Pressespiegel 2003



 

Braunschweiger Zeitung, 30. September 2003

Fackelumzug: Nicht nur der Weg war das Ziel

WEDELHEINE (gre).
Windstille. Aus der Ferne waren die Fanfarenklänge zu hören und ein Feuerschein erhellte die Straße. So erlebten die Wedesbüttler Einwohner die Ankunft des Fackelumzuges, der traditionell an der alten Eiche in Wedelheine beginnt.
An jeder Straßenecke reihten sich nahtlos kleine Menschengruppen in den abendlichen Spaziergang ein, der von Ortsbrandmeister Klaus-Peter Schwarz angeführt wurde. Hinter dem Musikzug leuchtete die freiwillige Feuerwehr im Spalier mit brennenden Fackeln und dann folgten die Einwohner, versorgt mit einer Mischung an Fackeln, Laternen, blinkenden Leuchtdioden und Taschenlampen.
Nicht nur der Weg war das Ziel dieser gelungenen Veranstaltung, denn ein großes Lagerfeuer umsäumt von einladenden Heuballen lud zu einem stimmungsvollen Herbstabend ein.

Fackelumzug der Feuerwehr Wedelheine: Besonders die jüngeren Einwohner hatten ihren Spaß.

Foto: Greschner

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Braunschweiger Zeitung, 19. Juli 2003

Wenn's brennt, piept's

Feuerwehr installiert Rauchmelder in Kindergärten

WEDESBÜTTEL (km).
"Die Feuerwehr macht Tatü-Tata und die Autos sind alle rot." Schon die Jüngsten im Kindergarten Wedesbüttel waren besonders informiert, als sie gestern Vormittag in ihrem Turnraum zusammensaßen, um den Gästen von der Freiwilligen Feuerwehr Wedesbüttel/Wedelheine zu lauschen. Ortsbrandmeister Klaus-Peter Schwarz, Klassenbetreuer Marco Bührig und Jugendwart Jan Holtze waren in den Kindergarten gekommen, um acht Rauchmelder anzubringen und den Kindern das richtige Verhalten im Brandfall zu erklären.
"Vorsicht, gleich wird es richtig laut. Haltet euch lieber die Ohren zu", warnte Marco Bührig noch schnell und schon piepste er lautstark los, der Rauchmelder in seiner Hand. "Und was macht ihr dann?", wollte er wissen. "Der Kindergärtnerin Bescheid sagen und die Feuerwehr anrufen", wussten die Kinder bestens Bescheid. "Und nicht schreien oder irgendwo verstecken, sondern an die Hand nehmen und in Ruhe rausgehen", fügte Bührig hinzu. Die Rufnummer der Feuerwehr sagten sie gar im Chor (meist) fehlerfrei auf: "112, 112".
Die Rauchmelder hat die Gemeinde Meine gesponsort, die Patenschaft übernimmt die Feuerwehr. Zweimal im Jahr werden die Batterien kontrolliert und notfalls ausgetauscht. Alle Kindergärten der Gemeinde sollen mit Rauchmeldern ausgerüstet werden, Wedesbüttel ist nach Meine die zweite Station dieser Aktion.

Ohren zu und durch: Wenn Marco Bührig den Rauchmelder piepen lässt, kann es für die Kindergartenkinder ganz schön laut werden.

Foto: Lohmann

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Allerzeitung, 19. Juli 2003

Feuerwehr installiert acht Rauchmelder

Neue Anlage für Kindergarten Wedesbüttel

Wedesbüttel (kos). Viel musste Schulklassenbetreuer Marco Bührig von der Freiwilligen Feuerwehr Wedesbüttel/Wedelheine nicht erklären. Die Kinder von der Villa Kunterbunt wussten schon eine ganze Menge über Feuer, Rauch und das richtige Verhalten im Brandfall. Trotzdem: Die Feuerwehr stattete nicht nur den Kindergarten mit Rauchmeldern aus, sondern erläuterte den Kleinen auch alles, was sie noch nicht kannten.
"Wo bringen wir denn die Rauchmelder an?" fragt Bührig. "An der Decke. Denn der Rauch steigt nach oben", wissen einige Kinder. Bührig ist beeindruckt. Er muss den Jungen und Mädchen eigentlich nur noch den Rauchmelder vorführen. Die meisten befolgen seinen Rat, sich die Ohren zuzuhalten. Und schon dröhnte das kleine weiße Gerät mächtig los.
Auch kritischen Fragen musste sich Bührig stellen. "Was ist, wenn es brennt und die Rauchmelder funktionieren nicht?", wollten die Kinder wissen. Dass das passiert, will die Feuerwehr verhindern. "Wir übernehmen die Patenschaft. Zweimal im Jahr wechseln wir die Batterien", sagt Ortsbrandmeister Klaus Peter Schwarz. Auch eine Brandschutzerziehung werde es regelmäßig geben.
Leiterin Felicitas Nadjib ist froh, dass die Feuerwehr in den Kindergarten kommt. "Die Kinder finden das toll", sagt sie. Gesponsort hat die acht Rauchmelder die Gemeinde.

