Pressespiegel 1999



 

Allerzeitung, November 1999

GROSS SCHWÜLPER / Modenschau bei der Feuerwehr-Ortsbrandmeister entscheiden sich für teure Jacken - Neue Fahrzeuge für zwei Wehren

Dienst zu Silvester: Stromausfall wird befürchtet

Groß Schwülper (lk). Das gibt es wohl selten: eine Modenschau bei der Feuerwehr. Die Ortsbrandmeister und ihre Stellvertreter aus dem Papenteich mußten während der Versammlung am Samstag im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Schwülper eine Entscheidung fällen: Sollen für die Zukunft die neuen Jacken weiterhin aus Baumwolle bestehen oder aus dem haltbareren "Nomex", eine Kunstfaser ähnlich wie Goretex.
Die Entscheidung für die teureren Jacken, rund 200 Mark mehr pro Teil, fiel den Ortsbrandmeistern leichter, nachdem Gemeindebrandmeister Heinrich Schölkmann sie informiert hatte, dass der Zuschuss vom Land Niedersachsen für die neuen Jacken bereits für dieses Jahr da sei. Im kommenden Jahr sollen ebenfalls 21.000 Mark im Haushalt eingeplant werden.
Teuere Jacke rechnet sich
"Wegen der langen Lebensdauer rechnet sich die teurere Jacke", so der Gemeindebrandmeister. Jetzt sollen für jede Ortswehr zehn Jacken gekauft werden. Die Stützpunkte Rötgesbüttel und Groß Schwülper werden mit je 14 und der Schwerpunkt Meine mit 20 der 500 Mark teuren Stücke ausgestattet. Den Differenzbetrag zwischen dem Zuschuss des Landes, das Land zahlt 300 Mark pro Jacke, trägt die Samtgemeinde.
Besonderer Dienst
Computerabstürze befürchten die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr der Samtgemeinde Papenteich zur Jahreswende nicht. Eher als "Gau", so Schölkmann, einen Stromausfall, der dann auch die Sirenen und Telefone außer Gefecht setzen würde. Jetzt sollen bei einem Stromausfall die Gerätehäuser mit zwei Feuerwehrmännern besetzt werden, die direkten Kontakt mit Funkgeräten aufnehmen könnten und zudem für die Bevölkerung als Anlaufpunkt bei etwaigen Unfällen für Krankenwagen oder Polizei dienen könnten.
Die Entscheidungen über die Anschaffung von zwei neuen Fahrzeugen für Rötgesbüttel und Wedesbüttel/Wedelheine werden im Feuerschutzausschuss der Samtgemeinde in dieser Woche behandelt. In Rötgesbüttel soll ein LF8, Kosten rund 200.000 Mark, das 37 Jahre alte Fahrzeug ersetzen. Wedes/Wedel soll für 130.000 Mark ein Tragkraftspritzenfahrzeug mit einem Wassertank erhalten.
"Die Erde wurde genau vermessen", sagte Schölkmann über die neuen Waldbrandeinsatzkarten, in das die Ortsbrandmeister von Lehrgangsleiter Rolf Feldmann eingewiesen wurden. Jetzt können auf Grund der neuen, präzisen Karten die vorhandenen Hydranten erheblich leichter gefunden werden.

Modenschau bei der Versammlung der Ortsbrandmeister und ihrer Stellvertreter: Welche Jacke ist qualitativ die Beste?

