Pressespiegel 1988



 

unbekannt, Februar 1988

Feuerwehr Wedesbüttel/Wedelheine zog Jahresbilanz ' 87

Investitionen für Feuerschutz tragbar

Wedesbüttel/Wedelheine (vk.) Ins "Schwarze getroffen" hatte der Vorsitzende des Feuerschutz-Ausschusses, Johann Hilt, während der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Wedesbüttel/Wedelheine, die am Samstag im Dorfgemeinschaftshaus stattfand. In seiner Rede ging Hilt darauf ein, dass die jetzt getätigten Investitionen im Feuerschutz gar nicht so hoch seien, wie immer behauptet.
Die Kosten für die Feuerwehren belaufen sich pro Papenteich-Bürger auf monatlich 2,70 Mark. In seinem Jahresbericht betonte Ortsbrandmeister Ernst Bührmann, dass die Wedes-Wedeler Blauröcke im vergangenen Jahr zu vier Brandeinsätzen und drei Hilfeleistungen ausrücken mußten. Ein Schornsteinbrand, ein Flächenbrand und das Großfeuer der Scheune in Abbesbüttel gehören ebenso zu den Aufgaben wie Abstreuarbeiten nach einem Verkehrsunfall und bei einem undichten Heizöltank. "Den Clou" erlebten die Blauröcke jedoch beim Retten einer Kuh aus dem Mittellandkanal.
Zahlreiche Aktivitäten im Rahmen des örtlichen Kulturlebens rundeten das Programm des vergangenen Jahres ab.
Bei den Wahlen gab es anschließend folgendes Ergebnis: Gerd-Joachim Schild (stellv. Ortsbrandmeister), Reinhold Janze (Kassenwart), Hans-Heinrich Ahrens und Heinz Wilke-Steghagen (Gerätewarte), Karl-Heinz Holtze (Jugendfeuerwehrwart), Klaus-Peter Schwarz und Holger Holtze (stellv. Jugendfeuerwehrwarte), Eckhard Hinkel (Sicherheitsbeauftragter), Reinhard Röder (Gruppenführer 1. Gruppe) und Heinrich Ahrens (Gruppenführer 3. Gruppe).
Gemeindebrandmeister Artur Hartmann nahm dann gemeinsam mit dem Ortsbrandmeister die Beförderungen von Karl-Heinz Holtze (Hauptlöschmeister), Kai-Uwe Voigt (Hauptfeuerwehrmann) sowie Klaus-Peter Schwarz und Heinz Wilke-Steghagen (Oberfeuerwehrmänner) wurden an diesem Abend befördert. Unter dem Punkt Verschiedenes beschloß die Versammlung den "Tag der Feuerwehr" nach Martinsbüttel zu verlegen. Außerdem gab Ernst Bührmann bekannt, dass im Jahr 1989 das 75-jährige Bestehen vom 8. bis 10. September auf der Kippe gefeiert werden soll.

Lenken 1988 die Geschichte der Blauröcke: das Kommando der Freiwilligen Feuerwehr Wedesbüttel-Wedelheine.

Foto: Kalschek

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unbekannt, 08. Februar 1988

Feuerwehr rettet auch eine Kuh aus dem Kanal

Johann Hilt verteidigte Ausgaben für den Feuerschutz

Wedelheine/Wedesbüttel. Zahlreiche Ehrengäste begrüßte Ortsbrandmeister Ernst Bührmann in der Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Wedesbüttel/Wedelheine. Neben vielen aktiven Mitgliedern der Wehr waren der Einladung des Kommandos auch Bürgermeister Hans Georg Reinemann, Gemeindebrandmeister Artur Hartmann und der Vorsitzende des Feuerschutzausschusses der Samtgemeinde Johann Hilt gefolgt.
In seinem Bericht über das vergangene Jahr bilanzierte Bührmann sieben Einsätze. Ein Schornsteinbrand, ein Einsatz bei einem Flächenbrand auf der Müllkippe und ein Scheunenbrand in Allerbüttel sind bekämpft worden. Größtes Vergnügen bereiteten den Feuerwehrleuten die Rettung einer Kuh, die "ein Bad" im Mittellandkanal genommen hatte und nur durch die vereinten Kräfte der Ortswehr dem nassen Element entrissen werden konnte.
Zufrieden zeigte sich Bührmann auch mit dem Ausbildungsstand der Wehr. Bestätigt wurde diese Einschätzung von den Gruppenführern der ersten und zweiten Gruppe, die in ihren Berichten verdeutlichten, wie viel an Freizeit die Mitglieder der Wehr jährlich opferten, um optimal ihre Aufgaben erfüllen zu können.
In einem Grußwort bedankte sich Bürgermeister Reinemann für die geleisteten Einsätze und unterstrich den großen Anteil der Feuerwehr bei der Pflege der Dorfgemeinschaft. Ferner verwies er auf die gute Jugendarbeit der Wehr, die damit den Grundstein für ihre eigene Zukunft lege.
Der Vorsitzende des Feuerschutzausschusses Hilt, nahm in seiner Rede Stellung zu Vorwürfen aus dem Samtgemeinderat, die besagten, das unnötig viele Gelder des Haushaltes dem Feuerschutz zuflössen. Hilt hielt dem entgegen, daß sich die Einsatzsituation der Wehren in den vergangenen Jahren grundlegend geändert hätten und daß man notwendige Investitionen manchmal jahrelang vor sich hergeschoben hätte.
Weiterhin verwies er auf die weitaus höheren Ausgaben in anderen Bereichen des Haushaltes, die mit einer größeren Selbstverständlichkeit hingenommen würden.
Turnusgemäß standen auf der Versammlung die Neuwahlen des Kommandos mit Ausnahme des Ortsbrandmeisters an. Für weitere drei Jahre wurde Gerd-Joachim Schild als stellvertretender Ortsbrandmeister in seinem Amt bestätigt. Wiedergewählt wurde auch Kassenführer Reinhold Janze. Die Aufgabe der Gerätewarte übernahmen Hans-Heinrich Ahrens und Heinz Wilke-Stechhag.
Jugendwart für die nächsten drei Jahre ist Karl-Heinz Holtze, der von Peter Schwarz und Holger Holtze unterstützt wird. Zum Gruppenführer der 1. Gruppe wurde Eckhard Hinkel gewählt. Die Leitung der 3. Gruppe übernimmt Reinhard Röder. Zum Sicherheitsbeauftragten wurde Heinrich Ahrens ernannt.
Ihre Beförderungen zum Oberfeuerwehrmann erhielten Klaus-Peter Schwarz und Heinz Wilke-Stechhag. Karl-Heinz Holtze wurde von Gemeindebrandmeister Artur Hartmann zum Hauptlöschmeister befördert. Aric

Turnusgemäß wählten die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Wedesbüttel/Wedelheine ein neues Kommando. Unser Foto zeigt das Kommando mit Bürgermeister Hans-Georg Reinemann und dem Vorsitzenden des Feuerschutzausschusses, Johann Hilt.

Foto: Andreas Rickert

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Startseite erstellt am 13.07.2007
aktualisiert am 30.07.2007
gesammelt von
Ulrich Schrader