Brandschutz: Marco Bührig erklärt den Kindern, wie ein Rauchmelder funktioniert.

Foto: Gieße

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Braunschweiger Zeitung, 23. April 2003

Jugendfeuerwehr verscheuchte Gäste vom Imbissstand

Brandschützer der Samtgemeinde Meine ziehen Jahresbilanz - Viele Jugendliche sind aktiv

Wedelheine.
Nach alter Tradition entzündete die Jugendfeuerwehr das Osterfeuer der Dörfer Wedelheine und Wedesbüttel. Dreizehn Jugendliche, ausgerüstet mit brennenden Fackeln, hatten sich rund um den großen Berg aus Zweigen, Ästen und Stämmen verteilt - nacheinander brachten sie das große Wedes-Wedeler Osterfeuer schließlich zum Brennen. Innerhalb kürzester Zeit schlugen die Flammen zum Himmel empor und der kräftige Wind blies den Rauch direkt in Richtung der vorher sehr belebten Getränke- und Imbissbude. Der Qualm vertrieb die Besucher - aber nur auf die andere Seite des Festplatzes.  gre

Marcel Beck (14) entzündet das Wedelheiner Osterfeuer.

Foto: Greschner

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Braunschweiger Zeitung, 27. Februar 2003

Engeler und Jäger Hauptlöschmeister

Meine.(r) Bei der Jahreshauptversammlung der Gemeindefeuerwehr Papenteich gab es eine Reihe von Beförderungen: Zu Löschmeistern wurden Burkhard Ackert, Jürgen Burow, Matthias Lippe und Thorsten Grimminger. Oberlöschmeister sind jetzt Detlev Thies und Matthias Möller. Klaus Engeler und Diethelm Jäger wurden Hauptlöschmeister. Brandmeister sind Jürgen Stahlberg, Bernd Thürmann, Klaus- Peter Schwarz.

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Allerzeitung, 26. Februar 2003

Wehren mit Rekordzahl bei den Einsätzen

Brandschützer der Samtgemeinde Meine ziehen Jahresbilanz - Viele Jugendliche sind aktiv

Meine (lk). "Feuerwehr passt nicht mehr ganz, so stark ist der konstante Anstieg der technischen Hilfeleistungen", führte Gemeindebrandmeister Hermann Schölkmann während der Generalversammlung der Wehren der Samtgemeinde Papenteich in der Feuerwehrzentrale in Meine aus.
Die Wehren kommen auf die Rekordzahl von 249 Einsätzen (2001:174). 174 davon waren technische Hilfeleistungen (104) und 52 Brandeinsätze (57). Insgesamt neun Prozent der Alarmierungen seien blinde oder Fehlalarme gewesen.
Drei Tote galt es 2002 zu bergen. Kuriosester Einsatz: ein Blitzschlag traf die Sirene in Rötgesbüttel. Die wollte daraufhin nicht mehr aufhören zu heulen. Die Hochwasserkatastrophe habe zu zusätzlichen Einsätzen geführt.
Zusätzlich zum technischen Zug Bechtsbüttel sei der Waldbrandzug zu Übungen unterwegs gewesen, so der Gemeindebrandmeister. Neu sei die Ausbildung zum Feuerwehrsanitäter, die sich über das gesamte Jahr hingezogen habe. " Die Zahl von 14 Jugendfeuerwehren bei 16 Ortswehren kann keine Gemeinde im Kreis bieten", freute sich Hermann Schölkmann.
Defizite beim Brandschutz in den Schulen seien besonders im Meiner und Schwülperaner Schulzentrum zu verzeichnen. Dort gebe es besondere Probleme mit Raumabschnitten und Fluchtwegen.
Flächendeckend in der Samtgemeinde seien die Wagen mit Kattensägen und Pumpen zur technischen Hilfeleistung ausgerüstet worden. "Die einzigste Samtgemeinde, die das vorhält", ging das Lob von Schölkmann an die Gäste aus Rat und Verwaltung. Bedarf bestehe jedoch im Bereich der Chemieunfälle und Tauchpumpen mit größerer Leistung. Im Laufe der Generalversammlung, die musikalisch vom Musikzug Groß Schwülper umrahmt wurde, nahm Schölkmann Beförderungen und Ehrungen vor. Mit dem Ehrenzeichen für 25-jährigen Dienst wurde Hans-Georg Statts ausgezeichnet. "Der einzige Ortsbrandmeister, der drei Orte vertritt", sagte Schölkmann. Zum Löschmeister wurden Burkhard Ackert, Jürgen Burow, Matthias Lippe und Torsten Grimminger befördert. Den Rang des Oberlöschmeisters erhielten Detlev Thies, Matthias Müller, Klaus Engeler und Diethelm Jäger. Brandmeister sind jetzt Jürgen Stahlberg, Bernd Thörmann und Klaus-Peter Schwarz.