Foto: Lindemann-Knorr

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Allerzeitung, 30. Juni 1999

PAPENTEICH / Kreis-Orientierungsmarsch der Jugendfeuerwehren

Mikrofone fallen aus: Deshalb gibt es nur kurze Grußworte

Vordorf (lk). Sichtlich stolz waren Kreisbrandmeister Willi Aldinger und Kreisjugendfeuerwehrwart Hartmut Blötz auf die Teilnehmerzahlen beim Kreis-Orientierungsmarsch der Jugendfeuerwehren am Sonntag Nachmittag in Vordorf. Rund 1000 Jugendliche aus 94 Gruppen nahmen teil.
"Viele der heutigen Ortsbrandmeister kommen aus den Jugendwehren", sagte Aldinger über die Jugendarbeit in den Feuerwehren. Neun Kilometer galt es für die Mädchen und Jungen zu marschieren, an vier Stationen waren Aufgaben möglichst schnell zu lösen. Ausharren hieß es dann bis zur Auswertung.
Die Jugenfeuerwehrleute vertrieben sich die Wartezeit mit Herumbalgen und Essen. Heiße Erbsensuppe gab es, Waffeln, Bratwurst und Getränke - die vielen, leckeren Pommes frites waren schon vor der Preisverteilung ausgegangen. Heiterkeit gab es bei der Bekanntgabe der Plätze bei den im großen Rund angetretenen Jugendlichen: Die beiden Mikrofone versagten in regelmäßigen Abständen, nach der langen Wartezeit jedes Mal ein Grund zur Freuden bei den Kids.
Und so hielten sich auch die Grußworte der Gäste in Kürze. Landrätin Margarete Pertzel lobte die eindrucksvolle Vorstellung der Arbeit der Jugendfeuerwehren. Hans-Jürgen Schrader sprach in Versen über die Jugendwehren; denen man Anerkennung und Respekt zolle - und Vordorf als schönen Ort.
Wegen der langen Wartezeit verzichtete Bürgermeister Heinrich Hintze auf die Ansprache, auch der stellvertretende Samtgemeindebürgermeister Eckhard Reichelt fasste sich kurz. Die ersten Plätze sicherten sich Müden mit 196 Punkten, gefolgt von Isenbüttel (195,5) und Gastgeber Vordorf II (204,5). Groß Oesingen war mit 190,5 Punkten dabei vor Wesendorf (187), Leiferde (185), Vordorf (177), Knesebeck (176,5), Ummern (176) und Rötgesbüttel (175).

Verpflegung: Die Jugendwehren, die am Kreisorientierungsmarsch teilnahmen, mussten nicht hungern.

Foto: Lindemann-Knorr

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Allerzeitung, 30. Juni 1999

WAHRENHOLZ / Dritter Orientierungsmarsch der Wehren

Wedesbüttel/Wedelheine landet auf dem ersten Platz

Wahrenholz (max). Die Wettkampfgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Wedesbüttel/Wedelheine wurde Sieger des dritten Orientierungsmarsch rund um Wahrenholz. 43 Mannschaften á neun Mitgliedern gingen an den Start.
Ortsbrandmeister Horst Germer junior freute sich, daß zahlreiche Wehren aus dem Landkreis der Einladung folgten. "Auch die Patenfeuerwehr aus Kalbe an der Milde (Sachsen-Anhalt) heiße ich in Wahrenholz willkommen." Die nördlichste Wehr aus dem Landkreis kam aus Wentorf, die Südlichste aus Ohnhorst-Gravenhorst. berichtete der Ortsbrandmeister.
Pünktlich um 8 Uhr begab sich die erste Mannschaft auf die sieben Kilometer lange Strecke. Dabei mußten die Teilnehmer zehn Sonderprüfungen absolvieren. Unter anderem wurden diverse Geschicklichkeitsspiele, Schlauchboot fahren, überqueren der Bruno, lösch- und feuerwehrspezifische Übungen abverlangt.
"Unangefochtener Sieger mit 365 Punkten wurde das Wettkampfteam aus Wedesbüttel/Wedelheine", verkündete Germer schließlich. Gruppenführer Martin Schild nahm stolz die große silberne Siegertrophäe für seine Mannschaft entgegen. Die Mannschaft Calberlah landete mit 333 Punkten auf Platz zwei. Nur knapp dahinter sicherte sich Wentorf den dritten Platz mit 332 Punkten.
Bei der Siegerehrung lobte Germer das Engagement der Wahrenholzer. "Verantwortlich für die Logistik und das gute Gelingen dieses Orientierungsmarsches sind die 60 Feuerwehrmänner und -frauen aus Wahrenholz", lobte der Ortsbrandmeister. Und auch die Mitglieder der Jugendfeuerwehr sowie zahlreiche Passive halfen tatkräftig mit. Die Gäste bedankten sich lautstark mit Applaus.

