Georg Reinemann war begeistert: "Das ist ein großartiges Beispiel für Gemeinschaftssinn", sagte er. Der neue Schulungsraum - durch eine Falttür mit der Gastwirtschaft verbunden - bilde eine "vernünftige Einheit" mit dem restlichen Dorfgemeinschaftshaus. "Auf das, war ihr geleistet habt, könnt ihr stolz sein", so Reinemann.
Der Außenbereich des Dorfgemeinschaftshauses werde noch vorm Winter fertig gestellt, meinte der Bürgermeister.

Neue Bleibe: Der Schulungsraum der Feuerwehr Wedelheine wurde vom Sportverein ausgebaut. Am Mittwochabend war Einweihung.

 

Mit freundlicher Genehmigung von:

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Papenteicher Nachrichten, Ausgabe Nr.: 388 - Oktober 2006

Umbauarbeiten am Dorfgemeinschaftshaus

Auch nach der Einweihung des Anbaus ist noch lange nicht die Luft raus. Viele freiwillige Helfer des Sportvereins und der Freiwilligen Feuerwehr sorgen weiterhin dafür, dass auch die Restarbeiten bald erledigt sind. Es wurden bereits die alten Umkleideräume entkernt, elektrische Leitungen verlegt und Ausgleichsarbeiten am Fußboden vorgenommen. Bald wird durch Fremdfirmen um das DGH herum Verbundsteinpflaster gelegt und die Parkplätze werden mit Mineralgemisch aufgefüllt. Auch der Spielplatz lädt in naher Zukunft wieder mit Wippen, Sandkasten und  Schaukel zum Verweilen ein.

Von links: Martin Schild, Manfred Breihahn, Heinrich Stöber, Karl-Heinz Prenzler

Foto: keine Angabe

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Allerzeitung, 08. September 2006

300 Doppeldörfler feiern im Feuerschein mit der Wehr

Fest der Meiner Ortsteile Wedelheine und Wedesbüttel im Schweineholz - Fackelzug über zwei Kilometer als Einstieg

Wedelheine/Wedesbüttel (asp). Seit Jahrzehnten formieren sich immer Anfang September die Bewohner von Wedelheine und Wedesbüttel zu einem Fackelumzug. Organisiert von der Freiwilligen Feuerwehr, zogen sie kürzlich wieder zum Festplatz im Schweineholz. Dort kam mit Lagerfeuer, Bratwurst und Bier richtig Stimmung auf.
Zum Ausgangspunkt des rund zwei Kilometer langen Marsches an der Eiche in der Ortsmitte von Wedelheine waren bereits mehr als 150 Teilnehmer erschienen. Bei Einbruch der Dämmerung ging es dann los in Richtung Schweineholz.
"Bis wir im Schweineholz ankommen, hat sich die Anzahl der Leute bestimmt verdoppelt", versprach Ortsbrandmeister Marco Bührig bei Marschbeginn. Und er sollte wenig später Recht behalten. Entlang der Wegstrecke standen viele Wedelheiner und Wedesbütteler mit Fackeln und Laternen und schlossen sich dem Zug an. Kurz vor Erreichen des Schweineholzes war der Tross bereits rund 300 Meter lang.
"Es ist nur schade, dass gleichzeitig der Herbstmarkt in Meine stattfindet, sonst wären noch mehr Leute gekommen", war sich Hiltrud Hoppe aus Wedesbüttel sicher. "Den Fackelumzug gibt es aber schon viel länger als den Herbstmarkt. Da hätte man eigentlich Rücksicht nehmen müssen."
Der Regen bei Erreichen des Schweineholzes dämpfte die Feierlaune nur leicht. Die meisten Besucher waren wetterfest gekleidet. Unter Bäumen, Schirmen und Zelten rückten die Teilnehmer zusammen und feierten kräftig.

Riesensause: Rund um das Lagerfeuer im Schweineholz tummelten sich mehr als 300 Wedelheiner und Wedesbütteler und feierten - auf Einladung der Feuerwehr.