Beförderungen und Ehrungen gab es in den Feuerwehren der Samtgemeinde Papenteich.

Foto: Lindemann-Knorr

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Braunschweiger Zeitung, 26. Februar 2003

"Wir heißen Feuerwehr"

Immer öfter technische Hilfe gefordert - Junglöscher auf dem Vormarsch

Meine.(gre) "Wir heißen Feuerwehr" gab Hermann Schölkmann bei der Jahreshauptversammlung der Gemeindefeuerwehr Papenteich zu bedenken, denn 52 Brandeinsätze standen 174 technischen Hilfeleistungen gegenüber. Fehlalarm war in 23 Fällen zu verzeichnen. War 2001 bereits ein Rekordjahr mit 174 Einsätzen, so waren die Wehren in 2002 ganze 249 Mal gerufen worden. Die Brandeinsätze haben sich trotz der hohen Gesamtzahl von 57 auf 52 verringert. "Der Trend zur technischen Hilfeleistung nimmt zu", referierte Schölkmann.
So war der Schwerpunkt der Einsätze dem Hochwasser gewidmet. Auch außerhalb der Samtgemeinde waren die Kameraden in Gifhorn und Braunschweig unterwegs, um Hilfe zu leisten. 43 von ihnen lernten in Sachsen-Anhalt kennen, was Hochwasser an der Elbe bedeutet. Der längste Einsatz dauerte 62 Stunden am Stück. "Wir sind ein sehr effektives Unternehmen", sagte Schölkmann, " umgerechnet 200.000 Euro Arbeitsleistung nur für das Hochwasser haben die Wehren den Bürgern geschenkt".
Aber auch Kurioses gab es zu berichten. So schlug der Blitz ausgerechnet in der Feuerwehrsirene in Rötgesbüttel ein, die nicht mehr aufhörte Alarm zu geben. Ein Baukran drohte in Bechtsbüttel umzukippen und ein Hund wurde aus der Kanalisation gefischt. Immer mehr Jugendliche werden im Feuerwehrbereich aktiv. Gemeindejugendwart Kai Uwe Voigt berichtete von 36 Neuzugängen. In Groß Schwülper und Ohnhorst/Gravenhorst wurden neue Jugendwehren gegründet, jetzt verfügt in der Gemeinde jede Ortsfeuerwehr über einen Jugendbereich.
"Im Kreis Gifhorn sind wir die einzigste Samtgemeinde, die mit Kettensägen und Tauchpumpen ausgerüstet ist", freut sich Schölkmann. Er forderte, dass die Ausrüstung im Bereich Chemieunfälle und der Fahrzeugpark weiter verbessert werden müssen. Weiterhin sind die Organisation rund um das Industriegebiet Waller See und das weite Thema Brandschutz in den Schulen in Planung. Schölkmann freute sich, an Hans Georg Statts das Ehrenzeichen für 25 Jahre freiwillige Feuerwehr zu geben.

Hans Georg Statts erhielt von Gemeindebrandmeister Hermann Schölkmann das Ehrenzeichen für 25 Jahre Feuerwehrdienst.

Foto: Greschner

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Braunschweiger Zeitung, 10. Februar 2003

Faschingsparty mit der Jugendfeuerwehr und den Schützen

Wedelheine. Kleine Ritter und Teufel, Clowns und Cowboys, Mietzekatzen und Prinzessinnen - alle waren sie dabei, als am Sonnabend in Wedelheine Kinderfasching gefeiert wurde. Organisiert hatte das Fest im Gasthaus Ahrens die Jugendfeuerwehr, die lustige Spiele vorbereitet hatte. Nicht minder großes Vergnügen hatten gestern Nachmittag die Kinder im Rötgesbütteler Gemeindesportzentrum.
Ähnlich farbenfroh die Kostüme, ähnlich gut die Stimmung bei der Faschingsparty, die in Rötgesbüttel der Schützenverein ausrichtete. Musik, Spiele und Überraschungen sorgten für Kurzweil.