Sonderprüfung: Das Team aus Wentorf versuchte, mit dem Schlauchboot am schnellsten die Glocke zu läuten.

Foto: Frankewitsch

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Isernhagener Kreisblatt, 28. Juni 1999

Kameradschaftsfördernder Wettkampf

Feuerwehr aus Wedesbüttel/Wedelheine gewinnt Wahrenholzer Orientierungsmarsch

Wahrenholz (jk). Teamgeist, Schnelligkeit, solide feuerwehrtechnische Kenntnisse und Durchhaltevermögen waren am Sonntag in Wahrenholz gefragt. Die Freiwillige Ortsfeuerwehr hatte nach 1992 und 1995 erneut zum Orientierungsmarsch (OM) eingeladen. "43 Gruppen, von Ohnhorst-Gravenhorst bis Wentorf, gehen an den Start", freute sich Ortsbrandmeister Horst Germer.
Die Feuerwehrleute hatten zehn Stationen auf der sieben Kilometer langen Strecke zu absolvieren. "Die Mischung macht es, spektakuläre Hindernisse sind zu meistern, und Spaß soll es machen", unterstrich Germer. Mit Sommerski einen Parcours zu bewältigen, gehört wohl nicht zu den Alltagsaufgaben einer Feuerwehr, das Kuppeln der Saugleitungen hingegen schon.
Spektakulär ging es am Bruno-Ise-Dreick zu. Dort hatten die neunköpfigen Gruppen, die im Sieben-Minuten-Takt starteten, eine Schlauchbootfahrt auf Zeit zu meistern. Im Ziel wurde kräftig addiert. Die Schießergebnisse mit den Zeiten vom Löschangriff und den Punkten vom heiteren Gegenständeraten - und so weiter.
Die Freiwillige Feuerwehr Wentorf war als Titelverteidiger in den Wettbewerb gegangen. Sie bewies erneut Klasse und holte sich den dritten Platz mit 332 Punkten. Platz zwei ging an Calberlah (333 Punkte). Den Sieg holte sich souverän die Freiwillige Feuerwehr Wedesbüttel/Wedelheine, die das Starterfeld mit 365 Punkten beherrschte. Die 15 besten Gruppen wurden mit Pokalen geehrt, und die Stationsbesten mit Erinnerungsgeschenken - unter anderem mit dem "Goldenen Paddel".

Überglücklich feierten die O-Marsch-Gewinner aus Wedesbüttel/Wedelheine den Sieg und das "Goldene Paddel".

Riesig war das Wahrenholzer Organisationsteam. 60 Männer und Frauen zeichneten für den Ablauf des gelungenen O-Marsch verantwortlich. "Die Kameradschaft zu pflegen", nennt Horst Germer das oberste Ziel des Orientierungsmarsches, der auch künftig die Feuerwehren des Landkreises zum Kräftemessen herausfordern soll.

Teamwork und Geschicklichkeit waren bei den Übungen des Wahrenholzer Orientierungsmarsches gefragt. Die Feuerwehrleute hatten dabei viel Spaß.