Foto: Spring

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Braunschweiger Zeitung, 02. September 2006

Eimerfestspiele: Spaß mit alten Übungen

Sülfelder siegen vor Triangel und Grassel

STÜDE. Kein Training angesichts der Kreiswettkämpfe, die morgen in Triangel stattfinden, einfach nur zum Spaß nahmen 21 Gruppen von Feuerwehren aus dem Landkreis und den angrenzenden Gebietskörperschaften an den Eimerfestspielen in Stüde teil.
Um den Sieg ging es trotzdem. Die Ortsfeuerwehr aus Sülfeld holte sich den Titel vor den Ortswehren aus Triangel und Grassel. Die Gastgeber belegten mit ihren beiden Gruppen den sechsten und den siebten Platz.
"Diese Wettkämpfe sind einfacher als die derzeitigen regulären Wettkämpfe, daher hat das mit der heutigen Feuerwehrausbildung wenig zu tun. Es ist eine Einsatzübung mit C-Rohr, ein Löschangriff, wie er in den 1960er Jahren ausgeführt wurde. Aber die Veranstaltung hier dient auch der Kameradschaftspflege", erklärte Gerhard Appel, Schriftführer der gastgebenden Ortswehr.
Die Wettkämpfe in Stüde finden seit 1977 statt. Wie in den vergangenen Jahren setzte sich auch diesmal das Wettkampfgericht aus den Ortsbrandmeistern der Sassenburg und des Boldecker Landes zusammen.
Bis zum zehnten Platz bekamen die teilnehmenden Gruppen einen Pokal oder Becher, die Sülfelder erhielten zusätzlich noch einen Wanderpokal. Sie hatten bereits zum vierten Mal hintereinander die Übung mit dem schnellsten Durchgang absolviert.

Eimerfestspiele in Stüde: Spaß und Kameradschaftspflege standen im Vordergrund, hier die Gruppe aus Wedesbüttel/Wedelheine.

Foto: Ohse

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Allerzeitung, 30. August 2006

Fackelzug zum Feuer im Schweineholz

Wedelheine/ Wedesbüttel.
Zum traditionellen Lagerfeuer mit Fackelzug lädt die Freiwillige Feuerwehr Wedesbüttel-Wedelheine alle Bewohner von Wedesbüttel, Wedelheine und Martinsbüttel ein.
Los geht's mit dem rund 45-minütigen Fackelzug am Samstag, 2. September, um 19.30 Uhr an der Eiche in Wedelheine - musikalisch begleitet vom Spielmannszug der Feuerwehr Essenrode. Das Lagerfeuer wird dann im Schweineholz in Wedesbüttel entfacht. Es gibt kühle Getränke und heiße Bratwürste.

 

 

Foto: Keine Angabe

 

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Allerzeitung, 03. April 2006

Brandschützer Wedesbüttel: Marco Bührig ist neuer Chef

Außerordentliche Versammlung der Feuerwehr

Wedesbüttel (vk). Interne Schwierigkeiten hatten eine außerordentliche Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Wedesbüttel-Wedelheine erforderlich werden lassen. In deren Rahmen wählten die Aktiven Marco Bührig zu ihrem Ortsbrandmeister.
Der übernahm das Amt von Klaus-Peter Schwarz, der aus gesundheitlichen und persönlichen Gründen nicht erneut zur Wahl stand.
Bührig tritt nach Aussage von Schwarz kein leichtes Erbe an. "Er muss Profil zeigen, aber das Kommando und ich werden ihm mit Rat und Tat zur Seite stehen". Schwarz habe sich als verlässlicher Kamerad erwiesen. Die Wehr sei nun wieder auf dem richtigen Weg. "Ich freue mich über eine Zukunft der Ortswehr". Volkhard Weber, Abschnittsleiter Süd der Kreiswehr, gratulierte Bührig. Mit ihm trete ein junger und dynamischer Mann an. "Die Wogen sind geglättet".
Bührig hatte seit der Jahreshauptversammlung am 4. Februar das Amt des Kassenwartes inne. Diese Aufgabe übernahm jetzt Hermann Blecker.
In seinem letzten Jahresbericht ließ Schwarz die Ereignisse des vergangenen Vierteljahr Revue passieren. In dem Berichtszeitraum fanden der Feuerwehrball statt, verschiedene Kommandositzungen und eine Braunkohlwanderung. Einmal rückte die Wehr zu einem "Vogelgrippe-Einsatz" aus. Der verlief aber ohne Zwischenfälle.