Foto: Walther

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Braunschweiger Zeitung, 05. Februar 2003

Krimi bei Wedesbütteler Wehr

Wedesbüttel.(gre) Die Neuwahlen bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Wedesbüttel / Wedelheine entwickelten sich passend für den Samstagabend zum spannenden Krimi:
Das Amt des Atemschutzbeauftragten konnte erst nach zwei geheimen Wahlgänge besetzt werden. Schließlich machte Jörn Spannuth gegen Karl-Heinz Holtze, der auf 33 Jahre Kommandoarbeit zurückblicken kann, das Rennen.
Zahlreiche Wasserpumpaktionen und die Beseitigung von Ölspuren nach Verkehrsunfällen zählten zu den häufigsten Einsätzen im vergangenen Jahr, wie Ortsbrandmeister Klaus-Peter Schwarz berichtete. Vier Mal ist die Freiwillige Feuerwehr ausgerückt, um Strohballen zu löschen. Dabei seien mehrere tausend Liter Wasser auf die Strohballen gepumpt worden, doch nach Stunden sind die Flammen wieder aufgelodert. Die Strohballen mussten letztlich vom Besitzer auseinander gefahren werden.
Zum Gruppenführer der ersten Gruppe wählten die Mitglieder einstimmig Horst-Hermann Hoppe, mit vier Enthaltungen übernahm Eckhard Hinkel das Kommando der dritten Gruppe. Sicherheitsbeauftragte ist Perke Conrad, zweiter Kassenprüfer Hermann Blecker. Für stolze 50 Jahre Mitgliedschaft wurde Erich Komosin geehrt.

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Allerzeitung, 05. Februar 2003

Tacho zählt fast 5000 Kilometer: Die Wehr ist immer unterwegs

Ehrung: Löschmeister Erich Komosin ist seit 50 Jahren Mitglied

Wedesbüttel.(lk) Berichte und eine besondere Ehrung standen im Mittelpunkt der Generalversammlung bei der Freiwilligen Feuerwehr Wedesbüttel/Wedelheine. Gemeindebrandmeister Hermann Schölkmann zeichnete Löschmeister Erich Komosin für 50-jährige Mitgliedschaft aus.
Genaue Zahlen hatte Ortsbrandmeister Klaus-Peter Schwarz im Gasthaus Ahrens aufgelistet: 199 Bürger sind in der Feuerwehr; darunter 46 Aktive; sieben Feuerwehrfrauen und 17 Jugendliche. Die Aktiven hatten einiges zu tun: Viermal rückten sie aus, um Strohballen in der Gemarkung zwischen Wedesbüttel und Essenrode zu löschen - immer wieder loderte der Brand auf. Sechs Hilfeleistungseinsätze standen neben den Einsätzen im Süden Gifhorns bei Hochwasser und der Abordnung einer Gruppe zum Elbehochwasser in Dessau und Wörlitz im Bericht des Ortsbrandmeisters. Insgesamt 1374 Kilometer legte das Tanklöschfahrzeug (TSF/W) der Wehr zurück, der neue Mannschaftstransportwagen fuhr sogar 4980 Kilometer.
Übungen, Wettkämpfe und gesellige Höhepunkte wie Feuerwehrball, Kinderfasching oder Lagerfeuer sorgten für Abwechslung im Feuerwehr-Alltag. Im April richtete die Wehr den Orientierungsmarsch der Gemeindejugendfeuerwehr aus. "All dies konnte nur bewerkstelligt werden durch gemeinsames Wirken und Schaffen vieler Kameradinnen und Kameraden", dankte Schwarz.
Bei den Neuwahlen des Atemschutzbeauftragten lag nach zweimaliger geheimer Wahl Jörn Spannuth stimmenmäßig vor Karl-Heinz Holtze, der nach 33 Jahren aus dem Kommando ausschied.
Gemeindebrandmeister Hermann Schölkmann bemerkte: "Es ist erfreulich, dass die Jugendfeuerwehr mitgliedermäßig wieder Tritt gefasst hat." Aus der Jugendfeuerwehr in den aktiven Dienst übernommen wurden Andreas Schwarz und Marius Mieger. Mieger wurde gleichzeitig zum Feuerwehrmann befördert. Oberfeuerwehrmann ist jetzt Florian Bergien, Hauptfeuerwehrmann Marco Bührig.

Dank für 50 Jahre Kameradschaft: Gemeindebrandmeister Hermann Schölkmann ehrte Erich Komosin (l.)

Foto: Lindemann-Knorr

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Startseite aktualisiert am 29.07.2007
gesammelt von
Klaus-Peter Schwarz, Matthias Köhler