Fotos (2): Kayser

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Allerzeitung, 07. Juni 1999

JUGENDWEHR-WETTBEWERB / Samtgemeinde-Ausscheidung in Rethen ertrank im Regen

Adenbüttel war wieder nicht zu schlagen: Top bei Einsatzübung und im Staffellauf

Rethen (jp). Strömender Regen, Pfützen auf Sportplatz und Straßen und Jugendliche in leuchtend roten Allwetterjacken: Rund um den Rethener Sportplatz hatte die Jugendfeuerwehr am Samstag das Regiment übernommen. Mit gewohntem Ergebnis: Eine Mannschaft aus Adenbüttel, diesmal die dritte, gewann die Samtgemeinde-Ausscheidung zum Bundeswettbewerb.
Hinter den Spitzenreitern, die 1408 Punkte erreichten, belegte Adenbüttel II mit 1395 den zweiten, Vordorf mit 1394 den dritten Rang unter den 17 angetretenen Teams.
Qualifiziert
Insgesamt neun Gruppen haben sich für den Kreiswettbewerb qualifiziert, der am kommenden Wochenende in Ahnsen stattfindet. Dies sind neben den Spitzenreitern außerdem Rötgesbüttel II (1375 Punkte), Adenbüttel I (1375), Rötgesbüttel I (1364), Grassel (1362), Abbesbüttel (1362) und Rethen II (1353 Punkte). Diesen Gruppen war als Auszeichnung ein Pokal sicher. Doch auch den Teams Rethen I, Meine, Lagesbüttel, Didderse II, Wedesbüttel-Wedelheine, Bechtsbüttel und Rothemühle war der Dank der Organisatoren dafür sicher, daß sie sich intensiv in den Wettbewerb eingearbeitet hatten, auch wenn es zu einem Spitzenplatz nicht gereicht hatte.
In einem simulierten Löscheinsatz ging es darum, aus einem Unterflurhydranten heraus über eine Hindernisstrecke Wasser aus drei Rohren zu fördern. Ein Staffellauf über 400 Meter bildete den zweiten Wettkampfteil. Doch auch darin waren feuerwehrtechnische Anforderungen eingebaut: Einen Schlauch galt es ebenso zu rollen wie einen Leinenbeutel in ein Zielfeld zu werfen, alles selbstverständlich in gestoppter Zeit.
Motivation
Professionell hatten sich die Gruppen am Samstag dem Wettbewerb gestellt, auch wenn der zeitweise alles bestimmende Dauerregen stark an der Motivation der Jungen und Mädchen nagte.
Samtgemeinde-Jugendwart Klaus-Peter Schwarz zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden, auch wenn er und die Wertungsrichter um Friedrich Gudehus und Sabastian Mählmann mit nassen Wertungsbögen zu kämpfen hatten. Schwarz dankte den Rethenern, die kurzfristig den Wettbewerb veranstaltet hatten.

Jeder Handgriff sitzt: Die Papenteicher Jugendfeuerwehr zeigten beim Samtgemeindewettbewerb ihr Können

Foto: Putzlocher

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Allerzeitung, 18. Mai 1999

ABBESBÜTTEL / Samtgemeinde-Orientierungsmarsch für Feuerwehr-Nachwuchs

Geschick und Wissen gefragt

Abbesbüttel (lk). Die Organisatoren des Jungend-Samtgemeinde-Orientierungsmarsches in Abbesbüttel hatten sich einiges an Aufgaben einfallen lassen, bei denen die Jugendlichen ihr Wissen und Glück am Sonntag vormittag erproben konnten.
Am Nachmittag überreichte Samtgemeinde-Jugendfeuerwehrwart Klaus-Peter Schwarz den Siegern die Pokale. Den ersten Platz belegten die Mädchen und Jungen der Gruppe Rethen mit 402 Punkten vor Wedes/Wedel II (363) und Abbesbüttel (356). Es folgten Adenbüttel (338), Abbesbüttel II (333) und Rethen II (331). Zuvor war Geduld für die rund 150 teilnehmenden Jugendlichen aus 18 Gruppen angesagt: die Auszählung dauerte weit länger als vorgesehen.
Beim Wettbewerb galt es zum Beispiel zu bewerten, wer am besten aus vorgegebenen Worten ein Gedicht gereimt hatte. Murmeln mußten im Heuhaufen gesucht werden. Feuerwehr-Gegenstände galt es mit verbundenen Augen zu ertasten. Auch feuerwehrtechnische Fragen waren zu beantworten, die Kenntnisse in Erste Hilfe nachzuweisen.
Nachdem Ortsbrandmeister Norbert Rohde, Gemeindebrandmeister Hermann Schölkmann und der stellvertretende Samtgemeindebürgermeister Eckhard Reichelt die Jugendlichen zu ihrer Leistung beglückwünscht hatten, wurden den Besten die Pokale verliehen. Zusätzlich bekam jeder der teilnehmenden Gruppen eine Plakette anläßlich des 35jährigen Bestehens der Jugendfeuerwehr Abbesbüttel überreicht.

Siegerehrung: Die Gruppenführer der erfolgreichen Jugendfeuerwehren der Samtgemeinde nahmen die Pokale entgegen.