Neuer Chef der Wehr: Marco Bührig

Foto: Könecke

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Braunschweiger Zeitung, 03. April 2006

Marco Bührig leitet Feuerwehr in Wedesbüttel

Meine (prü). "Wenn ein Alter geht, kommt ein Junger nach", kommentierte Samtgemeindebürgermeister Helmuth Holzapfel den Wechsel an der Spitze der Freiwilligen Feuerwehr Wedesbüttel-Wedelheine am Samstagabend in der außerordentlichen Hauptversammlung in Wedesbüttel.
Standen in der Jahreshauptversammlung Anfang Februar noch die Querelen um den Rücktritt von Ortsbrandmeister Klaus-Peter Schwarz im Vordergrund, so waren die rund 70 Teilnehmer der Versammlung jetzt erleichtert, endlich einen Nachfolger gefunden zu haben. Marco Bührig, im Februar noch als Kassenwart gewählt, wurde einstimmig als neuer Ortsbrandmeister gewählt. Er übernimmt den Posten zunächst kommissarisch, da er im Mai erst noch einen Truppführer-Lehrgang an der Landesfeuerwehrschule in Celle absolvieren muss.
Neben Holzapfel wollten dem bisherigen Ortsbrandmeister auch Volkhard Weber von der Kreisfeuerwehr und der stellvertretende Gemeindebrandmeister Werner Auerbach Anerkennung und Dank für seine Arbeit. Der Vorschlag des Kommandos, Hermann Blecker das Amt des Kassenwarts zu übertragen, wurde von der Versammlung bestätigt.
Bürgermeister Hans Georg Reinemann zeigte sich auf der Wahl erfreut und großzügig: Er gab eine Schnapsrunde zu Lasten der Gemeindekasse aus.

Marco Bührig ist neuer Ortsbrandmeister

Foto: Prüschenk

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Allerzeitung, 06. Februar 2006

Feuerwehr findet keinen neuen Ortsbrandmeister

Blauröcke Wedesbüttel-Wedelheine ohne Spitze

Wedelheine (lk). Da war der Feuerwehrprofi sprachlos: "Das habe ich in 14 Jahren als Gemeindebrandmeister noch nicht erlebt", sagte Samtgemeindebrandmeister Hermann Schölkmann bei der Jahreshauptversammlung der Wehr Wedesbüttel-Wedelheine (siehe Text unten), als sich kein Nachfolger für Ortsbrandmeister Klaus-Peter Schwarz fand. Auch das Amt des Jugendwartes blieb unbesetzt. "Ich habe das sieben Jahre gemacht, jetzt soll jemand anders ran", so Jugendwart Jan Holtze, als er zur Wiederwahl aufgefordert wurde.
Schölkmann erinnerte daran, dass die Wehr einst die Keimzelle der Jugendwehren im Landkreis gewesen sei. "Wenn es keine Jugendwehr mehr gibt, stirbt die Wehr aus", so der frühere Ortsbrandmeister Ernst Lütge. "Ich schäme mich für alle, die hier sitzen", sagte Florian Bergien. "Jeder hat gemeckert und gemosert, stellt sich jetzt aber nicht zur Verfügung", so seine Kritik. "Ein Trauerspiel. Die Wehr steht vor einem Trümmerhaufen", so Bürgermeister Hans-Georg Reinemann. Jetzt wird Martin Schild, der bisherige stellvertretende Ortsbrandmeister, kommissarisch die Wehr leiten.

Geehrt: (v.l.) Horst Hoppe, Klaus-Peter Schwarz, Hermann Schölkmann, Volkhard Weber, Martin Schild.