Foto: Lindemann-Knorr

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Braunschweiger Zeitung, 18. Mai 1999

Rethener Jugendfeuerwehr gewann unter 18 Gruppen den Papenteicher Orientierungsmarsch um Abbesbüttel

Genial gedichtet und ordentlich gebechert

ABBESBÜTTEL (cf) Umringt von leistungshungrigen Jungfeuerwehrleuten fand sich am Sonntag das Papenteichdörfchen Abbesbüttel. Der Samtgemeindeorientierungsmarsch, anläßlich ihres 35jährigen Bestehens von der örtlichen Jugendfeuerwehr ausgerichtet, führte gleich 18 Gruppen auf einem acht Kilometer langen Rundkurs rund um die Ortslage.
Unterwegs hatten die Mädchen und Jungen, die sich in Teams zu je sechs Leuten zusammengefunden hatten, alle Hände voll zu tun. Wasserförderung war bei der Feuerwehr natürlich ein Thema, allerdings gab es als Transportmittel nur eine Becherstaffette. Außerdem mußten die jungen Leute Erst-Hilfe-Kenntnisse beweisen, aus dem Stehgreif mit ein paar Reizwörtern dichten, einen Schlauch auf Zeit ausrollen und Feuerwehrgeräte mit verbundenen Augen ertasten.
Am erfolgreichsten bewältigte die Gruppe Rethen I mit Gruppenführer Arne Hinze den Parcours. Auf den zweiten Platz kam die Jugendfeuerwehr Wedesbüttel/Wedelheine mit der Gruppe II unter Gernot Bragenheim. Den dritten Platz sicherte sich ein Team der Gastgeber, Abbesbüttel I mit Chefin Svenja Büchel. Alle drei Gruppen bekamen einen Pokal, die Sieger werden zudem auf dem Wanderpokal verewigt.
Glückwünsche gab es von einer ganzen Honoratiorenrunde, die sichtbar zufrieden mit ihrem Feuerwehrnachwuchs war. Der stellvertretende Samtgemeindebürgermeister Eckhard Reichelt freute sich über die großer Zahl der aktiven jungen Leute: "Das ist die Voraussetzung, damit wir nachher genügend gestandene Feuerwehrleute haben." Zudem seiden die gezeigten Leistungen allesamt hervorragend

Honoratiorenrunde für die Sieger des Orientierungsmarschs der Jugendfeuerwehren in der Samtgemeinde Papenteich: Den Gruppenführern Arne Hinze (Rethen I), Gernot Bragenheim (Wedesbüttel/Wedelheine II) und Svenja Büchel (Abbesbüttel I) gratulierten (von links) der stellvertretende Samtgemeinde-Jugendfeuerwehrwart Markus Rettstadt, der stellvertretende Samtgemeindebürgermeister Eckhard Reichelt, Gemeindebrandmeister Hermann Schölkmann, der Ortsbrandmeister Norbert Rohde, Samtgemeindejugendfeuerwehrwart Klaus-Peter Schwarz und der stellvertretende Meiner Bürgermeister Gottfried Krtschmarsch.

Foto: Franz

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Allerzeitung, 05. Mai 1999

Wedesbüttel-Wedelheine/Freiwillige Feuerwehr feierte ihr 85jähriges Bestehen - Verdiente Mitglieder geehrt

1100 Gäste tanzten in der Scheune des Guts Martinsbüttel

Martinsbüttel (al). Die Smarties waren das musikalische Bonbon, das die Freiwillige Feuerwehr Wedesbüttel-Wedelheine beim traditionellen Tanz in den Mai auf dem Rittergut Martinsbüttel präsentierte. 1100 Menschen, junge wie alte, tanzten zu schwungvoller Musik bis in die frühen Morgenstunden. Ein gelungener Auftakt zum 85jährigen Jubiläum der Wehr.
Das Durchhaltevermögen der Gäste wurde von den Mitgliedern der Feuerwehr auch mit Speisen und Getränken tatkräftig unterstützt.
Erst um 5.30 Uhr konnte Ortsbrandmeister Eckhard Hinkel die große Scheune, die die Familie von Lucke freundlicherweise zur Verfügung gestellt hatte, hinter sich abschließen.
Allerdings nur, um sie wenige Stunden später schon wieder zu öffnen, denn ab 11 Uhr waren alle Helfer zu einem ausgiebigen Katerfrühstück eingeladen. Und diese bewiesen nach harter Arbeit echte Kondition. Gutgelaunt ließen Blauröcke und Gäste noch einmal den Erfolg des vergangenen Abends Revue passieren
Grund zur Freude gab es aber auch über das 85jährige Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Wedesbüttel-Wedelheine. Ein passender Rahmen also, um langjährigen Mitgliedern Anerkennung und Dank auszusprechen. Der Gemeindebrandmeister der Samtgemeinde Papenteich, Hermann Schölkmann, ehrte die Feuerwehrleute nicht nur mit Worten, sondern auch mit Abzeichen und Urkunden. Heinrich Ahrens, Willi Blecker, Hans-Erich Köstel und Heinrich Bosse erhielten das Ehrenabzeichen des Landesfeuerwehrverbandes für 50jährige Treue.
Hans-Erich Köstel wurde außerdem zum Ehrenmitglied ernannt. Fritz Timpe erhielt das Ehrenabzeichen für 40jährige Mitgliedschaft. Er wurde in die Altersabteilung übernommen.

Ehrungen: Dier Feuerwehr Wedelheine/Wedesbüttel zeichnete zum Jubiläum verdiente Mitglieder aus

Foto: Lustig

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Braunschweiger Zeitung, Mai 1999

Die Feuerwehr Wedesbüttel/Wedelheine tanzte zum 85. mit einem Danz op de Deel in den Mai

Schwoofen bis die Scheune schwankt

MARTINSBÜTTEL (cf) Daß es das noch gibt: einen echten Danz op de Deel. Die Freiwillige Feuerwehr Wedesbüttel/Wedelheine hatte tagelang die Riesenscheune der Familie von Lucke auf dem Rittergut Martinsbüttel leergeräumt, und am Freitag abend ging es los. Party! Dans op de Deel gibt es immer nur, wenn der Maifeiertag auf ein Wochenende fällt. Diesmal kam noch das 85. Gründungsjahr der Wehr dazu. Das mußte gefeiert werden, und das ließen sich die mehr als 500 Gäste nicht zweimal sagen.
Die scheunensounderprobten Smarties ließen die Tanzwütigen gar nicht mehr von den (Beton)dielen, und die Partygäste schwoften, bis die Scheune schwankte - randvoll mit überschäumender Stimmung.
So hatte sich Ortsbrandmeister Eckhard Hinkel das vorgestellt, der mit der kompletten Mannschaft nicht nur für Girlanden, Wimpel und Lichterketten gesorgt hatte, sondern auch die komplette Bewirtung an fünf Ständen übernahm, damit die Besucher ausgelassen feiern konnten. So wurde es eine Fete so recht nach dem Geschmack der Papenteicher: lang, laut, lustig.
Die Gastgeber mußten sich mit ihrer Fete noch bis zum nächsten Morgen gedulden. Da gab es dann vor dem großen Aufräumen ein noch viel größeres Helferfrühstück.

Eine Riesenscheune voller Spaß und Stimmung: die gab es beim Danz op de Deel im Rittergut Martinsbüttel.

Foto: cf

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Allerzeitung, 20. April 1999