Foto: Lindemann-Knorr

Bilanz: Drei Tiere aus dem Mittellandkanal gerettet

Wehr Wedesbüttel-Wedelheine zieht Bilanz

Wedelheine (lk). Als letzte Amtshandlung gab Klaus-Peter Schwarz von der Wedesbüttler-Wedelheiner Feuerwehr seinen Bericht (siehe Text oben).
Insgesamt waren die 43 Aktiven der Wehr bei fünf Brandeinsätzen ausgerückt. Fünf Hilfeleistungen gab es, drei Tiere wurden dabei aus dem Mittellandkanal geholt. 188 Mitglieder, davon 43 Aktive, darunter acht Frauen, bilanzierte Schwarz. In der Jugendwehr sind elf Mitglieder, in der Altersabteilung 24, außerdem gibt es sechs Ehrenmitglieder.
Keine Kürzungen gebe es von Seiten der Samtgemeinde, so die stellvertretende Samtgemeindebürgermeisterin Ines Kielhorn. Volkhard Weber, Schölkmann und Schwarz nahmen die Ehrungen und Beförderungen vor.
Günter Fröhlich senior wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Für seine 50-jährige Mitgliedschaft wurde Horst Hoppe ausgezeichnet, seit 25 Jahren sind Reno Spoors und Günter Fröhlich junior dabei. Feuerwehrmann wurde Hendrik Runge, Oberfeuerwehrmann sind jetzt Martin Ahrens, Dirk Köhler und Daniel Kahn. Hauptfeuerwehrmann wurde Mark Haupt.

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Braunschweiger Zeitung, 03. Februar 2006

Kinder rufen "Wedes-Wedel Helau!"

Schwungvoller Auftakt der Faschingssaison im Dorfgemeinschaftshaus

Wedelheine (fröh). In Wedes-Wedel hieß es schon ganz zu Beginn der Faschingszeit "Helau!". Rund 80 Kinder feierten zusammen mit ihren Eltern ein fröhliches Kostümfest im Dorfgemeinschaftshaus Wedelheine.
Gastgeber war die Jugendfeuerwehr Wedes-Wedel. Bei Brause, Kuchen und flotter Musik amüsierten sich die zahlreichen Prinzessinnen, Cowboys und Zauberer prächtig. Die Eltern kamen derweil bei einer Tasse Kaffee mit anderen Eltern ins Gespräch. Von der Polonäse bis zum Dosenwerfen hatte die Jugendfeuerwehr ein ansprechendes Programm auf die Beine gestellt. Jugendfeuerwehrwart Jan Holtze erklärte einen der Gründe für das Engagement: "Wir brauchen unbedingt Nachwuchs für die Jugendfeuerwehr und da ist Kinderfasching eine gute Mitgliederwerbung. Hier können wir zeigen, was die Jugendfeuerwehr so alles macht und außerdem haben die Leute einen schönen Nachmittag".

Prinzessinnen, Cowboys, Indianer, Seeräuber und Scheiche amüsierten sich unter anderem bei einer Polonäse.

Foto: Fröhling

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Allerzeitung, 03. Februar 2006

Kleine Vampire und Piraten tollen in Wedelheine herum

Kinderfasching der Jugendfeuerwehr im Dorfgemeinschaftshaus kommt bei 50 Jungen und Mädchen an

Wedelheine (lk). Ganz viele Spiele und Süßigkeiten gab es für die rund 50 kleine Prinzessinnen, Cowboys, Piraten, Zwerge, Vampire und Indianer, die vergnügt im Wedelheiner Dorfgemeinschaftshaus tobten.
Traditionell lädt die Jugendfeuerwehr zur Faschingsfeier ein. "Diesmal sind es noch mehr Kinder als sonst", freute sich Jan Holtze über den guten Besuch. Während die Eltern sich an den Tischen unterhielten, machten die Kleinen gerne bei der Polonaise mit. Mitten unter den kleinen Gästen auch die drei Riesenfußbälle von der Wedelheiner Jugendfeuerwehr.
Mit leeren Händen musste keiner der kleinen Gäste nach Hause gehen: Am Ende gab's für jeden eine Wundertüte.

Bunte Kostüme: Die Jugendfeuerwehr hatte zum Fasching ins Wedelheiner Dorfgemeinschaftshaus eingeladen.

Foto: Lindemann-Knorr

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Startseite aktualisiert am 02.01.2007
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