KÄSTORF / Eickenroder gewannen Eimerfestspiele

Mit Wasser Kanister vom Pfahl schießen

Kästorf (thr). Bei gelegentlichem Sonnenschein und kühlen Temperaturen traten am Samstag 28 Gruppen aus den Landkreisen Gifhorn und Peine bei den traditionellen Eimer-Festspielen an. Sieger wurde am Ende nach einem abwechslungsreichen Verlauf das Team aus Eickenrode mit 441,35 Punkten.
Auf den Plätzen folgten Wilsche (441,0) und Isenbüttel II (440,15). Hinter Stüde (435,0) belegten Kästorf II (433,08) und Kästorf III (430,05) die Plätze fünf und sechs.
Zahlreiche Zuschauer
Schauplatz dieser Wettkämpfe mit dem inoffiziellen Titel "Kästorf-Open", zu denen Ortsbrandmeister Harald Olech neben den teilnehmenden Feuerwehrleuten auch zahlreiche Zuschauer begrüßte, war der Schützenplatz am Masthoop.
Drei Strahlrohre
Die Aktiven hatten in möglichst kurzer Zeit eine komplette Löschstrecke aufzubauen, angefangen von einer offenen Wasserentnahmestelle, über eine Tragkraftspritzenpumpe und einen Verteiler bis hin zu den drei Strahlrohren, mit denen die einzelnen Trupps (Angriffstrupp, Schlauchtrupp und Wassertrupp) aufgestellte Kanister von Stangen mittels Vollstrahl herunterschießen mußten
Jeder Fehler schlug mit zehn Strafsekunden zubuche, die Wettkampfjury aus Wehnsen kannte kein Pardon: Bis auf wenige Ausnahmen blieb keine Gruppe fehlerfrei. Die Besucher hatten helle Freude am Wettkampf.

Eimerfestspiele in Kästorf: Die Eickenroder gewannen den spannenden Wettbewerb.

Foto: Reuter

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Allerzeitung, 11. Februar 1999

Feuerwehr bald nicht mehr einsatzfähig?

Wedesbüttel/Wedelheine Generalversammlung: Neues Fahrzeug dringend notwendig

Wedesbüttel/Wedelheine(swa).
Die Freiwillige Feuerwehr Wedesbüttel/Wedelheine traf sich jetzt zur Generalversammlung. Im Mittelpunkt standen die Wahlen des Schriftführers sowie Ehrungen und Beförderungen.
Gerd-Joachim Schild wurde neuer Schriftführer. Für seine Verdienste erhielt Vorgänger Herrmann Blecker einen Wandteller. "In sechs Jahren seiner Amtszeit hat die EDV bei uns Einzug gehalten", lobte Ortsbrandmeister Eckhard Hinkel Bleckers Arbeit.
Eine besondere Ehre wurde Günter Fröhlich zuteil. Seit dem 1. Januar 1999 ist er in der Wehr. Für sein Engagement in der Jugendfeuerwehr erhielt er die Florians- Medaille der Niedersächsischen Jugendfeuerwehr. Für seine langjährige Treue wurde er zudem mit einer Nadel des Feuerwehr- Landesverbandes geehrt.
Für 25 Jahre Feuerwehr-Zugehörigkeit wurde Kai Uwe Voigt ausgezeichnet. Henning Ahrens wurde zum Löschmeister befördert, Hans Heinrich Ahrens, Kai Uwe Voigt und Günter Fröhlich jun. wurden zum ersten Hauptfeuerwehrmann ernannt. Oberfeuerwehrmann wurde Horst-Herrmann Hoppe.
Der stellvertretende Gemeindebrandmeister Volkhard Weber versprach, sich für die Beschaffung eines neuen Fahrzeugs einzusetzen. Der Ortsbrandmeister hatte in seinem Bericht darauf hingewiesen, daß das derzeitige Fahrzeug starke Rostschäden aufweise. "Das Fahrzeug ist 25 Jahre alt, im November bekommen wir sicher keinen neuen TÜV-Stempel ." Die Folgen sind nicht zu unterschätzen: Die Feuerwehr wären nicht mehr einsatzfähig. Mit einem neuen Wagen sei aber frühestens in sieben Monaten zu rechnen.
Die Grüße der Gemeinde überbrachte Otto Schaper-Rinkel (CDU). Er lobte vor allem den Ortsbrandmeister. "Du arbeitest, als hättest du 20 Jahre den Posten inne." In seinem ersten Amtsjahr habe Hinkel für erstaunliche Kontinuität gesorgt.

Verdiente Mitglieder: Viele Aktive und Passive der Wedes-Wedeler Feuerwehr wurden bei der Generalversammlung geehrt oder befördert.

Foto: Waschatz

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Startseite aktualisiert am 06.02.2006
gesammelt von
Ernst Lütge